▽ Wähle ein Kartendeck, eine Legeart und eine Deutung
Deine Legung
Legearten – Madame Lenormand
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Fünf Karten 5 Karten
Die Lage von allen Seiten.
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5- Die Lage
- Was hindert
- Was hilft
- Der Rat
- Wohin es führt
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen. Sie liegen im Bogen: die mittlere oben, die äußeren tiefer. Gelegt wird trotzdem der Reihe nach von links nach rechts. Der Bogen ist keine Zierde – er zeigt, dass die Mitte den Kern trägt und die Ränder ihn einfassen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird von links nach rechts, so wie gelegt wurde – auch wenn nachher von der Mitte her gelesen wird. Aufdecken und Lesen sind zwei verschiedene Reihenfolgen; das verwechselt man leicht.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird von der MITTE her: Dort steht der Kern. Danach die beiden daneben, zuletzt die äußeren – die sagen, wo es herkommt und wohin es geht. Der Bogen ist also keine Reihe, die man von links abarbeitet, sondern ein Kern mit einer Einfassung.
Neunerlegung 9 Karten
Drei mal drei – die Frage in ihrer ganzen Umgebung.
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9- Vergangenheit
- Gegenwart
- Zukunft
- Was denkt
- Der Kern
- Was fühlt
- Das Umfeld
- Der Rat
- Das Ergebnis
So legst du sie: Mischen, abheben, 9 Karten abnehmen und reihenweise legen: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Gelesen wird zuerst die Mitte – dort steht der Kern –, danach die Reihen, danach die Spalten. Karten, die nebeneinander liegen, gehören zusammen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird reihenweise, wie gelegt wurde: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Nicht mit der Mitte anfangen – die kommt erst beim Lesen zuerst dran.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird zuerst die MITTE – dort steht der Kern der Frage. Danach die drei Reihen von oben nach unten, danach die Spalten von links nach rechts. Karten, die sich berühren, gehören zusammen; besonders die vier um die Mitte herum, sie beschreiben, was auf den Kern einwirkt.
Große Tafel 36 Karten
Alle sechsunddreißig Karten, vier Reihen zu acht und vier darunter. Die ausführlichste Legung.
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36So legst du sie: Alle Karten, keine bleibt liegen. Mischen, abheben, dann reihenweise auslegen – von links nach rechts, Reihe für Reihe. Zuerst wird die Personenkarte gesucht; wohin sie blickt, liegt die Zukunft, hinter ihr das Gewesene. Dann liest man, was um sie herum liegt, dann die Karten zu den einzelnen Themen. Das ist die ausführlichste Legung und nichts für zwischendurch. Die letzten 4 Karten füllen keine ganze Reihe mehr. Sie liegen MITTIG darunter, in den Spalten 3 bis 6, und gehören zu genau diesen Spalten: Jede sagt etwas über die Spalte, unter der sie steht – was dort im Kern liegt und worauf es dort hinausläuft. Deshalb ist die Mitte keine Frage des Aussehens: Links angehängt stünden sie unter den falschen Spalten.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Bei so vielen Karten deckt man reihenweise auf: eine Reihe ganz umdrehen, dann die nächste. So verliert man nicht den Überblick, und keine Karte rutscht aus ihrer Spalte. Gedeutet wird erst, wenn alle offen liegen.
So liest du sie: Alle Karten verdeckt auslegen, dann alle aufdecken – hier wird nichts einzeln umgedreht. Zuerst wird die Personenkarte gesucht. Wohin sie blickt, liegt das Kommende; hinter ihr das Gewesene. Dann liest man die Karten, die sie unmittelbar umgeben – oben, unten, links, rechts und über Eck. Danach die Themenkarten: Was liegt neben der Karte für Geld, was neben der für Gesundheit? Je näher eine Karte an der Person liegt, desto eher trifft sie ein. Man muss nicht alle 36 deuten; niemand tut das. Zuletzt die unterste, kurze Reihe: Diese Karten gehören zu den Spalten, unter denen sie liegen, und fassen zusammen, worauf es dort hinausläuft.
Alle Karten und ihre Bedeutung36 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · ReiterEine Nachricht kommt auf dich zu. Etwas kommt in Bewegung.
2 · KleeEin kleines Glück, das man leicht übersieht. Nimm es mit.
3 · SchiffReise, Ferne, Sehnsucht. Etwas zieht dich fort.
4 · HausZuhause, Sicherheit, Familie. Der Ort, an dem du bleibst.
5 · BaumGesundheit und Wachstum. Was hier steht, hat Wurzeln.
6 · WolkenUnklarheit. Warte, bis sich der Blick wieder öffnet.
7 · SchlangeEin Umweg. Klugheit ist gefragt, nicht Tempo.
8 · SargEtwas geht zu Ende. Das schafft Platz für Neues.
9 · BlumenEin Geschenk, eine Einladung, eine Freude.
10 · SenseEin plötzlicher Schnitt. Die Entscheidung fällt schnell.
11 · RuteEin Gespräch, das sich wiederholt. Auch Streit.
12 · VögelZwei reden miteinander. Aufregung, viele Worte.
13 · KindEin Anfang. Etwas Kleines, Neues, Unbefangenes.
14 · FuchsVorsicht. Arbeit, bei der jemand nicht ganz ehrlich ist.
15 · BärKraft und Besitz. Oft eine ältere, schützende Person.
16 · SterneKlarheit und Hoffnung. Der Weg zeigt sich.
17 · StorchVeränderung. Etwas zieht um, etwas wandelt sich.
18 · HundFreundschaft und Treue. Jemand steht zu dir.
19 · TurmAbgrenzung, Amt, Alleinsein. Ein Schritt zurück.
20 · ParkÖffentlichkeit. Eine Begegnung unter vielen.
21 · BergEin Hindernis. Geduld hilft mehr als Kraft.
22 · WegEine Wahl steht an. Es gibt mehr als eine Richtung.
23 · MäuseEtwas schwindet. Sorge nagt, oft kleiner als gedacht.
24 · HerzLiebe und Zuneigung. Das Herz redet mit.
25 · RingBindung, Vertrag, Wiederkehr. Etwas schließt sich.
26 · BuchEin Geheimnis, noch ungelesen. Wissen wartet.
27 · BriefEine schriftliche Nachricht. Schwarz auf weiß.
28 · HerrDer Mann. Oft der Fragende selbst.
29 · DameDie Frau. Oft die Fragende selbst.
30 · LilienRuhe und Reife. Etwas darf werden, ohne Eile.
31 · SonneErfolg und Wärme. Es gelingt.
32 · MondAnerkennung und Gefühl. Was nachts größer wird.
33 · SchlüsselGewissheit. Die Tür geht auf, die Lösung ist da.
34 · FischeFülle. Geld und alles, was fließt.
35 · AnkerHalt und Beständigkeit. Etwas bleibt.
36 · KreuzEine Last, die getragen werden will. Sie geht vorbei.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Kipper
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Misch in Ruhe und zieh eine Karte. Sie sagt, was dir heute begegnet – ein Mensch, eine Nachricht, eine Lage.
Herkunft: Allgemein übliche Kurzbefragung, bei Kipper wie bei allen Wahrsagekarten.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Drei Karten nebeneinander. Links, was war, in der Mitte, was ist, rechts, was kommt – und dann alle drei als einen Satz lesen.
Herkunft: Leserichtung nach der Kipper-Lehre: links Vergangenheit, Mitte Gegenwart, rechts Zukunft (kipper-karten.de).
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Fünfer-Kreuz 5 Karten
Zuerst die Mitte – sie ist das Thema. Dann je eine Karte darüber, links, rechts und darunter. Jede äußere Karte wird zusammen mit der Mitte gelesen: oben, was dich beschäftigt; links, was gerade vorbei ist; rechts, was kommt; unten, was du selbst tun kannst.
Herkunft: Kreuzlegung als erster Schritt der Kipper-Neunerlegung (kipper-karten.de: Karte oben, links, rechts, unten, jeweils mit der Mitte gelesen).
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5- Mitte – worum es geht
- Oben – was dich beschäftigt
- Links – was vorbei ist
- Rechts – was kommt
- Unten – was du tun kannst
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst die Mitte allein, dann jede äußere Karte zusammen mit der Mitte: oben und Mitte, links und Mitte, rechts und Mitte, unten und Mitte. Zum Schluss die senkrechte und die waagerechte Linie als je einen Satz – links nach rechts ist der Lauf der Zeit.
Neunerlegung 9 Karten
Drei mal drei Karten. Die Mitte ist das Thema. Die linke Spalte ist Vergangenheit, die mittlere Gegenwart, die rechte Zukunft. Die obere Reihe zeigt, was im Kopf vorgeht, die mittlere die Lage, die untere, was geschieht und was du tun kannst. Zum Schluss Reihen, Spalten und die beiden Diagonalen als Sätze lesen.
Herkunft: Kipper-Neunerlegung nach kipper-karten.de: links Vergangenheit, Mitte Gegenwart, rechts Zukunft; oben Gedanken und Einflüsse, unten Handlungen und Ereignisse.
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9- Was dich beschäftigt hat
- Was dich jetzt beschäftigt
- Was dich beschäftigen wird
- Was war
- Worum es geht
- Was kommt
- Was geschehen ist
- Was du tun kannst
- Was geschehen wird
So legst du sie: Mischen, abheben, 9 Karten abnehmen und reihenweise legen: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Gelesen wird zuerst die Mitte – dort steht der Kern –, danach die Reihen, danach die Spalten. Karten, die nebeneinander liegen, gehören zusammen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird reihenweise, wie gelegt wurde: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Nicht mit der Mitte anfangen – die kommt erst beim Lesen zuerst dran.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird zuerst die MITTE – dort steht der Kern der Frage. Danach die drei Reihen von oben nach unten, danach die Spalten von links nach rechts. Karten, die sich berühren, gehören zusammen; besonders die vier um die Mitte herum, sie beschreiben, was auf den Kern einwirkt.
Beziehungslegung 7 Karten
Sieben Karten. Links ihre Seite, rechts seine – so, wie sich die beiden Hauptpersonen im Kipperblatt anschauen. Je oben, was gedacht wird, in der Mitte, wie es geht, unten, was gefühlt wird. In der Mitte zwischen beiden liegt, was euch verbindet oder trennt.
Herkunft: Beziehungslegung nach Art der Kipper-Partnerschaftslegungen (Denken, Befinden, Fühlen je Partner, dazu das Verbindende). Seitenwahl nach den Kartenbildern: Weibliche Hauptperson schaut nach rechts, Männliche nach links.
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7- Sie – wie es ihr geht
- Was sie denkt
- Was sie fühlt
- Was zwischen euch steht
- Er – wie es ihm geht
- Was er denkt
- Was er fühlt
So legst du sie: Mischen, abheben, 7 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Zuerst jede Seite für sich, von oben nach unten: was gedacht wird, wie es geht, was gefühlt wird. Dann die Mitte – sie verbindet oder trennt. Zum Schluss die beiden mittleren Karten der Seiten zusammen mit der Mitte als einen Satz lesen.
Große Tafel 36 Karten
Alle sechsunddreißig Karten, vier Reihen zu acht und vier darunter. Such zuerst deine Hauptperson – Karte 1, wenn du ein Mann bist, Karte 2, wenn du eine Frau bist. Was in ihrer Blickrichtung liegt, kommt auf dich zu; was in ihrem Rücken liegt, ist vorbei. Darüber steht, was dich beschäftigt, darunter, was du in der Hand hast. Die vier Karten ganz unten zeigen die nächsten Wochen. Häuser kennt das Kipperblatt nicht – es zählen die Nachbarn und der Abstand zur anderen Hauptperson.
Herkunft: Große Tafel mit allen 36 Kipperkarten; Hauptperson, Blickrichtung und die vier Wochenkarten nach astrolymp.de und gratisgespraechkartenlegen.com, Blickrichtung „vor ihr Zukunft, hinter ihr Vergangenheit“ nach The Daily Oracle.
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36So legst du sie: Alle Karten, keine bleibt liegen. Mischen, abheben, dann reihenweise auslegen – von links nach rechts, Reihe für Reihe. Zuerst wird die Personenkarte gesucht; wohin sie blickt, liegt die Zukunft, hinter ihr das Gewesene. Dann liest man, was um sie herum liegt, dann die Karten zu den einzelnen Themen. Das ist die ausführlichste Legung und nichts für zwischendurch. Die letzten 4 Karten füllen keine ganze Reihe mehr. Sie liegen MITTIG darunter, in den Spalten 3 bis 6, und gehören zu genau diesen Spalten: Jede sagt etwas über die Spalte, unter der sie steht – was dort im Kern liegt und worauf es dort hinausläuft. Deshalb ist die Mitte keine Frage des Aussehens: Links angehängt stünden sie unter den falschen Spalten.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Bei so vielen Karten deckt man reihenweise auf: eine Reihe ganz umdrehen, dann die nächste. So verliert man nicht den Überblick, und keine Karte rutscht aus ihrer Spalte. Gedeutet wird erst, wenn alle offen liegen.
So liest du sie: Alle Karten verdeckt auslegen, dann alle aufdecken – hier wird nichts einzeln umgedreht. Zuerst wird die Personenkarte gesucht. Wohin sie blickt, liegt das Kommende; hinter ihr das Gewesene. Dann liest man die Karten, die sie unmittelbar umgeben – oben, unten, links, rechts und über Eck. Danach die Themenkarten: Was liegt neben der Karte für Geld, was neben der für Gesundheit? Je näher eine Karte an der Person liegt, desto eher trifft sie ein. Man muss nicht alle 36 deuten; niemand tut das. Zuletzt die unterste, kurze Reihe: Diese Karten gehören zu den Spalten, unter denen sie liegen, und fassen zusammen, worauf es dort hinausläuft.
Alle Karten und ihre Bedeutung36 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · Männliche HauptpersonDer Fragende selbst – oder der Mann, um den es der Fragenden geht.
2 · Weibliche HauptpersonDie Fragende selbst – oder die Frau, um die es dem Fragenden geht.
3 · EhestandskarteEhe und feste Bindung. Auch ein Vertrag, der beide Seiten verpflichtet.
4 · ZusammenkunftEin Treffen, ein Wiedersehen, ein Gespräch unter vier Augen.
5 · Guter HerrEin älterer, hilfsbereiter Mann – Vater, Freund, Arzt, Berater.
6 · Gute DameEine reife, hilfsbereite Frau – Mutter, Freundin, Nachbarin.
7 · Angenehmer BriefEine gute Nachricht. Brief, Anruf, Schriftliches, das freut.
8 · Falsche PersonFalschheit. Neid, Intrige, Gerede – oft eine Frau im Umfeld.
9 · Eine VeränderungEtwas wechselt. Umzug, neue Stelle, ein neuer Lebensabschnitt.
10 · Eine ReiseEs geht fort von hier. Reise, Fahrt, Aufbruch.
11 · Viel Geld gewinnenEs kommt viel Geld herein. Gewinn, Erbe, ein großer Betrag.
12 · Reiches MädchenEine junge, unbeschwerte Frau. Leichtigkeit, Genuss, auch Leichtsinn.
13 · Reicher guter HerrEin junger, vermögender Mann. Finanzielle Sicherheit, Firma, Geschäft.
14 · Traurige NachrichtEine Nachricht, die weh tut. Enttäuschung, Absage, Kummer.
15 · Guter Ausgang in der LiebeDie Liebe geht gut aus. Versöhnung, Harmonie, Zuneigung.
16 · Seine GedankenGedanken und Pläne – was im Kopf vorgeht, besonders bei ihm.
17 · Geschenk bekommenDir wird etwas geschenkt. Freude, Überraschung, Anerkennung.
18 · Ein kleines KindEtwas Kleines fängt an. Ein Kind, ein Neubeginn, Vertrauen.
19 · Ein TodesfallEin Kapitel geht zu Ende. Abschluss, Trauer, Abschied.
20 · HausZuhause und Familie. Besitz, Sicherheit, das eigene Dach.
21 · WohnzimmerDas Privatleben hinter der eigenen Tür. Wohnung, das Innere.
22 · MilitärpersonEin Mann in Uniform. Ordnung, Pflicht, Amt, Disziplin.
23 · GerichtEs wird entschieden, von Amts wegen. Recht, Behörde, Urteil.
24 · DiebstahlEs wird etwas genommen. Verlust, Schaden, Pech.
25 · Zu hohen Ehren kommenAufstieg und Anerkennung. Erfolg, Beförderung, ein guter Ruf.
26 · Großes GlückEs gelingt, und zwar deutlich. Erfüllung, eine Wende zum Guten.
27 · Unverhofftes GeldGeld, mit dem niemand gerechnet hat. Auch ein lohnender Vertrag.
28 · ErwartungEtwas steht noch aus. Warten, Hoffen, Sehnsucht.
29 · GefängnisEs ist eng, es geht nicht weiter. Einsamkeit, Amt, Klinik, Stillstand.
30 · GerichtspersonEine Person vom Gericht. Anwalt, Richter, Notar, Beamter.
31 · Kurze KrankheitEine Schwäche, die vorübergeht. Infekt, Erschöpfung, Stress.
32 · Kummer und WiderwärtigkeitenSorgen und Ärger. Streit, Krise, eine schwere Zeit.
33 · Trübe GedankenDer Kopf sieht schwarz. Grübeln, Angst, Schwermut, Zweifel.
34 · Arbeit, BeschäftigungDas tägliche Tun. Arbeit, Beschäftigung, Fleiß.
35 · Ein langer WegEs dauert, und es ist weit. Geduld ist nötig.
36 · Die Hoffnung, großes WasserZuversicht und Ferne. Hoffnung, Sehnsucht, Ausland, Reise übers Wasser.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Tarot
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Baum des Lebens 10 Karten
Zehn Karten auf dem Lebensbaum der Kabbala, der jüdischen Mystik – die ausführlichste Legung im Tarot.
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10- Krone – worum es im Kern geht
- Weisheit – der Anstoss
- Verstehen – was begriffen werden will
- Gnade – was dir wohlwill
- Strenge – die Grenze
- Schönheit – die Mitte
- Sieg – dein Gefühl und dein Talent
- Glanz – dein Verstand und dein Wort
- Grundlage – worauf es ruht
- Königreich – was daraus wird
So legst du sie: Mischen, abheben, zehn Karten abnehmen. Gelegt wird von oben nach unten, dem Weg des Blitzes folgend: die erste oben in die Mitte (Krone), dann rechts und links versetzt abwärts bis zur zehnten ganz unten (Königreich). Die Karten bleiben LIEGEN.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, von der Krone oben bis zum Königreich unten.
So liest du sie: Alle zehn verdeckt legen, dann aufdecken. Gelesen wird von oben nach unten: die Krone sagt, worum es im Kern geht. Danach die Paare zur Seite – Weisheit und Verstehen, Gnade und Strenge, Sieg und Glanz: Sie gehören jeweils zusammen und ziehen gegeneinander. Die Mitte – Schönheit – gleicht aus. Zuletzt Grundlage und Königreich: worauf es ruht und was daraus wird.
Entscheidung 5 Karten
Fünf Karten, wenn zwei Wege offenstehen.
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5- Die Lage
- Der eine Weg
- Der andere Weg
- Was du übersiehst
- Der Rat
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen. Sie liegen im Bogen: die mittlere oben, die äußeren tiefer. Gelegt wird trotzdem der Reihe nach von links nach rechts. Der Bogen ist keine Zierde – er zeigt, dass die Mitte den Kern trägt und die Ränder ihn einfassen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird von links nach rechts, so wie gelegt wurde – auch wenn nachher von der Mitte her gelesen wird. Aufdecken und Lesen sind zwei verschiedene Reihenfolgen; das verwechselt man leicht.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird von der MITTE her: Dort steht der Kern. Danach die beiden daneben, zuletzt die äußeren – die sagen, wo es herkommt und wohin es geht. Der Bogen ist also keine Reihe, die man von links abarbeitet, sondern ein Kern mit einer Einfassung.
Beziehungslegung 7 Karten
Sieben Karten – seine Seite, ihre Seite, die Mitte.
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7- Du
- Was du fühlst
- Was du willst
- Zwischen euch
- Was er oder sie will
- Was er oder sie fühlt
- Wohin es führt
So legst du sie: Mischen, abheben, sieben Karten abnehmen. Die ersten drei legst du untereinander nach links – das bist du. Die vierte in die Mitte: was zwischen euch steht. Die fünfte und sechste nach rechts – das ist der andere. Die siebte unter die Mitte: wohin es führt. Lies erst jede Seite für sich, dann die Mitte, dann das Ende.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird reihenweise, wie gelegt wurde: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Nicht mit der Mitte anfangen – die kommt erst beim Lesen zuerst dran.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Zuerst deine Seite von oben nach unten, dann die des anderen – jede für sich, ohne die andere schon dazuzudenken. Erst danach die Karte in der Mitte: Sie sagt, was zwischen euch steht, und liest sich ganz anders, wenn man beide Seiten kennt. Die unterste zuletzt.
Keltisches Kreuz 10 Karten
Zehn Karten – die ausführlichste Legung im Tarot.
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10- Die Lage
- Was kreuzt
- Die Wurzel
- Was vergeht
- Das Ziel
- Was kommt
- Du selbst
- Das Umfeld
- Hoffnung und Furcht
- Das Ergebnis
So legst du sie: Mischen, abheben, zehn Karten abnehmen. Die erste in die Mitte. Die zweite QUER darüber – daher der Name; sie ist das, was sich in den Weg legt. Dann die dritte darunter, die vierte links, die fünfte darüber, die sechste rechts: das Kreuz. Die letzten vier kommen rechts daneben als Stab, von unten nach oben. Gelesen wird erst das Kreuz, dann der Stab – und die zehnte Karte zuletzt.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge: erst die Mitte, dann die quere darüber, dann das Kreuz, dann der Stab von unten nach oben. Die quere Karte bleibt quer – sie wird nicht geradegerückt, das ist ihr Platz.
So liest du sie: Alle zehn verdeckt legen, dann aufdecken. Zuerst die beiden in der Mitte zusammen – Karte 1 und die quer darüber sind EIN Gedanke, nie zwei. Danach das Kreuz im Uhrzeigersinn: unten die Wurzel, links was vergeht, oben das Ziel, rechts was kommt. Zuletzt der Stab von unten nach oben, und die zehnte Karte ganz am Ende – sie fasst zusammen, was die neun davor gesagt haben.
Horoskoplegung 13 Karten
Dreizehn Karten – zwölf Häuser im Kreis und du in der Mitte. Die ausführlichste Legung.
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13- Du in der Mitte
- 1 · Ich
- 2 · Besitz
- 3 · Umfeld
- 4 · Herkunft
- 5 · Freude
- 6 · Alltag
- 7 · Der andere
- 8 · Wandlung
- 9 · Weite
- 10 · Ziel
- 11 · Freunde
- 12 · Verborgenes
So legst du sie: Mischen, abheben, dreizehn Karten abnehmen. Die erste in die Mitte: das bist du. Die übrigen zwölf im Kreis darum herum, jede für einen Lebensbereich. Gelesen wird die Mitte zuerst, dann die Häuser, die zur Frage gehören – man muss nicht alle zwölf deuten. Gegenüberliegende Häuser gehören zusammen und antworten einander.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird die Mitte zuerst, dann der Kreis im Uhrzeigersinn – dieselbe Runde wie beim Legen. Der Kreis bleibt dabei, wie er liegt; keine Karte wird zum Betrachter hingedreht.
So liest du sie: Alle dreizehn verdeckt legen, dann aufdecken. Zuerst die Mitte: Sie färbt alles andere. Danach NICHT alle zwölf Häuser der Reihe nach – nur die, die zur Frage gehören. Wer nach der Arbeit fragt, liest das sechste und das zehnte Haus, nicht das fünfte. Gegenüberliegende Häuser antworten einander: Das erste und das siebte sind du und der andere, das vierte und das zehnte Herkunft und Ziel.
Alle Karten und ihre Bedeutung78 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · Der NarrEin Anfang ohne Sicherheiten. Der Sprung ins Offene.
2 · Der MagierDas Können ist da. Es fehlt nur der Entschluss, es zu nutzen.
3 · Die HohepriesterinWissen, das nicht ausgesprochen wird. Hör nach innen.
4 · Die HerrscherinFülle, Fürsorge, Wachsen lassen.
5 · Der HerrscherOrdnung, Führung, klare Grenzen.
6 · Der HierophantÜberlieferung, Rat, der gewohnte Weg.
7 · Die LiebendenEine Entscheidung des Herzens.
8 · Der WagenVorwärts, mit Zügeln in der Hand.
9 · Die KraftSanfte Stärke. Zähmen statt bezwingen.
10 · Der EremitRückzug, um klar zu sehen.
11 · Das Rad des SchicksalsEs dreht sich. Was unten war, kommt nach oben.
12 · Die GerechtigkeitKlarheit, Abwägung, Folgen.
13 · Der GehängteStillstand mit Sinn. Die Sicht ändert sich.
14 · Der TodEin Ende, das Platz schafft. Fast nie wörtlich.
15 · Die MäßigkeitDas rechte Maß. Mischen statt entscheiden.
16 · Der TeufelEine Abhängigkeit. Die Kette ist nicht abgeschlossen.
17 · Der TurmEin Einsturz. Danach steht nur, was hält.
18 · Der SternHoffnung und ein klarer Blick nach vorn.
19 · Der MondUnklarheit, Ahnung, Täuschung.
20 · Die SonneKlarheit, Freude, Gelingen.
21 · Das GerichtEin Ruf. Etwas wird abgeschlossen und neu bewertet.
22 · Die WeltVollendung. Der Kreis schließt sich.
23 · Ass der StäbeEin Funke. Der Anstoß zu etwas Neuem.
24 · Zwei der StäbePlanen, bevor man losgeht.
25 · Drei der StäbeDer erste Schritt ist getan. Warten auf Antwort.
26 · Vier der StäbeEin Fest. Ein sicherer Ort ist erreicht.
27 · Fünf der StäbeReibung. Viele wollen dasselbe.
28 · Sechs der StäbeEin Sieg, den andere sehen.
29 · Sieben der StäbeBehaupten. Der Stand ist gut, aber umkämpft.
30 · Acht der StäbeSchnell. Alles kommt in Bewegung.
31 · Neun der StäbeErschöpft, aber noch nicht am Ende.
32 · Zehn der StäbeZu viel getragen. Etwas muss abgegeben werden.
33 · Bube der StäbeEine Nachricht, die Lust macht.
34 · Ritter der StäbeAufbruch mit Schwung, ohne viel Plan.
35 · Königin der StäbeWarm, selbstbewusst, mitreißend.
36 · König der StäbeFührung mit Weitblick.
37 · Ass der KelcheEin Gefühl beginnt zu fließen.
38 · Zwei der KelcheZwei begegnen sich auf Augenhöhe.
39 · Drei der KelcheFeiern, in guter Runde.
40 · Vier der KelcheSatt und unzufrieden. Etwas wird übersehen.
41 · Fünf der KelcheTrauer über das Verschüttete. Zwei stehen noch.
42 · Sechs der KelcheErinnerung. Etwas Altes kehrt zurück.
43 · Sieben der KelcheViele Bilder, wenig Boden.
44 · Acht der KelcheAufbrechen von etwas, das gut war.
45 · Neun der KelcheDer Wunsch geht in Erfüllung.
46 · Zehn der KelcheGlück, das geteilt wird.
47 · Bube der KelcheEine zarte Botschaft.
48 · Ritter der KelcheEin Antrag, romantisch vorgetragen.
49 · Königin der KelcheVerstehen ohne Worte.
50 · König der KelcheRuhe im Gefühl. Beherrschte Tiefe.
51 · Ass der SchwerterEin klarer Gedanke schneidet durch.
52 · Zwei der SchwerterNicht hinsehen wollen. Die Wahl steht trotzdem an.
53 · Drei der SchwerterEin Schmerz, klar benannt.
54 · Vier der SchwerterRuhe verordnet. Kein Rückzug aus Schwäche.
55 · Fünf der SchwerterGewinnen und doch verlieren.
56 · Sechs der SchwerterWegfahren aus schwerem Wasser.
57 · Sieben der SchwerterEin Alleingang. Nicht alles liegt offen.
58 · Acht der SchwerterGefesselt - aber die Fesseln sitzen locker.
59 · Neun der SchwerterSorge in der Nacht. Größer als die Sache.
60 · Zehn der SchwerterDer Tiefpunkt. Tiefer geht es nicht.
61 · Bube der SchwerterWachsam. Eine Nachricht mit Kante.
62 · Ritter der SchwerterAngriff. Schnell und ohne Umweg.
63 · Königin der SchwerterKlarsicht ohne Illusion.
64 · König der SchwerterUrteil und Verstand.
65 · Ass der MünzenEine handfeste Gelegenheit.
66 · Zwei der MünzenZwei Dinge gleichzeitig in der Luft halten.
67 · Drei der MünzenGemeinsam gebaut. Können wird gesehen.
68 · Vier der MünzenFesthalten. Sicherheit, die eng wird.
69 · Fünf der MünzenDraußen im Kalten. Hilfe ist näher als gedacht.
70 · Sechs der MünzenGeben und Nehmen, in gutem Verhältnis.
71 · Sieben der MünzenWarten, bis es reif ist.
72 · Acht der MünzenÜben, verbessern, dranbleiben.
73 · Neun der MünzenErreicht. Und zwar allein.
74 · Zehn der MünzenWohlstand, der über einen hinausreicht.
75 · Bube der MünzenLernen wollen. Ein sachlicher Anfang.
76 · Ritter der MünzenLangsam, aber unbeirrbar.
77 · Königin der MünzenPraktisch und großzügig.
78 · König der MünzenErfolg, gewachsen und gesichert.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Feen-Heil-Orakel
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Vier Karten 4 Karten
Körper, Herz, Verstand, Seele – die vier Ebenen dieses Decks.
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4- Der Körper
- Das Herz
- Der Verstand
- Die Seele
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 4 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 4 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Alle Karten und ihre Bedeutung44 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · BefreiungEine Fessel fällt – und du merkst erst jetzt, wie sie gedrückt hat.
2 · Dein inneres KindWas dich mit 8 Jahren gefreut hat, freut dich noch immer.
3 · Eltern und KinderZwischen den Generationen bewegt sich etwas zum Guten.
4 · EntgiftungNicht nur der Körper sammelt an, was ihm nicht guttut.
5 · Erwachen des wahren SelbstDu erkennst dich wieder – auch den Teil, der Humor hat.
6 · FerienDu brauchst eine Unterbrechung, keine bessere Einteilung.
7 · Finanzieller FlussWas blockiert war, löst sich. Es kommt wieder in Bewegung.
8 · Folge deinen TräumenRäum den Kalender nach dem, was dir wirklich wichtig ist.
9 · FreundlichkeitFreundlich sein ist keine Schwäche – auch dir selbst gegenüber nicht.
10 · Furchtlos voranschreitenSetz um, was du längst weißt. Der Weg trägt dich.
11 · Glücklicher AusgangEs geht gut aus. Die Angst darf gehen.
12 · Harmonie in der FamilieDie Verbindung heilt – sie beginnt bei dem, was du über die anderen denkst.
13 · Höhere PerspektiveVon weiter weg ist die Lösung sichtbar, die im Problem versteckt liegt.
14 · Höherer StandardGib dich nicht mit weniger zufrieden, als du eigentlich willst.
15 · Höheres BewusstseinDie leise Stimme ist die der Liebe, nicht die der Angst.
16 · InnenschauWas du außen suchst, liegt innen schon bereit.
17 · Innere EhrlichkeitDu verbirgst, wie es dir wirklich geht. Es kostet mehr, als du denkst.
18 · Innere FührungTief drinnen weißt du längst, was zu tun ist.
19 · Innere KraftMächtig zu sein bedeutet keine Gefahr – weder für dich noch für andere.
20 · Innerer FriedenFrieden ist nichts, was man erreicht – man richtet ihn ein.
21 · Körperlicher AusdruckDein Körper will sich bewegen – und sagt dir auch, wie.
22 · LachenDu nimmst das Leben zu ernst. Es geht auch anders.
23 · LiebespartnerEine neue Liebe steht bevor – oder die alte entzündet sich neu.
24 · LoslassenDu bemühst dich zu sehr. Genau das hält die Lösung auf.
25 · Musik machenSing, spiel, dreh es laut. Musik geht direkt.
26 · Neue FreundeDer Kreis verändert sich. Manche gehen, andere kommen.
27 · Neue GelegenheitenEine Tür geht auf. Sie ist größer, als sie aussieht.
28 · OrtswechselEin Ort verändert sich – Wohnung, Arbeitsplatz, oder beides.
29 · Positive ErwartungenGib nicht fünf Minuten vor dem Ziel auf.
30 · Problem gelöstEs wird hinter den Kulissen bereits geheilt.
31 · SchönheitDu bist am schönsten, wenn du zufrieden bist. Das ist keine Redensart.
32 · Schöpferischer AusdruckStarke Gefühle brauchen eine Form. Mach etwas daraus.
33 · SelbstvertrauenDu bist dein bester Freund – und kannst für dich sorgen.
34 · SexualitätDieser Teil von dir braucht Aufmerksamkeit, keine Bewertung.
35 · SicherheitDie Angst darf gehen. Du bist geschützt.
36 · StandhaftigkeitHalte an deiner Entscheidung fest. Sie war richtig.
37 · Träume werden wahrWas du dir gewünscht hast, tritt ein.
38 · UmweltbewusstseinDie Erde braucht Hände. Auch deine.
39 · VorstellungskraftDeine inneren Bilder werden klarer. Nutze sie.
40 · Wahre GefühleHör auf deine wahren Gefühle und folge ihnen.
41 · Wundersame HeilungErwarte ein Wunder. Es ist unterwegs.
42 · Zauber der NaturGeh hinaus. Die Natur hat dir etwas mitzugeben.
43 · Zeit zum FeiernDeine Seele will feiern. Lad die Leute ein.
44 · Zeit zur ErholungWeg von den Menschen und vom Lärm. Auch kurz hilft.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Elfenorakel
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Der Rat der Elfen 3 Karten
Drei Karten: die Lage, was du übersiehst, was zu tun ist.
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3- Deine Lage
- Was du übersiehst
- Was zu tun ist
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Vier Karten 4 Karten
Was ist, was fehlt, was hilft, was daraus wird.
1
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3
4- Was gerade ist
- Was dir fehlt
- Was dir hilft
- Was daraus wird
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 4 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 4 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Alle Karten und ihre Bedeutung55 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · Whoever · HoffnungEine Tür steht offen. Du siehst noch nicht, was dahinter liegt.
2 · Gipfel · SelbsterkenntnisVon oben siehst du den Weg, den du gegangen bist.
3 · Swan · VerzeihenVerzeihen heißt nicht gutheißen. Es heißt hinlegen.
4 · Sansonnet · Liebe zum LebenFreude an dem, was da ist – nicht an dem, was kommen soll.
5 · Baum · Lausche der Botschaft der BäumeManches wächst in Jahren. Halte still, bis du es hörst.
6 · Heron · Lebe deine TräumeEin Traum, den man nur träumt, verbraucht sich.
7 · Kleid · LoslassenDu bist aus einer Rolle herausgewachsen und trägst sie noch.
8 · Tiyoweh · Die Vision des WegesStillsitzen, bis der Weg sich zeigt. Nicht suchen – sehen.
9 · Owl · Höre auf deine SeeleDie leise Stimme meldet sich, wenn der Lärm weg ist.
10 · Nightingale · VertrauenSie singt im Dunkeln, nicht weil es hell ist.
11 · Abloom · Öffne dein Herz für das LichtAufgehen braucht Wärme von außen und Bereitschaft von innen.
12 · Silesia · Suche deine WurzelnWer nicht weiß, woher er kommt, sagt schwer, wohin er will.
13 · Leafy · Schenke der Welt ein LächelnDas Kleine kostet nichts und kommt zurück.
14 · Santal · TranszendenzEtwas reicht über den Alltag hinaus.
15 · Whiffle · IntuitionEin Hauch, kein Beweis. Wissen, das schneller ist als der Gedanke.
16 · Lily · ErmutigungJemand traut dir mehr zu als du selbst.
17 · Wicket · Liebe zur ErdeDer Boden trägt dich. Behandle ihn danach.
18 · Wistaire · Die Wiederverzauberung der WeltDieselbe Welt, anderer Blick. Das ist keine Kleinigkeit.
19 · Stream · LiebeLiebe fließt. Angehalten wird sie zum Teich.
20 · Hindin · SchönheitSchönheit ist nicht Schmuck, sondern Stimmigkeit.
21 · Blume · Die innere StimmeSie spricht leise und wiederholt sich nicht gern.
22 · Serene · InspirationEin Einfall kommt ungefragt. Halte ihn fest.
23 · Twinkle · Fürchte dich nichtDie Angst ist größer als das, wovor sie warnt.
24 · Seaweed · Vertraue auf deine WahrnehmungenDu hast richtig gesehen. Rede es dir nicht aus.
25 · Lazuli · Die große EinheitNichts steht für sich. Alles hängt an allem.
26 · Whisper · Das innere KindEtwas in dir ist jung geblieben und wird selten gefragt.
27 · Willy-Nilly · ToleranzDer andere hat auch Gründe. Du kennst sie nur nicht.
28 · Wide-Awake · StilleNicht Leere. Ein Raum, in dem etwas hörbar wird.
29 · Wimble · Sorge dich nichtSorge löst kein Problem. Sie beschäftigt nur damit.
30 · Forelock · Überwinde das LeidEs geht vorbei. Nicht heute, aber es geht vorbei.
31 · Allow · KreativitätEtwas will aus dir heraus. Lass es.
32 · Tiegel · Wie im Kleinen so im GroßenDein Umgang mit Kleinigkeiten zeigt, wie du das Große machst.
33 · Jacques Sourire · Lache einmal über dichNimm dich ernst, aber nicht so ernst.
34 · Gürtel · MutMut ist nicht Angstlosigkeit, sondern Handeln trotz Angst.
35 · Grumble-Barry · VergangenheitsbewältigungEtwas Altes will angesehen werden – nicht wiederholt.
36 · Stow · NeubeginnDas Schwerste liegt hinter dir. Jetzt fängt es an.
37 · Crony · Achte auf deine WorteGesagt ist gesagt. Worte richten mehr an als Absichten.
38 · Toddler · VeränderungEtwas verschiebt sich. Halte nicht dagegen.
39 · Wink · LebensfreudeFreude braucht keinen Anlass. Sie braucht Platz.
40 · Wizen · Löse dich von deinen ÄngstenWas dich hält, ist alt und kennt dich nicht mehr.
41 · Yore · Die Magie der KristalleManches wirkt, ohne dass man erklären kann, wie.
42 · Spindle-Shanks · GlückGlück kommt vorbei. Man muss zu Hause sein.
43 · Spillikin · SchutzDu bist besser bewahrt, als du glaubst.
44 · Pilgrim · FriedenFrieden ist kein Zustand, sondern eine Entscheidung.
45 · Jack-Roofing-Tile · DemutDu bist nicht der Mittelpunkt. Das ist eine Erleichterung.
46 · Vogelfink · HarmonieDie Stimmen passen zusammen, ohne gleich zu sein.
47 · Jabber-Uncle · KunstEtwas will Form bekommen. Gib ihm eine.
48 · Lady-Lobelie · OrdnungOrdnung ist kein Selbstzweck. Sie schafft Platz.
49 · Erdbeer · Liebe kennt keine EileWas schnell wächst, hält selten lange.
50 · Lust · ImpulsivitätEin starker Antrieb. Er ist echt, aber nicht immer klug.
51 · Hiccup · FreiheitDu hast mehr Wahl, als du benutzt.
52 · Cobbler · VerwandlungAus dem, was ist, wird etwas anderes. Nicht aus dem Nichts.
53 · Vogelfrei · Der Tanz der SchöpfungAlles ist in Bewegung. Tanz mit, statt zu zählen.
54 · Zettelankleber · SorglosigkeitNicht jede Kleinigkeit gehört bedacht.
55 · Wit · EntspannungAnspannung erledigt nichts. Sie begleitet nur.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Erzengelorakel
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
1
2
3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Vier Karten 4 Karten
Wo du stehst, was dich hält, was dich trägt, was als Nächstes kommt.
1
2
3
4- Wo du stehst
- Was dich hält
- Was dich trägt
- Der nächste Schritt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 4 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 4 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Alle Karten und ihre Bedeutung44 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · MutSteh zu dem, was du für richtig hältst.
2 · WohlstandEs ist genug da – auch wenn es knapp aussieht.
3 · Breite deine Flügel aus!Halt dich nicht zurück. Der Moment ist da.
4 · Gut beratenDu kannst anderen etwas sagen, was sie tragen.
5 · TrostDu bist im Verlust nicht allein.
6 · Berufliche VeränderungDeine Arbeit soll zu dir passen, nicht umgekehrt.
7 · FriedenDer Streit ist kleiner als das, was ihn hält.
8 · Geliebtes WesenEine Verbindung, die zählt.
9 · FührungsqualitätenDu kannst das führen. Nimm die Stelle an.
10 · Liebevolle FürsorgeWas du für andere tust, tust du auch für dich.
11 · Kreatives SchreibenSchreib es auf. Beim Schreiben klärt es sich.
12 · EmpfindsamkeitDu nimmst gerade mehr auf als sonst.
13 · LeidenschaftWas dich brennen lässt, hat wieder Platz.
14 · MondzyklenNicht alles ist gleich gut zu jeder Zeit.
15 · LebensrückblickZieh Bilanz, bevor du weitergehst.
16 · Alles ist gutEs steht besser, als es sich anfühlt.
17 · Überwindung von SchwierigkeitenDas Schwerste liegt hinter dir.
18 · GeduldEs wächst schneller, als du denkst – nur nicht heute.
19 · In der freien NaturGeh raus. Das ist keine Nebensache.
20 · AufräumenTrenn dich von dem, was nur noch herumsteht.
21 · Chakra-ReinigungEtwas hängt fest und will gelöst werden.
22 · Indigo- und KristallkinderDu hast einen Draht zu Kindern.
23 · Prioritäten schaffenDu kannst nicht alles. Entscheide, was zuerst kommt.
24 · Du bist beschütztDie Angst ist größer als die Gefahr.
25 · Erinnere dich, wer du bistDu hast dich kleiner gemacht, als du bist.
26 · Kristallklare IntentionenSag genau, was du willst.
27 · Göttliche OrdnungEs liegt gerade so, wie es liegen muss.
28 · Harmonie in BeziehungenDer Streit wird beigelegt.
29 · KlarfühlenDein Bauchgefühl hat recht.
30 · Engel-TherapieGib die Last ab. Du musst sie nicht allein tragen.
31 · AtmeErst atmen, dann handeln.
32 · Gesunde LebensweiseEssen, Schlaf, Bewegung – daran liegt es.
33 · HellsehenDu siehst mehr, als du zugibst.
34 · Hol dir deine Kraft zurück!Du hast zu viel abgegeben.
35 · Spirituelles VerständnisEtwas, das du lange nicht begriffen hast, klärt sich.
36 · GottgeschenkeNimm an, was dir angeboten wird.
37 · SanftmutSei freundlich zu dir. Vor allen anderen.
38 · Sieg!Es ist gehört worden. Bleib dran.
39 · Du weißt, was zu tun istDie Antwort hast du bereits.
40 · Glänzende Idee!Die Idee ist gut. Fang an.
41 · KlarwissenDer Gedanke, der dir zufliegt, ist die Antwort.
42 · MitgefühlSei milder – mit den anderen und mit dir.
43 · HellhörenAchte darauf, was dir gesagt wird.
44 · Lehren und LernenErst lernen, dann weitergeben.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Skat
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Die zweiunddreißig Karten
Beim Skatblatt steht die Bedeutung nicht auf der Karte, und sie lässt sich auch nicht aus Farbe und Wert herleiten – jede Karte hat ihre eigene, überlieferte Bedeutung. Pik Zehn ist nicht „viel Sorge", sondern die Sonne: die Ferne, andere Länder. Hier stehen alle zweiunddreißig.
♣ Kreuz
- Kreuz Sieben – Die Tränen. Botschaft, Nachricht – oft eine traurige. Tränen, Kummer, Leid, berechtigte Sorgen. Die Karte warnt auch vor Kummer. Es gibt echte Tränen des Mitgefühls, Tränen des Selbstmitleids und Krokodilstränen – genau hinsehen, welche es sind.
- Kreuz Acht – Das Neue. Neue Unternehmungen, Neubeginn, Mut, Heldentat. Steht für Fortschritt, Dynamik, Erfindergeist und aufgeschlossene, modern denkende Menschen. Es gibt keinen Stillstand. Unerfahrenheit kann zu Irrtümern führen.
- Kreuz Neun – Das Glück. Schnelles Glück, auch im Spiel. Kleine Reise, Risiko, Nacht. Der Glückspilz, das Sonntagskind – aber auch der Abenteurer, der das Glück herausfordert. Glücksmomente sind oft kurz.
- Kreuz Zehn – Die Reise. Straße, Wasser, Meer – Reisen und große Entfernungen, mit Flugzeug, Schiff, Bahn oder Auto. Auch Geld, das von weit her kommt, bis hin zum Erbe. Der Weltenbummler, der Visionär: weltoffen, neugierig, abenteuerlustig.
- Kreuz Bube – Die Familie. Sohn, Neffe, Nichte, Bruder, Cousin – mit einer Dame daneben die Tochter. Steht für Familie, Gemeinschaft und Zusammenhalt, auch für die Gründung einer Familie und einen jungen Menschen, der Verantwortung übernehmen muss.
- Kreuz Dame – Die Mutter. Mutter, Tante, Großmutter, Schwester – auch die geschiedene Frau. Steht für Untersuchung und Prüfung. Sie symbolisiert Fürsorge, weibliche Intuition und Moral.
- Kreuz König – Der Vater. Vater, Onkel, Großvater – der gütige ältere Mann, Familienoberhaupt und Beschützer. Steht für Ferien und Urlaub. Er gilt als weise und fürsorglich und steht über den Dingen.
- Kreuz Ass – Das Geschenk. Geschenke, Gaben, auch Talente als Geschenk des Lebens. Großzügigkeit und Hochherzigkeit. Mit Pik Ass zusammen: Tod und Last – dann geht es um einen Nachlass.
♠ Pik
- Pik Sieben – Die Krankheit. Krankheit, Schwäche, auch Unfall und Operation. Die Karte steht aber auch für die Gesundheit und die Selbstheilungskräfte. Eine rechtzeitige Diagnose kann eine Wende zum Guten bringen.
- Pik Acht – Der Ärger. Ärgernisse, Streit, Verleumdung, Anschuldigung – im Alltag, mit Behörden, in der Familie, mit Nachbarn oder mit sich selbst. Fordert auf, nach den Ursachen zu suchen und auf seinem Recht zu bestehen.
- Pik Neun – Die Depression. Kälte, Unannehmlichkeiten, Trennung, gedrückte Stimmung. Warnt vor Egoismus und vor Leere, die durch bloße Ablenkung entsteht. Aufgabe: Selbstdisziplin üben und unterdrückte Talente freisetzen.
- Pik Zehn – Die Sonne. Entfernungen, andere Länder, alles was länger als ein Jahr dauert. Auch der Mond: Nacht, Inspiration, Kreativität, das Geheimnisvolle. Dunkle Gedanken können wieder aufgehellt werden. In der Liebe: romantische Mondscheinnächte.
- Pik Bube – Die Gegenwart. Die Wahrheit, das Hier und Jetzt. Dunkler Mann, Uniformierter: Polizist, Postbote, Soldat, Matrose – auch ein schlechter Charakter. Er durchschaut alles; jede Lüge wird früher oder später aufgedeckt. Warnt vor Selbstbetrug.
- Pik Dame – Die Dankbarkeit. Dunkle Dame – ehrgeizige, intelligente Frau, auch die ältere weise Frau, Witwe, Politikerin. Gut aspektiert: Dankbarkeit, Tugend, Wertschätzung. Schlecht aspektiert: Undank, Neid, Gier, Machtstreben.
- Pik König – Der Richter. Der Rufer: Behörde, Gericht, Amt, Schule, Spital, Krankenhaus, Institutionen. Der weise alte Mann, auch der Witwer. Steht für Recht und Ordnung, unausweichliche Erledigungen und unangenehme Amtswege.
- Pik Ass – Der Tod. Unfall, Schicksalsschläge, Qual, Not. Im Sinn des Lebens aber auch Abschluss und Neubeginn – Wandlung, Befreiung von alten Lasten. Stillstand kommt wieder in Bewegung.
♥ Herz
- Herz Sieben – Die Fröhlichkeit. Gute Laune, Heiterkeit, Frohsinn. Der fröhliche Mensch mit kindlichem Gemüt, Herzenswärme und Güte. Steht auch für Verzeihen, Nachsicht und Freude daran, für andere da zu sein.
- Herz Acht – Die Liebe. Mondschein, Romanze, Herz, Liebesbeziehung. Die Liebe, die alles überwindet – die Verbindung zweier Seelen. Warnt vor Eifersucht. Kündigt oft einen Wendepunkt an: Die Liebe wird bald neu gespürt.
- Herz Neun – Der Wunsch. Wünsche, Sehnsucht, Hoffnung – die Wunschkarte. Ein lang gehegter Wunsch ist auf dem besten Weg, oft der Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit. Wünsche erfüllen sich zur rechten Zeit; bescheiden bleiben.
- Herz Zehn – Die Heirat. Ehe, Partnerschaft, Verbindungen, Vereine, Bruderschaften. Steht für Gemeinschaft und Bindungen, auch durch Verträge – Menschen, die ähnlich denken und fühlen.
- Herz Bube – Die Kunst. Popularität, Beliebtheit. Jüngerer Mann, Künstler – Glücksbote in der Liebe. Naiv, ehrlich empfindend, verträumt, hoffnungsvoll, mit großem Einfühlungsvermögen. Auch die innere Stimme, der Schutzengel.
- Herz Dame – Die Gönnerin. Die Fragestellerin. Gute Freundin, weiblich, blond – Sponsorin. Mit einer Kinderkarte (Kreuz Bube): Schwangerschaft. Sie symbolisiert wahre Freundschaft, Herzenswärme, Güte, Gerechtigkeitssinn und absolute Treue.
- Herz König – Der Gönner. Der Fragesteller. Männlicher Freund, blond, Sponsor, Partner – Unterhaltung. Der Freund fürs Leben, der dir die Wünsche von den Augen abliest. Er gilt als großzügig, weise und klug.
- Herz Ass – Das Haus. Wohnung, Besitz, Haus, Eigentum – Wünsche werden Wirklichkeit. Steht für ein neues Domizil, für Festigkeit, Wärme, Schutz und Geborgenheit.
♦ Karo
- Karo Sieben – Geld, materielle Dinge, Arbeit, Nachrichten, finanzielle oder geschäftliche Angelegenheiten. Oft kleine Veränderung, kleine Hürde, wenig Gewinn oder kleine Ausgabe.
- Karo Acht – Handwerkskunst, begonnene Meisterschaft, auch disziplinierte Arbeit (Bürgertum). Mühe, Zeit, Fleiß investieren, um darin besser zu werden.
- Karo Neun – Kündigt oft eine Veränderung in Form von einer kurzen Reise an – eine Entwicklung, die direkt vor der Tür steht.
- Karo Zehn – Geld, Finanzen, Erreichen persönlicher Ziele, materieller Erfolg. Gilt als starke Geldkarte: Gewinn, Vermögen oder finanzielle Veränderungen. Fordert auf, Pläne in die Tat umzusetzen.
- Karo Bube – Botschaften und Kommunikation. Ein Brief, ein Schriftstück, eine Nachricht, E-Mails, Bücher oder geistige Botschaften. Kreativer junger Mann!
- Karo Dame – Freundin, Schwester, Kollegin oder geschiedene Frau. Sie symbolisiert Geduld, Intelligenz, Pflichtbewusstsein, Klugheit und großes Einfühlungsvermögen.
- Karo König – Steht für den wohlhabenden Mann, geschäftstüchtig, zum Beispiel Arzt, Anwalt, Notar oder Unternehmer. Er gilt als prinzipientreu, rational, diszipliniert, neigt eventuell zu Verschwendung oder luxuriösem Lebensstil. Gerechtigkeit, Urteilsfindung und offizielle Angelegenheiten.
- Karo Ass – Das Materielle. Geld, Arbeit, Gesundheit, Besitz – ein starkes Glückssymbol für finanziellen Erfolg, auch für die Anfänge im Geldlichen und im Beruf.
Herz Neun ist die Wunschkarte. Liegt sie nah bei der Karte, die dich darstellt, geht in Erfüllung, worum es geht. Liegt sie weit weg oder zwischen schweren Karten, dauert es – oder es kommt anders.
Kreuz Ass ist das Geschenk – aber zusammen mit Pik Ass wird eine Last daraus: ein Nachlass. Zwei Karten, die einander ändern; darauf lohnt es sich zu achten.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Farbe sagt wovon, Wert sagt wie viel.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
1
2
3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Fünf Karten 5 Karten
Die Lage von allen Seiten.
1
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3
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5- Die Lage
- Was hindert
- Was hilft
- Der Rat
- Wohin es führt
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen. Sie liegen im Bogen: die mittlere oben, die äußeren tiefer. Gelegt wird trotzdem der Reihe nach von links nach rechts. Der Bogen ist keine Zierde – er zeigt, dass die Mitte den Kern trägt und die Ränder ihn einfassen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird von links nach rechts, so wie gelegt wurde – auch wenn nachher von der Mitte her gelesen wird. Aufdecken und Lesen sind zwei verschiedene Reihenfolgen; das verwechselt man leicht.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird von der MITTE her: Dort steht der Kern. Danach die beiden daneben, zuletzt die äußeren – die sagen, wo es herkommt und wohin es geht. Der Bogen ist also keine Reihe, die man von links abarbeitet, sondern ein Kern mit einer Einfassung.
Neunerlegung 9 Karten
Drei Reihen zu dritt. Oben, was dich deckt – in der Mitte, was dich schreckt – unten, was dir zu Füßen liegt. Jede Reihe wird als eine Aussage gelesen, nicht Karte für Karte.
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9- Was mich deckt
- Was mich deckt
- Was mich deckt
- Was mich schreckt
- Was mich schreckt
- Was mich schreckt
- Was mir zu Füßen liegt
- Was mir zu Füßen liegt
- Was mir zu Füßen liegt
So legst du sie: Mischen, abheben, 9 Karten abnehmen und reihenweise legen: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Gelesen wird zuerst die Mitte – dort steht der Kern –, danach die Reihen, danach die Spalten. Karten, die nebeneinander liegen, gehören zusammen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird reihenweise, wie gelegt wurde: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Nicht mit der Mitte anfangen – die kommt erst beim Lesen zuerst dran.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird zuerst die MITTE – dort steht der Kern der Frage. Danach die drei Reihen von oben nach unten, danach die Spalten von links nach rechts. Karten, die sich berühren, gehören zusammen; besonders die vier um die Mitte herum, sie beschreiben, was auf den Kern einwirkt.
Große Tafel 32 Karten
Alle zweiunddreißig Karten, vier Reihen zu acht. Die ausführlichste Legung – und beim Skatblatt geht sie glatt auf.
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32So legst du sie: Alle Karten, keine bleibt liegen. Mischen, abheben, dann reihenweise auslegen – von links nach rechts, Reihe für Reihe. Zuerst wird die Personenkarte gesucht; wohin sie blickt, liegt die Zukunft, hinter ihr das Gewesene. Dann liest man, was um sie herum liegt, dann die Karten zu den einzelnen Themen. Das ist die ausführlichste Legung und nichts für zwischendurch.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Bei so vielen Karten deckt man reihenweise auf: eine Reihe ganz umdrehen, dann die nächste. So verliert man nicht den Überblick, und keine Karte rutscht aus ihrer Spalte. Gedeutet wird erst, wenn alle offen liegen.
So liest du sie: Alle Karten verdeckt auslegen, dann alle aufdecken – hier wird nichts einzeln umgedreht. Zuerst wird die Personenkarte gesucht. Wohin sie blickt, liegt das Kommende; hinter ihr das Gewesene. Dann liest man die Karten, die sie unmittelbar umgeben – oben, unten, links, rechts und über Eck. Danach die Themenkarten: Was liegt neben der Karte für Geld, was neben der für Gesundheit? Je näher eine Karte an der Person liegt, desto eher trifft sie ein. Man muss nicht alle 36 deuten; niemand tut das. Zuletzt die unterste, kurze Reihe: Diese Karten gehören zu den Spalten, unter denen sie liegen, und fassen zusammen, worauf es dort hinausläuft.
Alle Karten und ihre Bedeutung32 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · Kreuz SiebenDie Tränen. Botschaft, Nachricht – oft eine traurige. Tränen, Kummer, Leid, berechtigte Sorgen. Die Karte warnt auch vor Kummer. Es gibt echte Tränen des Mitgefühls, Tränen des Selbstmitleids und Krokodilstränen – genau hinsehen, welche es sind.
2 · Kreuz AchtDas Neue. Neue Unternehmungen, Neubeginn, Mut, Heldentat. Steht für Fortschritt, Dynamik, Erfindergeist und aufgeschlossene, modern denkende Menschen. Es gibt keinen Stillstand. Unerfahrenheit kann zu Irrtümern führen.
3 · Kreuz NeunDas Glück. Schnelles Glück, auch im Spiel. Kleine Reise, Risiko, Nacht. Der Glückspilz, das Sonntagskind – aber auch der Abenteurer, der das Glück herausfordert. Glücksmomente sind oft kurz.
4 · Kreuz ZehnDie Reise. Straße, Wasser, Meer – Reisen und große Entfernungen, mit Flugzeug, Schiff, Bahn oder Auto. Auch Geld, das von weit her kommt, bis hin zum Erbe. Der Weltenbummler, der Visionär: weltoffen, neugierig, abenteuerlustig.
5 · Kreuz BubeDie Familie. Sohn, Neffe, Nichte, Bruder, Cousin – mit einer Dame daneben die Tochter. Steht für Familie, Gemeinschaft und Zusammenhalt, auch für die Gründung einer Familie und einen jungen Menschen, der Verantwortung übernehmen muss.
6 · Kreuz DameDie Mutter. Mutter, Tante, Großmutter, Schwester – auch die geschiedene Frau. Steht für Untersuchung und Prüfung. Sie symbolisiert Fürsorge, weibliche Intuition und Moral.
7 · Kreuz KönigDer Vater. Vater, Onkel, Großvater – der gütige ältere Mann, Familienoberhaupt und Beschützer. Steht für Ferien und Urlaub. Er gilt als weise und fürsorglich und steht über den Dingen.
8 · Kreuz AssDas Geschenk. Geschenke, Gaben, auch Talente als Geschenk des Lebens. Großzügigkeit und Hochherzigkeit. Mit Pik Ass zusammen: Tod und Last – dann geht es um einen Nachlass.
9 · Pik SiebenDie Krankheit. Krankheit, Schwäche, auch Unfall und Operation. Die Karte steht aber auch für die Gesundheit und die Selbstheilungskräfte. Eine rechtzeitige Diagnose kann eine Wende zum Guten bringen.
10 · Pik AchtDer Ärger. Ärgernisse, Streit, Verleumdung, Anschuldigung – im Alltag, mit Behörden, in der Familie, mit Nachbarn oder mit sich selbst. Fordert auf, nach den Ursachen zu suchen und auf seinem Recht zu bestehen.
11 · Pik NeunDie Depression. Kälte, Unannehmlichkeiten, Trennung, gedrückte Stimmung. Warnt vor Egoismus und vor Leere, die durch bloße Ablenkung entsteht. Aufgabe: Selbstdisziplin üben und unterdrückte Talente freisetzen.
12 · Pik ZehnDie Sonne. Entfernungen, andere Länder, alles was länger als ein Jahr dauert. Auch der Mond: Nacht, Inspiration, Kreativität, das Geheimnisvolle. Dunkle Gedanken können wieder aufgehellt werden. In der Liebe: romantische Mondscheinnächte.
13 · Pik BubeDie Gegenwart. Die Wahrheit, das Hier und Jetzt. Dunkler Mann, Uniformierter: Polizist, Postbote, Soldat, Matrose – auch ein schlechter Charakter. Er durchschaut alles; jede Lüge wird früher oder später aufgedeckt. Warnt vor Selbstbetrug.
14 · Pik DameDie Dankbarkeit. Dunkle Dame – ehrgeizige, intelligente Frau, auch die ältere weise Frau, Witwe, Politikerin. Gut aspektiert: Dankbarkeit, Tugend, Wertschätzung. Schlecht aspektiert: Undank, Neid, Gier, Machtstreben.
15 · Pik KönigDer Richter. Der Rufer: Behörde, Gericht, Amt, Schule, Spital, Krankenhaus, Institutionen. Der weise alte Mann, auch der Witwer. Steht für Recht und Ordnung, unausweichliche Erledigungen und unangenehme Amtswege.
16 · Pik AssDer Tod. Unfall, Schicksalsschläge, Qual, Not. Im Sinn des Lebens aber auch Abschluss und Neubeginn – Wandlung, Befreiung von alten Lasten. Stillstand kommt wieder in Bewegung.
17 · Herz SiebenDie Fröhlichkeit. Gute Laune, Heiterkeit, Frohsinn. Der fröhliche Mensch mit kindlichem Gemüt, Herzenswärme und Güte. Steht auch für Verzeihen, Nachsicht und Freude daran, für andere da zu sein.
18 · Herz AchtDie Liebe. Mondschein, Romanze, Herz, Liebesbeziehung. Die Liebe, die alles überwindet – die Verbindung zweier Seelen. Warnt vor Eifersucht. Kündigt oft einen Wendepunkt an: Die Liebe wird bald neu gespürt.
19 · Herz NeunDer Wunsch. Wünsche, Sehnsucht, Hoffnung – die Wunschkarte. Ein lang gehegter Wunsch ist auf dem besten Weg, oft der Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit. Wünsche erfüllen sich zur rechten Zeit; bescheiden bleiben.
20 · Herz ZehnDie Heirat. Ehe, Partnerschaft, Verbindungen, Vereine, Bruderschaften. Steht für Gemeinschaft und Bindungen, auch durch Verträge – Menschen, die ähnlich denken und fühlen.
21 · Herz BubeDie Kunst. Popularität, Beliebtheit. Jüngerer Mann, Künstler – Glücksbote in der Liebe. Naiv, ehrlich empfindend, verträumt, hoffnungsvoll, mit großem Einfühlungsvermögen. Auch die innere Stimme, der Schutzengel.
22 · Herz DameDie Gönnerin. Die Fragestellerin. Gute Freundin, weiblich, blond – Sponsorin. Mit einer Kinderkarte (Kreuz Bube): Schwangerschaft. Sie symbolisiert wahre Freundschaft, Herzenswärme, Güte, Gerechtigkeitssinn und absolute Treue.
23 · Herz KönigDer Gönner. Der Fragesteller. Männlicher Freund, blond, Sponsor, Partner – Unterhaltung. Der Freund fürs Leben, der dir die Wünsche von den Augen abliest. Er gilt als großzügig, weise und klug.
24 · Herz AssDas Haus. Wohnung, Besitz, Haus, Eigentum – Wünsche werden Wirklichkeit. Steht für ein neues Domizil, für Festigkeit, Wärme, Schutz und Geborgenheit.
25 · Karo SiebenGeld, materielle Dinge, Arbeit, Nachrichten, finanzielle oder geschäftliche Angelegenheiten. Oft kleine Veränderung, kleine Hürde, wenig Gewinn oder kleine Ausgabe.
26 · Karo AchtHandwerkskunst, begonnene Meisterschaft, auch disziplinierte Arbeit (Bürgertum). Mühe, Zeit, Fleiß investieren, um darin besser zu werden.
27 · Karo NeunKündigt oft eine Veränderung in Form von einer kurzen Reise an – eine Entwicklung, die direkt vor der Tür steht.
28 · Karo ZehnGeld, Finanzen, Erreichen persönlicher Ziele, materieller Erfolg. Gilt als starke Geldkarte: Gewinn, Vermögen oder finanzielle Veränderungen. Fordert auf, Pläne in die Tat umzusetzen.
29 · Karo BubeBotschaften und Kommunikation. Ein Brief, ein Schriftstück, eine Nachricht, E-Mails, Bücher oder geistige Botschaften. Kreativer junger Mann!
30 · Karo DameFreundin, Schwester, Kollegin oder geschiedene Frau. Sie symbolisiert Geduld, Intelligenz, Pflichtbewusstsein, Klugheit und großes Einfühlungsvermögen.
31 · Karo KönigSteht für den wohlhabenden Mann, geschäftstüchtig, zum Beispiel Arzt, Anwalt, Notar oder Unternehmer. Er gilt als prinzipientreu, rational, diszipliniert, neigt eventuell zu Verschwendung oder luxuriösem Lebensstil. Gerechtigkeit, Urteilsfindung und offizielle Angelegenheiten.
32 · Karo AssDas Materielle. Geld, Arbeit, Gesundheit, Besitz – ein starkes Glückssymbol für finanziellen Erfolg, auch für die Anfänge im Geldlichen und im Beruf.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Zigeunerkarten
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Misch die Karten in Ruhe und denk an den kommenden Tag. Zieh eine Karte – sie zeigt dir, welches Thema dich heute begleitet und worauf du achten darfst.
Herkunft: Allgemein übliche Kurzbefragung; Händlerbeschreibungen nennen das tägliche Ziehen als typischen Gebrauch des Decks (tarot.nl).
1- Dein Tag
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Leg drei Karten nebeneinander. Lies sie zuerst einzeln, dann als kleine Geschichte von links nach rechts – die Sibilla-Karten sprechen gern in Sätzen.
Herkunft: Verbreitete Grundlegung in der Kartenlegepraxis; keine Sibilla-eigene Überlieferung belegt.
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Das Kreuz 5 Karten
Leg eine Karte in die Mitte und je eine darüber, darunter, rechts und links. Die Mitte ist der Kern deiner Frage; die vier Arme zeigen, woher es kommt, wohin es geht, worauf du achten solltest und was dir rät. Wer mag, legt an jede Position zwei bis vier weitere Karten an und liest sie als kleine Kette.
Herkunft: Als traditionelle Legung für die Sibilla della Zingara / Gypsy Oracle beschrieben (The Daily Oracle); Positionen nach dieser Quelle.
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5- Mitte – die Lage jetzt
- Oben – jüngste Vergangenheit
- Unten – nahe Zukunft
- Rechts – Achtung
- Links – Rat und Ausgang
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Lies zuerst jede Karte auf ihrem Platz, dann die Karten, die zusammengehören – die Sibilla-Karten sprechen gern in Sätzen: Zwei Karten nebeneinander ergeben oft einen ganzen Gedanken.
Sechs Karten 6 Karten
Misch gründlich, heb mit der linken Hand nach links ab und zieh sechs Karten. Je zwei Karten gehören zusammen und werden als Paar gelesen. Die Legung zeigt eine Tendenz, keine feste Zukunft.
Herkunft: Italienische Kurzmethode („metodo efficace“) für die Sibille, beschrieben auf cartomanzia-tarocchi.com: Karten gut mischen, mit links nach links abheben, sechs ziehen.
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6- Vergangenheit I
- Vergangenheit II
- Gegenwart I
- Gegenwart II
- Zukunft I
- Zukunft II
So legst du sie: Mischen, abheben, 6 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Lies zuerst jede Karte auf ihrem Platz, dann die Karten, die zusammengehören – die Sibilla-Karten sprechen gern in Sätzen: Zwei Karten nebeneinander ergeben oft einen ganzen Gedanken.
Vier Lebensbereiche 8 Karten
Leg je zwei Karten in vier Ecken – eine Ecke für jeden Lebensbereich. So siehst du auf einen Blick, wo es leicht läuft und wo du genauer hinschauen darfst. Taucht in einer Ecke eine Karte der passenden Farbe auf, ist das Thema dort besonders betont.
Herkunft: Angelehnt an die Bedeutung der vier Farben (Herz: Gefühl; Karo: Geld und Arbeit; Kreuz: Unternehmungen und Glück; Pik: Schwierigkeiten), wie sie für die Vera Sibilla beschrieben werden (cartomanzia-tarocchi.com, The Daily Oracle „Four Corners“). Positionen frei gestaltet.
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8- Herz – Gefühl I
- Herz – Gefühl II
- Karo – Arbeit und Geld I
- Karo – Arbeit und Geld II
- Kreuz – Vorhaben I
- Kreuz – Vorhaben II
- Pik – Herausforderung I
- Pik – Herausforderung II
So legst du sie: Mischen, abheben, 8 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Lies zuerst jede Karte auf ihrem Platz, dann die Karten, die zusammengehören – die Sibilla-Karten sprechen gern in Sätzen: Zwei Karten nebeneinander ergeben oft einen ganzen Gedanken.
Der Fächer 7 Karten
Leg sieben Karten in einem leichten Bogen. Die mittlere Karte ist der Kern; links davon liegt, was gewesen ist, rechts, was sich anbahnt. Lies anschließend von außen nach innen jeweils die beiden Karten, die sich gegenüberliegen.
Herkunft: In der europäischen Kartenlegepraxis verbreitete Fächerlegung; für die Sibilla nicht eigens überliefert, aber gut geeignet, weil die Karten als Satz gelesen werden.
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7- Ferne Vergangenheit
- Nahe Vergangenheit
- Einfluss
- Kern
- Möglichkeit
- Nahe Zukunft
- Ausblick
So legst du sie: Mischen, abheben, 7 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Lies zuerst jede Karte auf ihrem Platz, dann die Karten, die zusammengehören – die Sibilla-Karten sprechen gern in Sätzen: Zwei Karten nebeneinander ergeben oft einen ganzen Gedanken.
Drei Reihen zu sieben 21 Karten
Leg drei Reihen mit je sieben Karten. Die obere Reihe zeigt, was war, die mittlere, was ist, die untere, was kommt. Lies jede Reihe als Satz von links nach rechts und achte darauf, wo die Karte der fragenden Person (Liebender oder Liebende) liegt – Karten in ihrer Nähe betreffen sie besonders.
Herkunft: Im italienischen Kartenlegen verbreitete Form (3 × 7); für die Sibilla della Zingara im Beiheft nicht sicher belegt. Positionsdeutung nach allgemeiner Praxis.
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21- Vergangenheit 1
- Vergangenheit 2
- Vergangenheit 3
- Vergangenheit 4
- Vergangenheit 5
- Vergangenheit 6
- Vergangenheit 7
- Gegenwart 1
- Gegenwart 2
- Gegenwart 3
- Gegenwart 4
- Gegenwart 5
- Gegenwart 6
- Gegenwart 7
- Zukunft 1
- Zukunft 2
- Zukunft 3
- Zukunft 4
- Zukunft 5
- Zukunft 6
- Zukunft 7
So legst du sie: Mischen, abheben, 21 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Lies zuerst jede Karte auf ihrem Platz, dann die Karten, die zusammengehören – die Sibilla-Karten sprechen gern in Sätzen: Zwei Karten nebeneinander ergeben oft einen ganzen Gedanken.
Große Legung 52 Karten
Leg alle 52 Karten in vier Reihen zu je dreizehn. Such zuerst deine Personenkarte – Liebender (Herz Bube) für Männer, Liebende (Herz Dame) für Frauen. Was links von ihr liegt, ist eher Vergangenheit, was rechts liegt, kommt auf dich zu; Karten darüber zeigen, was dich beschäftigt, Karten darunter, was du schon in der Hand hast.
Herkunft: Große Tafel nach Art der Gesamtlegungen (wie beim Lenormand oder Kipper), hier 4 Reihen zu 13. Für die Sibilla della Zingara nicht als Beiheft-Methode belegt; als ausführliche Variante angeboten.
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52So legst du sie: Alle Karten, keine bleibt liegen. Mischen, abheben, dann reihenweise auslegen – von links nach rechts, Reihe für Reihe. Zuerst wird die Personenkarte gesucht; wohin sie blickt, liegt die Zukunft, hinter ihr das Gewesene. Dann liest man, was um sie herum liegt, dann die Karten zu den einzelnen Themen. Das ist die ausführlichste Legung und nichts für zwischendurch.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Bei so vielen Karten deckt man reihenweise auf: eine Reihe ganz umdrehen, dann die nächste. So verliert man nicht den Überblick, und keine Karte rutscht aus ihrer Spalte. Gedeutet wird erst, wenn alle offen liegen.
So liest du sie: Alle 52 Karten verdeckt auslegen, vier Reihen zu dreizehn, dann alle aufdecken. Zuerst wird die Personenkarte gesucht – Liebender (Herz Bube) für Männer, Liebende (Herz Dame) für Frauen. Was links von ihr liegt, ist eher Vergangenheit, was rechts liegt, kommt auf dich zu; Karten darüber zeigen, was dich beschäftigt, Karten darunter, was du schon in der Hand hast. Je näher eine Karte an der Person liegt, desto stärker betrifft sie dich. Häuser gibt es bei diesem Blatt nicht.
Alle Karten und ihre Bedeutung52 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · KonversationAustausch, Begegnung, Einladung, offene Worte. Menschen kommen zusammen und reden miteinander. Die Karte zeigt, dass jetzt ein Austausch ansteht, der Dinge in Bewegung bringt. Das kann ein Besuch, ein Treffen oder ein ehrliches Gespräch sein, auf das du schon gewartet hast. Achte darauf, was gesagt wird, und auch darauf, was zwischen den Zeilen mitschwingt.
2 · HeimZuhause, Familie, Geborgenheit, Wurzeln. Das Haus steht für den Ort, an dem du dich sicher fühlst. Es geht um Familie, Herkunft und alles, was dir Halt gibt. Manchmal meint die Karte ganz wörtlich eine Wohnung, einen Umzug oder Fragen rund ums Wohnen. Insgesamt zeigt sie einen stabilen Boden unter deinen Füßen.
3 · WartenErwartung, Geduld, Vorfreude, Nachricht naht. Jemand hält Ausschau und wartet auf etwas Schönes. Die Karte kündigt eine Nachricht oder ein Wiedersehen an, das nicht mehr lange auf sich warten lässt. Sie bittet dich um ein wenig Geduld, denn die Dinge sind bereits unterwegs. Liegen schwierige Karten daneben, kann es etwas länger dauern.
4 · LiebeZuneigung, Romantik, Herzlichkeit, Leidenschaft. Die Karte der Liebe bringt Wärme in jede Legung. Sie steht für echte Zuneigung, Anziehung und ein offenes Herz. Nicht nur romantische Gefühle sind gemeint, sondern auch die Freude an dem, was du gern tust. Wo diese Karte liegt, ist das Herz beteiligt.
5 · FröhlichkeitGlück, Zufriedenheit, erreichtes Ziel, Feststimmung. Eine tiefe, stille Freude erfüllt dich, weil sich etwas gut gefügt hat. Die Karte zeigt, dass sich deine Mühe auszahlt und ein Wunsch in Erfüllung geht. Oft geht es um freudige Familienanlässe wie eine Verlobung oder ein schönes Fest. Genieße diesen Moment ganz bewusst.
6 · GoldmünzenEinkommen, Sicherheit, Rücklagen, Wohlstand. Das Geld steht hier für ein sicheres Polster, das dir Ruhe schenkt. Es geht nicht um Gier, sondern um das gute Gefühl, versorgt zu sein. Die Karte zeigt Einnahmen, gelungene Anlagen oder eine Verbesserung deiner Lage. Manchmal kündigt sie auch an, dass etwas Vergangenes zu dir zurückkehrt.
7 · GelehrterWissen, Rat, Verträge, Kunst und Geist. Ein kluger, gebildeter Mensch tritt in dein Leben oder du selbst bist gefragt, mit dem Kopf zu arbeiten. Die Karte steht für Studium, schriftliche Dinge und fachkundigen Rat. Oft ist ein Mann mittleren Alters gemeint, etwa ein Berater, Notar oder Künstler. Sie lädt dich ein, Dinge sorgfältig zu durchdenken.
8 · HoffnungZuversicht, Wünsche, Erleichterung, Zukunft. Nach einer schweren Zeit kehrt die Zuversicht zurück. Die Karte sagt dir, dass deine Wünsche nicht vergeblich sind und Besserung naht. Sie steht auch für Erholung, Ausflüge und Zeit am Wasser. Liegt sie am Ende einer Legung, ist das ein besonders freundliches Zeichen.
9 · TreueVerlässlichkeit, Loyalität, Vertrauen, Hingabe. Die Treue zeigt Menschen, auf die du dich verlassen kannst. Sie steht für feste Bindungen, ehrliche Freundschaft und gegebenes Wort, das gehalten wird. Auch deine eigene Ausdauer bei einer Aufgabe ist gemeint. Wo diese Karte liegt, ist Vertrauen gerechtfertigt.
10 · KonstanzAusdauer, Stabilität, Dauer, Besonnenheit. Was du mit Ausdauer aufgebaut hast, trägt Früchte. Die Karte steht für Dinge, die Bestand haben, und für Menschen, die nicht wanken. Sie rät zu Besonnenheit und einem langen Atem. Manchmal meint sie auch die Stadt oder Umgebung, in der du zu Hause bist.
11 · LiebenderGeliebter Mann, Partner, Vertrauter, Zuneigung. Diese Karte zeigt einen Mann, der dir am Herzen liegt. Häufig wird sie als Partner, Liebster oder als männliche Hauptperson der Legung gelesen. Sie kann auch einen erwachsenen Sohn oder einen sehr guten Freund meinen. Die Karten um ihn herum erzählen, wie es ihm geht und was er vorhat.
12 · LiebendeGeliebte Frau, Partnerin, Vertraute, Herzensmensch. Diese Karte zeigt eine Frau, die dir viel bedeutet. Häufig wird sie als Partnerin, Liebste oder als weibliche Hauptperson der Legung gelesen. Sie kann auch eine Schwester, eine erwachsene Tochter oder eine enge Freundin meinen. Die Nachbarkarten zeigen, was sie bewegt.
13 · GroßherrSchutz, Förderer, Erfahrung, Großzügigkeit. Ein reifer, angesehener Mann steht dir wohlwollend zur Seite. Die Karte zeigt einen Beschützer, Förderer oder eine Vaterfigur. Er hat Einfluss und nutzt ihn zu deinem Vorteil. In manchen Legungen ist auch ein Ehemann oder Arbeitgeber gemeint.
14 · ZimmerVertraulichkeit, Privates, Nähe, Geheimnis. Das Zimmer steht für den privaten Raum, in den nicht jeder hineinschauen darf. Die Karte spricht von Vertraulichkeiten, persönlichen Gesprächen und Nähe. Bald könnte dir jemand etwas anvertrauen. Sie erinnert dich auch daran, dass du ein Recht auf Rückzug hast.
15 · BriefNachricht, Dokument, Einladung, Schriftliches. Eine Nachricht erreicht dich – ganz klassisch als Brief oder heute als Mail, Karte oder Anruf. Die Karte steht auch für Dokumente, Formulare und alles Schriftliche. Ob die Neuigkeit erfreulich ist, zeigen die Karten daneben. Meist bringt sie Klarheit.
16 · DienerinHilfe, Gefälligkeit, Unterstützung, Kollegin. Die Karte zeigt eine hilfsbereite Frau, die anpackt. Sie steht für Gefälligkeiten, praktische Unterstützung und kleine Dienste, die das Leben leichter machen. Auch ein Schritt nach vorn oder eine kleine Aufwertung ist möglich. Manchmal meint sie eine Kollegin oder Mitarbeiterin.
17 · FalschheitUnaufrichtigkeit, Täuschung, Gerede, Selbsttäuschung. Nicht alles ist so, wie es scheint. Die Karte mahnt zu Vorsicht gegenüber schönen Worten, die nicht ehrlich gemeint sind. Es kann um Gerede, Halbwahrheiten oder Unaufrichtigkeit gehen. Manchmal ist es auch die eigene Selbsttäuschung, die du genauer anschauen darfst.
18 · MelancholieWehmut, Traurigkeit, Rückblick, Durststrecke. Eine Wolke von Traurigkeit zieht vorüber. Die Karte zeigt Wehmut über etwas, das vergangen ist, oder einen Moment, in dem dir die Kraft fehlt. Meist ist diese Stimmung vorübergehend. Sie lädt dich ein, gut für dich zu sorgen und dir Trost zu holen.
19 · GedankeNachdenken, Planung, Absicht, Erinnerung. Jemand denkt an dich – oder du an jemanden. Die Karte steht für Überlegungen, Pläne und die stillen Absichten der Menschen. Sie bittet dich, nichts zu überstürzen und Dinge zu Ende zu denken. Auch Lernen und Studieren sind hier zu Hause.
20 · KindNeubeginn, Unbefangenheit, Freundlichkeit, Kleines. Das Kind bringt Frische und Unschuld in die Legung. Es steht für einen Neuanfang, für Spontaneität und ein freundliches Herz. Manchmal ist wirklich ein Kind gemeint, manchmal ein kleines, neues Vorhaben. Neben schwierigen Karten mahnt es, nicht zu gutgläubig zu sein.
21 · GeschenkGeschenk, Wertschätzung, Hilfe, Wohlstand. Dir wird etwas Wertvolles zuteil – ein Geschenk, eine Anerkennung oder eine entscheidende Hilfe. Die Karte zeigt Großzügigkeit und Wertschätzung. Das Geschenk kann materiell sein, aber auch eine Geste, die dich tief berührt. Sie kann auf wachsenden Wohlstand hinweisen.
22 · GenießerDurcheinander, Verzögerung, Übermut, Gruppe. Eine Gruppe Menschen ist ausgelassen und verliert dabei den Überblick. Die Karte zeigt Verwirrung, Verzögerungen und einen verzerrten Blick auf die Dinge. Manchmal steht sie für eine laute Runde, die dir nicht guttut. Sie bittet dich, einen klaren Kopf zu bewahren.
23 · DiebVerlust, Vorsicht, Unredlichkeit, Rivalität. Die Karte warnt davor, dass dir etwas genommen werden könnte – Geld, Zeit, Ideen oder Vertrauen. Sie bittet dich, wachsam zu sein und deine Dinge zu schützen. Manchmal zeigt sie einen Rivalen oder jemanden, der sich mit fremden Federn schmückt. Mit Achtsamkeit lässt sich vieles abwenden.
24 · BotschafterMitteilung, Vermittler, Amtliches, Bewegung. Ein Bote bringt eine offizielle Nachricht. Oft geht es um Arbeit, Geld oder Behörden. Die Karte kann auch einen Menschen zeigen, der zwischen zwei Seiten vermittelt. Sie bringt Bewegung in eine Angelegenheit, die lange stillstand.
25 · EhefrauVerheiratete Frau, Fürsorge, Familie, Verantwortung. Die Karte zeigt eine verheiratete Frau, oft mit Familie und Verantwortung. Sie steht für Fürsorge, Haushalt und gelebte Bindung. Welche Rolle sie für dich spielt, verraten die Nachbarkarten. Sie kann eine Verbündete sein oder auch einmal eifersüchtig wachen.
26 · KaufmannGeschäft, Handel, Vorteil, Verhandlung. Der Kaufmann steht für die Welt der Arbeit, des Handels und der Geschäfte. Er zeigt einen Menschen, der seinen Vorteil kennt und gut verhandelt. Mit freundlichen Karten bringt er gute Geschäfte, mit schwierigen mahnt er zu Vorsicht. Sein Thema ist der faire Tausch.
27 · HochzeitBund, Vertrag, Verbindung, Feier. Hymen, der alte Gott der Ehe, gibt dieser Karte ihren Namen. Sie steht für eine Verbindung, die besiegelt wird – eine Hochzeit, eine Partnerschaft oder ein Vertrag. Sie ist ein gutes Zeichen für Vorhaben, die auf Dauer angelegt sind. Auch Geschäfte können gedeihen.
28 · HochmutStolz, Eitelkeit, Überheblichkeit, Starrsinn. Die Karte zeigt jemanden, der sich über andere stellt und ungern einen Fehler zugibt. Das kann ein Mensch in deiner Umgebung sein oder ein Anteil in dir selbst. Stolz schützt manchmal, doch hier steht er eher im Weg. Ein wenig Bescheidenheit öffnet Türen.
29 · ReiseAufbruch, Ortswechsel, Rückkehr, Veränderung. Etwas kommt in Bewegung. Die Karte steht für eine Reise, einen Umzug oder die Rückkehr eines Menschen. Sie kann auch eine innere Reise meinen, eine neue Sichtweise oder Haltung. Insgesamt bringt sie frischen Wind und Verbesserung.
30 · FreundinFreundschaft, Hilfe, Harmonie, Rückhalt. Eine gute Freundin, eine Verwandte oder ein hilfsbereiter Mensch steht dir zur Seite. Die Karte bringt Frieden und Harmonie in deine Legung. Sie erinnert dich, dass du nicht allein bist. Gemeinsam lässt sich vieles leichter tragen.
31 · GlückErfolg, Glücksfall, Gelingen, Rückenwind. Das Glück ist auf deiner Seite. Die Karte gilt als so stark, dass sie selbst neben schwierigen Karten Gutes verheißt. Sie steht für Erfolg, Gelingen und günstige Fügungen. Jetzt ist eine gute Zeit, Chancen zu ergreifen.
32 · ÜberraschungÜberraschung, unerwartetes Geld, Freude, Wendung. Etwas Unerwartetes und Erfreuliches geschieht. Oft geht es um Geld – eine Rückzahlung, eine Gehaltserhöhung oder ein kleiner Gewinn. Die Überraschung tröstet über eine schwierige Zeit hinweg. Sie zeigt, dass das Leben auch freundliche Wendungen bereithält.
33 · TrostGenugtuung, Anerkennung, Erleichterung, Wiedergutmachung. Nach Kummer oder Ungerechtigkeit kommt die große Erleichterung. Die Karte zeigt Genugtuung, Anerkennung und das Gefühl, dass sich alles doch gefügt hat. Was du durchgestanden hast, wird belohnt. Sie bringt Trost und neue Kraft.
34 · VersammlungTreffen, Versöhnung, Zusammenkunft, Einigung. Menschen finden wieder zusammen. Die Karte steht für Treffen, Versöhnung und Einigung nach einer Zeit der Trennung. Auch ein Familienfest oder eine Zusammenkunft mit Freunden ist möglich. In rechtlichen Dingen kann sie einen guten Ausgang zeigen.
35 · HeiterkeitFeiern, Geselligkeit, Lebensfreude, Leichtigkeit. Lachen, Feiern und Geselligkeit bestimmen diese Karte. Sie lädt dich ein, das Leben mit Freunden zu genießen. Gute Stimmung und Leichtigkeit tun dir jetzt gut. Neben schwierigen Karten erinnert sie daran, das rechte Maß zu halten.
36 · LeichtfertigkeitUnbedachtheit, Impulsivität, Oberflächlichkeit, Leichtigkeit. Die Karte warnt vor unüberlegten Entscheidungen. Leichtsinn kann zu Fehlern führen, die sich vermeiden ließen. Manchmal zeigt sie einen Menschen, der es mit Versprechen nicht so genau nimmt. Selten steht sie auch für eine Aufgabe, die dir leicht von der Hand geht.
37 · DienstJunger Mann, Helfer, Kollege, Dienstbereitschaft. Die Karte zeigt einen jungen Mann, oft unter 25 – ein Verwandter, Freund oder Kollege. Er ist dienstbereit und hilft, wo er kann. Neben schwierigen Karten kann er jedoch jemand sein, bei dem du vorsichtig sein solltest. Seine Rolle zeigt sich durch die Nachbarkarten.
38 · JugendlicheJunge Frau, Unbeschwertheit, Launen, Neubeginn. Die Karte zeigt eine junge Frau, oft im jugendlichen Alter. Sie bringt Frische, aber auch wechselnde Stimmungen mit. Manchmal deutet sie eine Phase der Lustlosigkeit oder Traurigkeit an. Wer sie für dich ist, verraten die Karten in ihrer Nähe.
39 · DoktorFachmann, Hilfe, Autorität, Heilung. Der Arzt steht für einen gebildeten, angesehenen Menschen, der weiß, was zu tun ist. Das kann ein Arzt sein, aber auch ein Anwalt, Lehrer oder Vorgesetzter. Er bringt Hilfe und fachkundigen Rat. Neben schwierigen Karten kann er etwas belehrend oder überheblich wirken.
40 · KummerEnttäuschung, Betrübnis, schlechte Nachricht, Ohnmacht. Eine betrübliche Nachricht oder eine Enttäuschung trübt die Stimmung. Die Karte zeigt Kummer und das Gefühl, gerade nichts ändern zu können. Sie lädt dich ein, deine Gefühle anzunehmen und dir Trost zu holen. In manchen Überlieferungen kann sie auch eine überraschende Nachricht über Familienzuwachs andeuten.
41 · Alte DameErfahrung, ältere Frau, Vergangenes, Besuch. Eine ältere Frau – Großmutter, Mutter oder Tante – tritt in den Vordergrund. Sie steht für Lebenserfahrung, Tradition und manchmal auch für Dinge, die zu Ende gehen. Ihr Rat kann wertvoll sein, auch wenn er altmodisch klingt. Gelegentlich kündigt sie einen Besuch an.
42 · WitwerAlleinsein, Verlust, Trennung, Neuorientierung. Die Karte zeigt einen Mann, der allein ist – verwitwet, getrennt oder einsam. Sie steht für das Gefühl, etwas verloren zu haben, sei es eine Beziehung, eine Aufgabe oder eine Gewohnheit. Zugleich birgt sie die Möglichkeit, sich neu zu sortieren. Mitgefühl und Geduld sind jetzt wichtig.
43 · KrankerErschöpfung, Schwäche, Stillstand, Ruhebedürfnis. Die Karte zeigt Erschöpfung, Niedergeschlagenheit oder eine Phase, in der nichts recht vorangeht. Sie ist kein Befund, sondern ein Hinweis, auf deine Kräfte zu achten. Gönn dir Ruhe und nimm Warnsignale deines Körpers ernst. Bei gesundheitlichen Sorgen gehört der Weg zu Ärztin oder Arzt, nicht zu den Karten.
44 · TodAbschluss, Wandel, Loslassen, Neubeginn. Diese Karte spricht von einem Ende – und damit von Wandel, nicht von einer Vorhersage über Leben und Sterben. Etwas hat seine Zeit gehabt und darf abgeschlossen werden: eine Gewohnheit, eine Lebensphase oder eine Situation. Das kann schmerzen, schafft aber Platz für Neues. Sie lädt dich ein, bewusst loszulassen.
45 · SeufzerSehnsucht, bange Erwartung, Wehmut, Hoffen. Seufzer begleiten das Warten auf etwas, das noch nicht da ist. Die Karte zeigt Sehnsucht, Nostalgie oder ein bangeres Hoffen. Sie steht auch für das, was dir gerade fehlt. Trotzdem schwingt in ihr Hoffnung mit, dass sich das Warten lohnt.
46 · UnheilPech, Rückschlag, Störung, Vorsicht. Ein unerwartetes Missgeschick bringt Unruhe – ein Streit, ein Ärgernis oder ein Rückschlag. Die Karte zeigt, dass etwas schiefgehen kann, aber nicht für immer zerbricht. Sie bittet um Vorsicht und Aufmerksamkeit im Alltag. Mit Ruhe lässt sich der Schaden meist begrenzen.
47 · VerzweiflungEifersucht, Neid, Misstrauen, Verzweiflung. Eifersucht, Neid oder Groll nagen am Herzen. Die Karte zeigt, wie Misstrauen Verzweiflung nähren kann. Oft ist das Gefühl größer als sein Anlass. Sie lädt dich ein, die eigenen Ängste ehrlich anzuschauen.
48 · GefängnisEnge, Blockade, Abhängigkeit, Isolation. Du fühlst dich eingeengt, festgehalten oder abhängig. Die Karte zeigt eine Situation, die gerade blockiert ist. Manchmal sind es äußere Umstände, manchmal eigene Muster, die dich festhalten. Sie lädt dich ein, nach dem Schlüssel zu suchen.
49 · MilitärStärke, Disziplin, Verborgenes, Nacht. Der Soldat steht für Kraft, Durchsetzung und Disziplin. In der Sibilla-Tradition zeigt er aber auch Verborgenes – Dinge, die im Dunkeln oder heimlich geschehen. Er kann einen Mann in Uniform oder einen kräftigen, entschlossenen Menschen meinen. Die Nachbarkarten zeigen, ob seine Stärke schützt oder bedrängt.
50 · FeindGegner, Hinterhältigkeit, Rivale, falscher Freund. Die Karte zeigt einen Mann, der nicht dein Bestes will. Er kann ein Rivale, ein falscher Freund oder ein Gegner im Hintergrund sein. Sie ist eine Warnung, nicht ein Urteil: Wachsamkeit reicht oft schon. Die Nachbarkarten zeigen, wo die Gefahr liegt.
51 · FeindinGegnerin, Klatsch, Missgunst, falsche Freundin. Die Karte zeigt eine Frau, die dir nicht wohlgesonnen ist. Sie kann durch Klatsch, spitze Worte oder vorgespielte Freundschaft verletzen. Auch sie ist eine Warnung zur Achtsamkeit. Gelassenheit nimmt solchen Menschen viel Wind aus den Segeln.
52 · PriesterErnsthaftigkeit, Gesetz, Gewissen, Rat. Der Priester steht für einen strengen, ernsthaften Menschen – einen Geistlichen, einen Juristen oder Gelehrten. Er verkörpert Regeln, Pflichten und das Gewissen. Seine Strenge kann schützen, aber auch einengen. Feierliche Anlässe oder Behördengänge sind ebenfalls möglich.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
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