Deine Legung
Legearten – Madame Lenormand
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Fünf Karten 5 Karten
Die Lage von allen Seiten.
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5- Die Lage
- Was hindert
- Was hilft
- Der Rat
- Wohin es führt
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen. Sie liegen im Bogen: die mittlere oben, die äußeren tiefer. Gelegt wird trotzdem der Reihe nach von links nach rechts. Der Bogen ist keine Zierde – er zeigt, dass die Mitte den Kern trägt und die Ränder ihn einfassen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird von links nach rechts, so wie gelegt wurde – auch wenn nachher von der Mitte her gelesen wird. Aufdecken und Lesen sind zwei verschiedene Reihenfolgen; das verwechselt man leicht.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird von der MITTE her: Dort steht der Kern. Danach die beiden daneben, zuletzt die äußeren – die sagen, wo es herkommt und wohin es geht. Der Bogen ist also keine Reihe, die man von links abarbeitet, sondern ein Kern mit einer Einfassung.
Neunerlegung 9 Karten
Drei mal drei – die Frage in ihrer ganzen Umgebung.
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9- Vergangenheit
- Gegenwart
- Zukunft
- Was denkt
- Der Kern
- Was fühlt
- Das Umfeld
- Der Rat
- Das Ergebnis
So legst du sie: Mischen, abheben, 9 Karten abnehmen und reihenweise legen: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Gelesen wird zuerst die Mitte – dort steht der Kern –, danach die Reihen, danach die Spalten. Karten, die nebeneinander liegen, gehören zusammen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird reihenweise, wie gelegt wurde: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Nicht mit der Mitte anfangen – die kommt erst beim Lesen zuerst dran.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird zuerst die MITTE – dort steht der Kern der Frage. Danach die drei Reihen von oben nach unten, danach die Spalten von links nach rechts. Karten, die sich berühren, gehören zusammen; besonders die vier um die Mitte herum, sie beschreiben, was auf den Kern einwirkt.
Große Tafel 36 Karten
Alle sechsunddreißig Karten. Die ausführlichste Legung.
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36So legst du sie: Alle Karten, keine bleibt liegen. Mischen, abheben, dann reihenweise auslegen – von links nach rechts, Reihe für Reihe. Zuerst wird die Personenkarte gesucht; wohin sie blickt, liegt die Zukunft, hinter ihr das Gewesene. Dann liest man, was um sie herum liegt, dann die Karten zu den einzelnen Themen. Das ist die ausführlichste Legung und nichts für zwischendurch.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Bei so vielen Karten deckt man reihenweise auf: eine Reihe ganz umdrehen, dann die nächste. So verliert man nicht den Überblick, und keine Karte rutscht aus ihrer Spalte. Gedeutet wird erst, wenn alle offen liegen.
So liest du sie: Alle Karten verdeckt auslegen, dann alle aufdecken – hier wird nichts einzeln umgedreht. Zuerst wird die Personenkarte gesucht. Wohin sie blickt, liegt das Kommende; hinter ihr das Gewesene. Dann liest man die Karten, die sie unmittelbar umgeben – oben, unten, links, rechts und über Eck. Danach die Themenkarten: Was liegt neben der Karte für Geld, was neben der für Gesundheit? Je näher eine Karte an der Person liegt, desto eher trifft sie ein. Man muss nicht alle 36 deuten; niemand tut das.
Alle Karten und ihre Bedeutung36 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.
1 · ReiterEine Nachricht kommt auf dich zu. Etwas kommt in Bewegung.
2 · KleeEin kleines Glück, das man leicht übersieht. Nimm es mit.
3 · SchiffReise, Ferne, Sehnsucht. Etwas zieht dich fort.
4 · HausZuhause, Sicherheit, Familie. Der Ort, an dem du bleibst.
5 · BaumGesundheit und Wachstum. Was hier steht, hat Wurzeln.
6 · WolkenUnklarheit. Warte, bis sich der Blick wieder öffnet.
7 · SchlangeEin Umweg. Klugheit ist gefragt, nicht Tempo.
8 · SargEtwas geht zu Ende. Das schafft Platz für Neues.
9 · BlumenEin Geschenk, eine Einladung, eine Freude.
10 · SenseEin plötzlicher Schnitt. Die Entscheidung fällt schnell.
11 · RuteEin Gespräch, das sich wiederholt. Auch Streit.
12 · VögelZwei reden miteinander. Aufregung, viele Worte.
13 · KindEin Anfang. Etwas Kleines, Neues, Unbefangenes.
14 · FuchsVorsicht. Arbeit, bei der jemand nicht ganz ehrlich ist.
15 · BärKraft und Besitz. Oft eine ältere, schützende Person.
16 · SterneKlarheit und Hoffnung. Der Weg zeigt sich.
17 · StorchVeränderung. Etwas zieht um, etwas wandelt sich.
18 · HundFreundschaft und Treue. Jemand steht zu dir.
19 · TurmAbgrenzung, Amt, Alleinsein. Ein Schritt zurück.
20 · ParkÖffentlichkeit. Eine Begegnung unter vielen.
21 · BergEin Hindernis. Geduld hilft mehr als Kraft.
22 · WegEine Wahl steht an. Es gibt mehr als eine Richtung.
23 · MäuseEtwas schwindet. Sorge nagt, oft kleiner als gedacht.
24 · HerzLiebe und Zuneigung. Das Herz redet mit.
25 · RingBindung, Vertrag, Wiederkehr. Etwas schließt sich.
26 · BuchEin Geheimnis, noch ungelesen. Wissen wartet.
27 · BriefEine schriftliche Nachricht. Schwarz auf weiß.
28 · HerrDer Mann. Oft der Fragende selbst.
29 · DameDie Frau. Oft die Fragende selbst.
30 · LilienRuhe und Reife. Etwas darf werden, ohne Eile.
31 · SonneErfolg und Wärme. Es gelingt.
32 · MondAnerkennung und Gefühl. Was nachts größer wird.
33 · SchlüsselGewissheit. Die Tür geht auf, die Lösung ist da.
34 · FischeFülle. Geld und alles, was fließt.
35 · AnkerHalt und Beständigkeit. Etwas bleibt.
36 · KreuzEine Last, die getragen werden will. Sie geht vorbei.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Kipperkarten
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Beziehungslegung 5 Karten
Fünf Karten zu zweit – seine Seite, ihre Seite, die Mitte.
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5- Sie
- Was sie denkt
- Zwischen beiden
- Was er denkt
- Er
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen. Sie liegen im Bogen: die mittlere oben, die äußeren tiefer. Gelegt wird trotzdem der Reihe nach von links nach rechts. Der Bogen ist keine Zierde – er zeigt, dass die Mitte den Kern trägt und die Ränder ihn einfassen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird von links nach rechts, so wie gelegt wurde – auch wenn nachher von der Mitte her gelesen wird. Aufdecken und Lesen sind zwei verschiedene Reihenfolgen; das verwechselt man leicht.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird von der MITTE her: Dort steht der Kern. Danach die beiden daneben, zuletzt die äußeren – die sagen, wo es herkommt und wohin es geht. Der Bogen ist also keine Reihe, die man von links abarbeitet, sondern ein Kern mit einer Einfassung.
Kleines Blatt 9 Karten
Drei mal drei – die Frage in ihrer Umgebung.
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9- Vergangenheit
- Gegenwart
- Zukunft
- Was denkt
- Der Kern
- Was fühlt
- Das Umfeld
- Der Rat
- Das Ergebnis
So legst du sie: Mischen, abheben, 9 Karten abnehmen und reihenweise legen: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Gelesen wird zuerst die Mitte – dort steht der Kern –, danach die Reihen, danach die Spalten. Karten, die nebeneinander liegen, gehören zusammen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird reihenweise, wie gelegt wurde: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Nicht mit der Mitte anfangen – die kommt erst beim Lesen zuerst dran.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird zuerst die MITTE – dort steht der Kern der Frage. Danach die drei Reihen von oben nach unten, danach die Spalten von links nach rechts. Karten, die sich berühren, gehören zusammen; besonders die vier um die Mitte herum, sie beschreiben, was auf den Kern einwirkt.
Große Tafel 36 Karten
Alle sechsunddreißig Karten, vier Reihen zu neun.
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36So legst du sie: Alle Karten, keine bleibt liegen. Mischen, abheben, dann reihenweise auslegen – von links nach rechts, Reihe für Reihe. Zuerst wird die Personenkarte gesucht; wohin sie blickt, liegt die Zukunft, hinter ihr das Gewesene. Dann liest man, was um sie herum liegt, dann die Karten zu den einzelnen Themen. Das ist die ausführlichste Legung und nichts für zwischendurch.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Bei so vielen Karten deckt man reihenweise auf: eine Reihe ganz umdrehen, dann die nächste. So verliert man nicht den Überblick, und keine Karte rutscht aus ihrer Spalte. Gedeutet wird erst, wenn alle offen liegen.
So liest du sie: Alle Karten verdeckt auslegen, dann alle aufdecken – hier wird nichts einzeln umgedreht. Zuerst wird die Personenkarte gesucht. Wohin sie blickt, liegt das Kommende; hinter ihr das Gewesene. Dann liest man die Karten, die sie unmittelbar umgeben – oben, unten, links, rechts und über Eck. Danach die Themenkarten: Was liegt neben der Karte für Geld, was neben der für Gesundheit? Je näher eine Karte an der Person liegt, desto eher trifft sie ein. Man muss nicht alle 36 deuten; niemand tut das.
Alle Karten und ihre Bedeutung36 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.
1 · Männliche HauptpersonDer Mann, um den es geht. Bei einer Männerfrage: der Fragende selbst.
2 · Weibliche HauptpersonDie Frau, um die es geht. Bei einer Frauenfrage: die Fragende selbst.
3 · EhestandskarteEine feste Verbindung. Nicht nur die Ehe - jede Bindung, die trägt.
4 · ZusammenkunftEin Treffen. Menschen kommen zusammen, etwas wird besprochen.
5 · Guter HerrEin älterer, erfahrener Mann, der es gut meint.
6 · Gute DameEine reife, erfahrene Frau, die es gut meint.
7 · Angenehmer BriefEine gute Nachricht. Post, Anruf, ein Wort, das freut.
8 · Falsche PersonVorsicht. Jemand meint es nicht so, wie er redet.
9 · Eine VeränderungEtwas wandelt sich. Der bisherige Zustand hört auf.
10 · Eine ReiseEin Weg, eine Fahrt, eine Entfernung.
11 · Viel Geld gewinnenEin Gewinn. Etwas Größeres kommt herein.
12 · Reiches MädchenEine junge Frau mit Mitteln und eigenem Kopf.
13 · Reicher guter HerrEin Mann mit Mitteln, der freundlich gesinnt ist.
14 · Traurige NachrichtEine Mitteilung, die drückt.
15 · Guter Ausgang in der LiebeEs geht gut aus. Die Zuneigung findet ihren Weg.
16 · Seine GedankenWas jemand denkt, aber nicht sagt.
17 · Geschenk bekommenEine Freude von außen. Eine Glückskarte.
18 · Ein kleines KindEin Anfang. Etwas Neues, noch Unfertiges.
19 · Ein TodesfallEin Abschluss. Fast nie ein Sterbefall, fast immer ein Ende.
20 · HausSicherheit, Besitz, Familie.
21 · WohnzimmerDas eigene Zuhause, die Privatsphäre.
22 · MilitärpersonEin junger Mann mit klarer Haltung. Auch: Ordnung und Pflicht.
23 · GerichtEine Entscheidung fällt. Auch: mit sich selbst ins Gericht gehen.
24 · DiebstahlEin Verlust. Materiell oder an Vertrauen.
25 · Zu hohen Ehren kommenAufstieg und Anerkennung. Die Berufungskarte.
26 · Großes GlückEine Glückskarte. Es gelingt, und zwar deutlich.
27 · Unverhofftes GeldEin kleiner, unerwarteter Zufluss.
28 · ErwartungEin Vorhaben steht bevor. Noch ist es nicht so weit.
29 · GefängnisEin öffentliches Gebäude. Auch: Enge, Beschränkung, Stillstand.
30 · GerichtspersonUnruhe und Anspannung. Jemand mit Amt mischt sich ein.
31 · Kurze KrankheitEtwas geht vorüber. Körperlich oder seelisch.
32 · Kummer und WiderwärtigkeitenÄrger, der sich zieht. Es regnet in mehrere Ecken.
33 · Trübe GedankenDie Sorgenkarte. Der Kopf malt dunkler als die Lage ist.
34 · Arbeit, BeschäftigungDie Arbeitskarte. Selbständiges Tun, das Ertrag bringt.
35 · Ein langer WegEine Zeitkarte. Es dauert - aber es führt hin.
36 · Die Hoffnung, großes WasserHoffnung und Weite. Das Ende in Zuversicht.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Tarot
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Entscheidung 5 Karten
Fünf Karten, wenn zwei Wege offenstehen.
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5- Die Lage
- Der eine Weg
- Der andere Weg
- Was du übersiehst
- Der Rat
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen. Sie liegen im Bogen: die mittlere oben, die äußeren tiefer. Gelegt wird trotzdem der Reihe nach von links nach rechts. Der Bogen ist keine Zierde – er zeigt, dass die Mitte den Kern trägt und die Ränder ihn einfassen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird von links nach rechts, so wie gelegt wurde – auch wenn nachher von der Mitte her gelesen wird. Aufdecken und Lesen sind zwei verschiedene Reihenfolgen; das verwechselt man leicht.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird von der MITTE her: Dort steht der Kern. Danach die beiden daneben, zuletzt die äußeren – die sagen, wo es herkommt und wohin es geht. Der Bogen ist also keine Reihe, die man von links abarbeitet, sondern ein Kern mit einer Einfassung.
Beziehungslegung 7 Karten
Sieben Karten – seine Seite, ihre Seite, die Mitte.
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7- Du
- Was du fühlst
- Was du willst
- Zwischen euch
- Was er oder sie will
- Was er oder sie fühlt
- Wohin es führt
So legst du sie: Mischen, abheben, sieben Karten abnehmen. Die ersten drei legst du untereinander nach links – das bist du. Die vierte in die Mitte: was zwischen euch steht. Die fünfte und sechste nach rechts – das ist der andere. Die siebte unter die Mitte: wohin es führt. Lies erst jede Seite für sich, dann die Mitte, dann das Ende.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird reihenweise, wie gelegt wurde: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Nicht mit der Mitte anfangen – die kommt erst beim Lesen zuerst dran.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Zuerst deine Seite von oben nach unten, dann die des anderen – jede für sich, ohne die andere schon dazuzudenken. Erst danach die Karte in der Mitte: Sie sagt, was zwischen euch steht, und liest sich ganz anders, wenn man beide Seiten kennt. Die unterste zuletzt.
Keltisches Kreuz 10 Karten
Zehn Karten – die ausführlichste Legung im Tarot.
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9
10- Die Lage
- Was kreuzt
- Die Wurzel
- Was vergeht
- Das Ziel
- Was kommt
- Du selbst
- Das Umfeld
- Hoffnung und Furcht
- Das Ergebnis
So legst du sie: Mischen, abheben, zehn Karten abnehmen. Die erste in die Mitte. Die zweite QUER darüber – daher der Name; sie ist das, was sich in den Weg legt. Dann die dritte darunter, die vierte links, die fünfte darüber, die sechste rechts: das Kreuz. Die letzten vier kommen rechts daneben als Stab, von unten nach oben. Gelesen wird erst das Kreuz, dann der Stab – und die zehnte Karte zuletzt.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge: erst die Mitte, dann die quere darüber, dann das Kreuz, dann der Stab von unten nach oben. Die quere Karte bleibt quer – sie wird nicht geradegerückt, das ist ihr Platz.
So liest du sie: Alle zehn verdeckt legen, dann aufdecken. Zuerst die beiden in der Mitte zusammen – Karte 1 und die quer darüber sind EIN Gedanke, nie zwei. Danach das Kreuz im Uhrzeigersinn: unten die Wurzel, links was vergeht, oben das Ziel, rechts was kommt. Zuletzt der Stab von unten nach oben, und die zehnte Karte ganz am Ende – sie fasst zusammen, was die neun davor gesagt haben.
Horoskoplegung 13 Karten
Dreizehn Karten – zwölf Häuser im Kreis und du in der Mitte. Die ausführlichste Legung.
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13- Du in der Mitte
- 1 · Ich
- 2 · Besitz
- 3 · Umfeld
- 4 · Herkunft
- 5 · Freude
- 6 · Alltag
- 7 · Der andere
- 8 · Wandlung
- 9 · Weite
- 10 · Ziel
- 11 · Freunde
- 12 · Verborgenes
So legst du sie: Mischen, abheben, dreizehn Karten abnehmen. Die erste in die Mitte: das bist du. Die übrigen zwölf im Kreis darum herum, jede für einen Lebensbereich. Gelesen wird die Mitte zuerst, dann die Häuser, die zur Frage gehören – man muss nicht alle zwölf deuten. Gegenüberliegende Häuser gehören zusammen und antworten einander.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird die Mitte zuerst, dann der Kreis im Uhrzeigersinn – dieselbe Runde wie beim Legen. Der Kreis bleibt dabei, wie er liegt; keine Karte wird zum Betrachter hingedreht.
So liest du sie: Alle dreizehn verdeckt legen, dann aufdecken. Zuerst die Mitte: Sie färbt alles andere. Danach NICHT alle zwölf Häuser der Reihe nach – nur die, die zur Frage gehören. Wer nach der Arbeit fragt, liest das sechste und das zehnte Haus, nicht das fünfte. Gegenüberliegende Häuser antworten einander: Das erste und das siebte sind du und der andere, das vierte und das zehnte Herkunft und Ziel.
Alle Karten und ihre Bedeutung78 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.
1 · Der NarrEin Anfang ohne Sicherheiten. Der Sprung ins Offene.
2 · Der MagierDas Können ist da. Es fehlt nur der Entschluss, es zu nutzen.
3 · Die HohepriesterinWissen, das nicht ausgesprochen wird. Hör nach innen.
4 · Die HerrscherinFülle, Fürsorge, Wachsen lassen.
5 · Der HerrscherOrdnung, Führung, klare Grenzen.
6 · Der HierophantÜberlieferung, Rat, der gewohnte Weg.
7 · Die LiebendenEine Entscheidung des Herzens.
8 · Der WagenVorwärts, mit Zügeln in der Hand.
9 · Die KraftSanfte Stärke. Zähmen statt bezwingen.
10 · Der EremitRückzug, um klar zu sehen.
11 · Das Rad des SchicksalsEs dreht sich. Was unten war, kommt nach oben.
12 · Die GerechtigkeitKlarheit, Abwägung, Folgen.
13 · Der GehängteStillstand mit Sinn. Die Sicht ändert sich.
14 · Der TodEin Ende, das Platz schafft. Fast nie wörtlich.
15 · Die MäßigkeitDas rechte Maß. Mischen statt entscheiden.
16 · Der TeufelEine Abhängigkeit. Die Kette ist nicht abgeschlossen.
17 · Der TurmEin Einsturz. Danach steht nur, was hält.
18 · Der SternHoffnung und ein klarer Blick nach vorn.
19 · Der MondUnklarheit, Ahnung, Täuschung.
20 · Die SonneKlarheit, Freude, Gelingen.
21 · Das GerichtEin Ruf. Etwas wird abgeschlossen und neu bewertet.
22 · Die WeltVollendung. Der Kreis schließt sich.
23 · Ass der StäbeEin Funke. Der Anstoß zu etwas Neuem.
24 · Zwei der StäbePlanen, bevor man losgeht.
25 · Drei der StäbeDer erste Schritt ist getan. Warten auf Antwort.
26 · Vier der StäbeEin Fest. Ein sicherer Ort ist erreicht.
27 · Fünf der StäbeReibung. Viele wollen dasselbe.
28 · Sechs der StäbeEin Sieg, den andere sehen.
29 · Sieben der StäbeBehaupten. Der Stand ist gut, aber umkämpft.
30 · Acht der StäbeSchnell. Alles kommt in Bewegung.
31 · Neun der StäbeErschöpft, aber noch nicht am Ende.
32 · Zehn der StäbeZu viel getragen. Etwas muss abgegeben werden.
33 · Bube der StäbeEine Nachricht, die Lust macht.
34 · Ritter der StäbeAufbruch mit Schwung, ohne viel Plan.
35 · Königin der StäbeWarm, selbstbewusst, mitreißend.
36 · König der StäbeFührung mit Weitblick.
37 · Ass der KelcheEin Gefühl beginnt zu fließen.
38 · Zwei der KelcheZwei begegnen sich auf Augenhöhe.
39 · Drei der KelcheFeiern, in guter Runde.
40 · Vier der KelcheSatt und unzufrieden. Etwas wird übersehen.
41 · Fünf der KelcheTrauer über das Verschüttete. Zwei stehen noch.
42 · Sechs der KelcheErinnerung. Etwas Altes kehrt zurück.
43 · Sieben der KelcheViele Bilder, wenig Boden.
44 · Acht der KelcheAufbrechen von etwas, das gut war.
45 · Neun der KelcheDer Wunsch geht in Erfüllung.
46 · Zehn der KelcheGlück, das geteilt wird.
47 · Bube der KelcheEine zarte Botschaft.
48 · Ritter der KelcheEin Antrag, romantisch vorgetragen.
49 · Königin der KelcheVerstehen ohne Worte.
50 · König der KelcheRuhe im Gefühl. Beherrschte Tiefe.
51 · Ass der SchwerterEin klarer Gedanke schneidet durch.
52 · Zwei der SchwerterNicht hinsehen wollen. Die Wahl steht trotzdem an.
53 · Drei der SchwerterEin Schmerz, klar benannt.
54 · Vier der SchwerterRuhe verordnet. Kein Rückzug aus Schwäche.
55 · Fünf der SchwerterGewinnen und doch verlieren.
56 · Sechs der SchwerterWegfahren aus schwerem Wasser.
57 · Sieben der SchwerterEin Alleingang. Nicht alles liegt offen.
58 · Acht der SchwerterGefesselt - aber die Fesseln sitzen locker.
59 · Neun der SchwerterSorge in der Nacht. Größer als die Sache.
60 · Zehn der SchwerterDer Tiefpunkt. Tiefer geht es nicht.
61 · Bube der SchwerterWachsam. Eine Nachricht mit Kante.
62 · Ritter der SchwerterAngriff. Schnell und ohne Umweg.
63 · Königin der SchwerterKlarsicht ohne Illusion.
64 · König der SchwerterUrteil und Verstand.
65 · Ass der MünzenEine handfeste Gelegenheit.
66 · Zwei der MünzenZwei Dinge gleichzeitig in der Luft halten.
67 · Drei der MünzenGemeinsam gebaut. Können wird gesehen.
68 · Vier der MünzenFesthalten. Sicherheit, die eng wird.
69 · Fünf der MünzenDraußen im Kalten. Hilfe ist näher als gedacht.
70 · Sechs der MünzenGeben und Nehmen, in gutem Verhältnis.
71 · Sieben der MünzenWarten, bis es reif ist.
72 · Acht der MünzenÜben, verbessern, dranbleiben.
73 · Neun der MünzenErreicht. Und zwar allein.
74 · Zehn der MünzenWohlstand, der über einen hinausreicht.
75 · Bube der MünzenLernen wollen. Ein sachlicher Anfang.
76 · Ritter der MünzenLangsam, aber unbeirrbar.
77 · Königin der MünzenPraktisch und großzügig.
78 · König der MünzenErfolg, gewachsen und gesichert.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Feen-Heil-Orakel
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
1
2
3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Vier Karten 4 Karten
Körper, Herz, Verstand, Seele – die vier Ebenen dieses Decks.
1
2
3
4- Der Körper
- Das Herz
- Der Verstand
- Die Seele
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 4 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 4 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Alle Karten und ihre Bedeutung44 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.
1 · BefreiungEine Fessel fällt – und du merkst erst jetzt, wie sie gedrückt hat.
2 · Dein inneres KindWas dich mit 8 Jahren gefreut hat, freut dich noch immer.
3 · Eltern und KinderZwischen den Generationen bewegt sich etwas zum Guten.
4 · EntgiftungNicht nur der Körper sammelt an, was ihm nicht guttut.
5 · Erwachen des wahren SelbstDu erkennst dich wieder – auch den Teil, der Humor hat.
6 · FerienDu brauchst eine Unterbrechung, keine bessere Einteilung.
7 · Finanzieller FlussWas blockiert war, löst sich. Es kommt wieder in Bewegung.
8 · Folge deinen TräumenRäum den Kalender nach dem, was dir wirklich wichtig ist.
9 · FreundlichkeitFreundlich sein ist keine Schwäche – auch dir selbst gegenüber nicht.
10 · Furchtlos voranschreitenSetz um, was du längst weißt. Der Weg trägt dich.
11 · Glücklicher AusgangEs geht gut aus. Die Angst darf gehen.
12 · Harmonie in der FamilieDie Verbindung heilt – sie beginnt bei dem, was du über die anderen denkst.
13 · Höhere PerspektiveVon weiter weg ist die Lösung sichtbar, die im Problem versteckt liegt.
14 · Höherer StandardGib dich nicht mit weniger zufrieden, als du eigentlich willst.
15 · Höheres BewusstseinDie leise Stimme ist die der Liebe, nicht die der Angst.
16 · InnenschauWas du außen suchst, liegt innen schon bereit.
17 · Innere EhrlichkeitDu verbirgst, wie es dir wirklich geht. Es kostet mehr, als du denkst.
18 · Innere FührungTief drinnen weißt du längst, was zu tun ist.
19 · Innere KraftMächtig zu sein bedeutet keine Gefahr – weder für dich noch für andere.
20 · Innerer FriedenFrieden ist nichts, was man erreicht – man richtet ihn ein.
21 · Körperlicher AusdruckDein Körper will sich bewegen – und sagt dir auch, wie.
22 · LachenDu nimmst das Leben zu ernst. Es geht auch anders.
23 · LiebespartnerEine neue Liebe steht bevor – oder die alte entzündet sich neu.
24 · LoslassenDu bemühst dich zu sehr. Genau das hält die Lösung auf.
25 · Musik machenSing, spiel, dreh es laut. Musik geht direkt.
26 · Neue FreundeDer Kreis verändert sich. Manche gehen, andere kommen.
27 · Neue GelegenheitenEine Tür geht auf. Sie ist größer, als sie aussieht.
28 · OrtswechselEin Ort verändert sich – Wohnung, Arbeitsplatz, oder beides.
29 · Positive ErwartungenGib nicht fünf Minuten vor dem Ziel auf.
30 · Problem gelöstEs wird hinter den Kulissen bereits geheilt.
31 · SchönheitDu bist am schönsten, wenn du zufrieden bist. Das ist keine Redensart.
32 · Schöpferischer AusdruckStarke Gefühle brauchen eine Form. Mach etwas daraus.
33 · SelbstvertrauenDu bist dein bester Freund – und kannst für dich sorgen.
34 · SexualitätDieser Teil von dir braucht Aufmerksamkeit, keine Bewertung.
35 · SicherheitDie Angst darf gehen. Du bist geschützt.
36 · StandhaftigkeitHalte an deiner Entscheidung fest. Sie war richtig.
37 · Träume werden wahrWas du dir gewünscht hast, tritt ein.
38 · UmweltbewusstseinDie Erde braucht Hände. Auch deine.
39 · VorstellungskraftDeine inneren Bilder werden klarer. Nutze sie.
40 · Wahre GefühleHör auf deine wahren Gefühle und folge ihnen.
41 · Wundersame HeilungErwarte ein Wunder. Es ist unterwegs.
42 · Zauber der NaturGeh hinaus. Die Natur hat dir etwas mitzugeben.
43 · Zeit zum FeiernDeine Seele will feiern. Lad die Leute ein.
44 · Zeit zur ErholungWeg von den Menschen und vom Lärm. Auch kurz hilft.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Elfenorakel
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
1
2
3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Der Rat der Elfen 3 Karten
Drei Karten: die Lage, was du übersiehst, was zu tun ist.
1
2
3- Deine Lage
- Was du übersiehst
- Was zu tun ist
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Vier Karten 4 Karten
Was ist, was fehlt, was hilft, was daraus wird.
1
2
3
4- Was gerade ist
- Was dir fehlt
- Was dir hilft
- Was daraus wird
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 4 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 4 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Alle Karten und ihre Bedeutung55 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.
1 · Whoever · HoffnungEine Tür steht offen. Du siehst noch nicht, was dahinter liegt.
2 · Gipfel · SelbsterkenntnisVon oben siehst du den Weg, den du gegangen bist.
3 · Swan · VerzeihenVerzeihen heißt nicht gutheißen. Es heißt hinlegen.
4 · Sansonnet · Liebe zum LebenFreude an dem, was da ist – nicht an dem, was kommen soll.
5 · Baum · Lausche der Botschaft der BäumeManches wächst in Jahren. Halte still, bis du es hörst.
6 · Heron · Lebe deine TräumeEin Traum, den man nur träumt, verbraucht sich.
7 · Kleid · LoslassenDu bist aus einer Rolle herausgewachsen und trägst sie noch.
8 · Tiyoweh · Die Vision des WegesStillsitzen, bis der Weg sich zeigt. Nicht suchen – sehen.
9 · Owl · Höre auf deine SeeleDie leise Stimme meldet sich, wenn der Lärm weg ist.
10 · Nightingale · VertrauenSie singt im Dunkeln, nicht weil es hell ist.
11 · Abloom · Öffne dein Herz für das LichtAufgehen braucht Wärme von außen und Bereitschaft von innen.
12 · Silesia · Suche deine WurzelnWer nicht weiß, woher er kommt, sagt schwer, wohin er will.
13 · Leafy · Schenke der Welt ein LächelnDas Kleine kostet nichts und kommt zurück.
14 · Santal · TranszendenzEtwas reicht über den Alltag hinaus.
15 · Whiffle · IntuitionEin Hauch, kein Beweis. Wissen, das schneller ist als der Gedanke.
16 · Lily · ErmutigungJemand traut dir mehr zu als du selbst.
17 · Wicket · Liebe zur ErdeDer Boden trägt dich. Behandle ihn danach.
18 · Wistaire · Die Wiederverzauberung der WeltDieselbe Welt, anderer Blick. Das ist keine Kleinigkeit.
19 · Stream · LiebeLiebe fließt. Angehalten wird sie zum Teich.
20 · Hindin · SchönheitSchönheit ist nicht Schmuck, sondern Stimmigkeit.
21 · Blume · Die innere StimmeSie spricht leise und wiederholt sich nicht gern.
22 · Serene · InspirationEin Einfall kommt ungefragt. Halte ihn fest.
23 · Twinkle · Fürchte dich nichtDie Angst ist größer als das, wovor sie warnt.
24 · Seaweed · Vertraue auf deine WahrnehmungenDu hast richtig gesehen. Rede es dir nicht aus.
25 · Lazuli · Die große EinheitNichts steht für sich. Alles hängt an allem.
26 · Whisper · Das innere KindEtwas in dir ist jung geblieben und wird selten gefragt.
27 · Willy-Nilly · ToleranzDer andere hat auch Gründe. Du kennst sie nur nicht.
28 · Wide-Awake · StilleNicht Leere. Ein Raum, in dem etwas hörbar wird.
29 · Wimble · Sorge dich nichtSorge löst kein Problem. Sie beschäftigt nur damit.
30 · Forelock · Überwinde das LeidEs geht vorbei. Nicht heute, aber es geht vorbei.
31 · Allow · KreativitätEtwas will aus dir heraus. Lass es.
32 · Tiegel · Wie im Kleinen so im GroßenDein Umgang mit Kleinigkeiten zeigt, wie du das Große machst.
33 · Jacques Sourire · Lache einmal über dichNimm dich ernst, aber nicht so ernst.
34 · Gürtel · MutMut ist nicht Angstlosigkeit, sondern Handeln trotz Angst.
35 · Grumble-Barry · VergangenheitsbewältigungEtwas Altes will angesehen werden – nicht wiederholt.
36 · Stow · NeubeginnDas Schwerste liegt hinter dir. Jetzt fängt es an.
37 · Crony · Achte auf deine WorteGesagt ist gesagt. Worte richten mehr an als Absichten.
38 · Toddler · VeränderungEtwas verschiebt sich. Halte nicht dagegen.
39 · Wink · LebensfreudeFreude braucht keinen Anlass. Sie braucht Platz.
40 · Wizen · Löse dich von deinen ÄngstenWas dich hält, ist alt und kennt dich nicht mehr.
41 · Yore · Die Magie der KristalleManches wirkt, ohne dass man erklären kann, wie.
42 · Spindle-Shanks · GlückGlück kommt vorbei. Man muss zu Hause sein.
43 · Spillikin · SchutzDu bist besser bewahrt, als du glaubst.
44 · Pilgrim · FriedenFrieden ist kein Zustand, sondern eine Entscheidung.
45 · Jack-Roofing-Tile · DemutDu bist nicht der Mittelpunkt. Das ist eine Erleichterung.
46 · Vogelfink · HarmonieDie Stimmen passen zusammen, ohne gleich zu sein.
47 · Jabber-Uncle · KunstEtwas will Form bekommen. Gib ihm eine.
48 · Lady-Lobelie · OrdnungOrdnung ist kein Selbstzweck. Sie schafft Platz.
49 · Erdbeer · Liebe kennt keine EileWas schnell wächst, hält selten lange.
50 · Lust · ImpulsivitätEin starker Antrieb. Er ist echt, aber nicht immer klug.
51 · Hiccup · FreiheitDu hast mehr Wahl, als du benutzt.
52 · Cobbler · VerwandlungAus dem, was ist, wird etwas anderes. Nicht aus dem Nichts.
53 · Vogelfrei · Der Tanz der SchöpfungAlles ist in Bewegung. Tanz mit, statt zu zählen.
54 · Zettelankleber · SorglosigkeitNicht jede Kleinigkeit gehört bedacht.
55 · Wit · EntspannungAnspannung erledigt nichts. Sie begleitet nur.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Erzengelorakel
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
1
2
3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Vier Karten 4 Karten
Wo du stehst, was dich hält, was dich trägt, was als Nächstes kommt.
1
2
3
4- Wo du stehst
- Was dich hält
- Was dich trägt
- Der nächste Schritt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 4 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 4 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Alle Karten und ihre Bedeutung44 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.
1 · MutSteh zu dem, was du für richtig hältst.
2 · WohlstandEs ist genug da – auch wenn es knapp aussieht.
3 · Breite deine Flügel aus!Halt dich nicht zurück. Der Moment ist da.
4 · Gut beratenDu kannst anderen etwas sagen, was sie tragen.
5 · TrostDu bist im Verlust nicht allein.
6 · Berufliche VeränderungDeine Arbeit soll zu dir passen, nicht umgekehrt.
7 · FriedenDer Streit ist kleiner als das, was ihn hält.
8 · Geliebtes WesenEine Verbindung, die zählt.
9 · FührungsqualitätenDu kannst das führen. Nimm die Stelle an.
10 · Liebevolle FürsorgeWas du für andere tust, tust du auch für dich.
11 · Kreatives SchreibenSchreib es auf. Beim Schreiben klärt es sich.
12 · EmpfindsamkeitDu nimmst gerade mehr auf als sonst.
13 · LeidenschaftWas dich brennen lässt, hat wieder Platz.
14 · MondzyklenNicht alles ist gleich gut zu jeder Zeit.
15 · LebensrückblickZieh Bilanz, bevor du weitergehst.
16 · Alles ist gutEs steht besser, als es sich anfühlt.
17 · Überwindung von SchwierigkeitenDas Schwerste liegt hinter dir.
18 · GeduldEs wächst schneller, als du denkst – nur nicht heute.
19 · In der freien NaturGeh raus. Das ist keine Nebensache.
20 · AufräumenTrenn dich von dem, was nur noch herumsteht.
21 · Chakra-ReinigungEtwas hängt fest und will gelöst werden.
22 · Indigo- und KristallkinderDu hast einen Draht zu Kindern.
23 · Prioritäten schaffenDu kannst nicht alles. Entscheide, was zuerst kommt.
24 · Du bist beschütztDie Angst ist größer als die Gefahr.
25 · Erinnere dich, wer du bistDu hast dich kleiner gemacht, als du bist.
26 · Kristallklare IntentionenSag genau, was du willst.
27 · Göttliche OrdnungEs liegt gerade so, wie es liegen muss.
28 · Harmonie in BeziehungenDer Streit wird beigelegt.
29 · KlarfühlenDein Bauchgefühl hat recht.
30 · Engel-TherapieGib die Last ab. Du musst sie nicht allein tragen.
31 · AtmeErst atmen, dann handeln.
32 · Gesunde LebensweiseEssen, Schlaf, Bewegung – daran liegt es.
33 · HellsehenDu siehst mehr, als du zugibst.
34 · Hol dir deine Kraft zurück!Du hast zu viel abgegeben.
35 · Spirituelles VerständnisEtwas, das du lange nicht begriffen hast, klärt sich.
36 · GottgeschenkeNimm an, was dir angeboten wird.
37 · SanftmutSei freundlich zu dir. Vor allen anderen.
38 · Sieg!Es ist gehört worden. Bleib dran.
39 · Du weißt, was zu tun istDie Antwort hast du bereits.
40 · Glänzende Idee!Die Idee ist gut. Fang an.
41 · KlarwissenDer Gedanke, der dir zufliegt, ist die Antwort.
42 · MitgefühlSei milder – mit den anderen und mit dir.
43 · HellhörenAchte darauf, was dir gesagt wird.
44 · Lehren und LernenErst lernen, dann weitergeben.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
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