▽ Wähle ein Kartendeck, eine Legeart und eine Deutung
Deine Legung
Legearten – Madame Lenormand
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Fünf Karten 5 Karten
Die Lage von allen Seiten.
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5- Die Lage
- Was hindert
- Was hilft
- Der Rat
- Wohin es führt
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen. Sie liegen im Bogen: die mittlere oben, die äußeren tiefer. Gelegt wird trotzdem der Reihe nach von links nach rechts. Der Bogen ist keine Zierde – er zeigt, dass die Mitte den Kern trägt und die Ränder ihn einfassen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird von links nach rechts, so wie gelegt wurde – auch wenn nachher von der Mitte her gelesen wird. Aufdecken und Lesen sind zwei verschiedene Reihenfolgen; das verwechselt man leicht.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird von der MITTE her: Dort steht der Kern. Danach die beiden daneben, zuletzt die äußeren – die sagen, wo es herkommt und wohin es geht. Der Bogen ist also keine Reihe, die man von links abarbeitet, sondern ein Kern mit einer Einfassung.
Neunerlegung 9 Karten
Drei mal drei – die Frage in ihrer ganzen Umgebung.
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9- Vergangenheit
- Gegenwart
- Zukunft
- Was denkt
- Der Kern
- Was fühlt
- Das Umfeld
- Der Rat
- Das Ergebnis
So legst du sie: Mischen, abheben, 9 Karten abnehmen und reihenweise legen: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Gelesen wird zuerst die Mitte – dort steht der Kern –, danach die Reihen, danach die Spalten. Karten, die nebeneinander liegen, gehören zusammen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird reihenweise, wie gelegt wurde: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Nicht mit der Mitte anfangen – die kommt erst beim Lesen zuerst dran.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird zuerst die MITTE – dort steht der Kern der Frage. Danach die drei Reihen von oben nach unten, danach die Spalten von links nach rechts. Karten, die sich berühren, gehören zusammen; besonders die vier um die Mitte herum, sie beschreiben, was auf den Kern einwirkt.
Große Tafel 36 Karten
Alle sechsunddreißig Karten, vier Reihen zu acht und vier darunter. Die ausführlichste Legung.
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36So legst du sie: Alle Karten, keine bleibt liegen. Mischen, abheben, dann reihenweise auslegen – von links nach rechts, Reihe für Reihe. Zuerst wird die Personenkarte gesucht; wohin sie blickt, liegt die Zukunft, hinter ihr das Gewesene. Dann liest man, was um sie herum liegt, dann die Karten zu den einzelnen Themen. Das ist die ausführlichste Legung und nichts für zwischendurch. Die letzten 4 Karten füllen keine ganze Reihe mehr. Sie liegen MITTIG darunter, in den Spalten 3 bis 6, und gehören zu genau diesen Spalten: Jede sagt etwas über die Spalte, unter der sie steht – was dort im Kern liegt und worauf es dort hinausläuft. Deshalb ist die Mitte keine Frage des Aussehens: Links angehängt stünden sie unter den falschen Spalten.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Bei so vielen Karten deckt man reihenweise auf: eine Reihe ganz umdrehen, dann die nächste. So verliert man nicht den Überblick, und keine Karte rutscht aus ihrer Spalte. Gedeutet wird erst, wenn alle offen liegen.
So liest du sie: Alle Karten verdeckt auslegen, dann alle aufdecken – hier wird nichts einzeln umgedreht. Zuerst wird die Personenkarte gesucht. Wohin sie blickt, liegt das Kommende; hinter ihr das Gewesene. Dann liest man die Karten, die sie unmittelbar umgeben – oben, unten, links, rechts und über Eck. Danach die Themenkarten: Was liegt neben der Karte für Geld, was neben der für Gesundheit? Je näher eine Karte an der Person liegt, desto eher trifft sie ein. Man muss nicht alle 36 deuten; niemand tut das. Zuletzt die unterste, kurze Reihe: Diese Karten gehören zu den Spalten, unter denen sie liegen, und fassen zusammen, worauf es dort hinausläuft.
Alle Karten und ihre Bedeutung36 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · ReiterEine Nachricht kommt auf dich zu. Etwas kommt in Bewegung.
2 · KleeEin kleines Glück, das man leicht übersieht. Nimm es mit.
3 · SchiffReise, Ferne, Sehnsucht. Etwas zieht dich fort.
4 · HausZuhause, Sicherheit, Familie. Der Ort, an dem du bleibst.
5 · BaumGesundheit und Wachstum. Was hier steht, hat Wurzeln.
6 · WolkenUnklarheit. Warte, bis sich der Blick wieder öffnet.
7 · SchlangeEin Umweg. Klugheit ist gefragt, nicht Tempo.
8 · SargEtwas geht zu Ende. Das schafft Platz für Neues.
9 · BlumenEin Geschenk, eine Einladung, eine Freude.
10 · SenseEin plötzlicher Schnitt. Die Entscheidung fällt schnell.
11 · RuteEin Gespräch, das sich wiederholt. Auch Streit.
12 · VögelZwei reden miteinander. Aufregung, viele Worte.
13 · KindEin Anfang. Etwas Kleines, Neues, Unbefangenes.
14 · FuchsVorsicht. Arbeit, bei der jemand nicht ganz ehrlich ist.
15 · BärKraft und Besitz. Oft eine ältere, schützende Person.
16 · SterneKlarheit und Hoffnung. Der Weg zeigt sich.
17 · StorchVeränderung. Etwas zieht um, etwas wandelt sich.
18 · HundFreundschaft und Treue. Jemand steht zu dir.
19 · TurmAbgrenzung, Amt, Alleinsein. Ein Schritt zurück.
20 · ParkÖffentlichkeit. Eine Begegnung unter vielen.
21 · BergEin Hindernis. Geduld hilft mehr als Kraft.
22 · WegEine Wahl steht an. Es gibt mehr als eine Richtung.
23 · MäuseEtwas schwindet. Sorge nagt, oft kleiner als gedacht.
24 · HerzLiebe und Zuneigung. Das Herz redet mit.
25 · RingBindung, Vertrag, Wiederkehr. Etwas schließt sich.
26 · BuchEin Geheimnis, noch ungelesen. Wissen wartet.
27 · BriefEine schriftliche Nachricht. Schwarz auf weiß.
28 · HerrDer Mann. Oft der Fragende selbst.
29 · DameDie Frau. Oft die Fragende selbst.
30 · LilienRuhe und Reife. Etwas darf werden, ohne Eile.
31 · SonneErfolg und Wärme. Es gelingt.
32 · MondAnerkennung und Gefühl. Was nachts größer wird.
33 · SchlüsselGewissheit. Die Tür geht auf, die Lösung ist da.
34 · FischeFülle. Geld und alles, was fließt.
35 · AnkerHalt und Beständigkeit. Etwas bleibt.
36 · KreuzEine Last, die getragen werden will. Sie geht vorbei.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Kipper
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Misch in Ruhe und zieh eine Karte. Sie sagt, was dir heute begegnet – ein Mensch, eine Nachricht, eine Lage.
Herkunft: Allgemein übliche Kurzbefragung, bei Kipper wie bei allen Wahrsagekarten.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Drei Karten nebeneinander. Links, was war, in der Mitte, was ist, rechts, was kommt – und dann alle drei als einen Satz lesen.
Herkunft: Leserichtung nach der Kipper-Lehre: links Vergangenheit, Mitte Gegenwart, rechts Zukunft (kipper-karten.de).
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Fünfer-Kreuz 5 Karten
Zuerst die Mitte – sie ist das Thema. Dann je eine Karte darüber, links, rechts und darunter. Jede äußere Karte wird zusammen mit der Mitte gelesen: oben, was dich beschäftigt; links, was gerade vorbei ist; rechts, was kommt; unten, was du selbst tun kannst.
Herkunft: Kreuzlegung als erster Schritt der Kipper-Neunerlegung (kipper-karten.de: Karte oben, links, rechts, unten, jeweils mit der Mitte gelesen).
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5- Mitte – worum es geht
- Oben – was dich beschäftigt
- Links – was vorbei ist
- Rechts – was kommt
- Unten – was du tun kannst
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst die Mitte allein, dann jede äußere Karte zusammen mit der Mitte: oben und Mitte, links und Mitte, rechts und Mitte, unten und Mitte. Zum Schluss die senkrechte und die waagerechte Linie als je einen Satz – links nach rechts ist der Lauf der Zeit.
Neunerlegung 9 Karten
Drei mal drei Karten. Die Mitte ist das Thema. Die linke Spalte ist Vergangenheit, die mittlere Gegenwart, die rechte Zukunft. Die obere Reihe zeigt, was im Kopf vorgeht, die mittlere die Lage, die untere, was geschieht und was du tun kannst. Zum Schluss Reihen, Spalten und die beiden Diagonalen als Sätze lesen.
Herkunft: Kipper-Neunerlegung nach kipper-karten.de: links Vergangenheit, Mitte Gegenwart, rechts Zukunft; oben Gedanken und Einflüsse, unten Handlungen und Ereignisse.
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9- Was dich beschäftigt hat
- Was dich jetzt beschäftigt
- Was dich beschäftigen wird
- Was war
- Worum es geht
- Was kommt
- Was geschehen ist
- Was du tun kannst
- Was geschehen wird
So legst du sie: Mischen, abheben, 9 Karten abnehmen und reihenweise legen: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Gelesen wird zuerst die Mitte – dort steht der Kern –, danach die Reihen, danach die Spalten. Karten, die nebeneinander liegen, gehören zusammen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird reihenweise, wie gelegt wurde: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Nicht mit der Mitte anfangen – die kommt erst beim Lesen zuerst dran.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird zuerst die MITTE – dort steht der Kern der Frage. Danach die drei Reihen von oben nach unten, danach die Spalten von links nach rechts. Karten, die sich berühren, gehören zusammen; besonders die vier um die Mitte herum, sie beschreiben, was auf den Kern einwirkt.
Beziehungslegung 7 Karten
Sieben Karten. Links ihre Seite, rechts seine – so, wie sich die beiden Hauptpersonen im Kipperblatt anschauen. Je oben, was gedacht wird, in der Mitte, wie es geht, unten, was gefühlt wird. In der Mitte zwischen beiden liegt, was euch verbindet oder trennt.
Herkunft: Beziehungslegung nach Art der Kipper-Partnerschaftslegungen (Denken, Befinden, Fühlen je Partner, dazu das Verbindende). Seitenwahl nach den Kartenbildern: Weibliche Hauptperson schaut nach rechts, Männliche nach links.
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7- Sie – wie es ihr geht
- Was sie denkt
- Was sie fühlt
- Was zwischen euch steht
- Er – wie es ihm geht
- Was er denkt
- Was er fühlt
So legst du sie: Mischen, abheben, 7 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Zuerst jede Seite für sich, von oben nach unten: was gedacht wird, wie es geht, was gefühlt wird. Dann die Mitte – sie verbindet oder trennt. Zum Schluss die beiden mittleren Karten der Seiten zusammen mit der Mitte als einen Satz lesen.
Große Tafel 36 Karten
Alle sechsunddreißig Karten, vier Reihen zu acht und vier darunter. Such zuerst deine Hauptperson – Karte 1, wenn du ein Mann bist, Karte 2, wenn du eine Frau bist. Was in ihrer Blickrichtung liegt, kommt auf dich zu; was in ihrem Rücken liegt, ist vorbei. Darüber steht, was dich beschäftigt, darunter, was du in der Hand hast. Die vier Karten ganz unten zeigen die nächsten Wochen. Häuser kennt das Kipperblatt nicht – es zählen die Nachbarn und der Abstand zur anderen Hauptperson.
Herkunft: Große Tafel mit allen 36 Kipperkarten; Hauptperson, Blickrichtung und die vier Wochenkarten nach astrolymp.de und gratisgespraechkartenlegen.com, Blickrichtung „vor ihr Zukunft, hinter ihr Vergangenheit“ nach The Daily Oracle.
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36So legst du sie: Alle Karten, keine bleibt liegen. Mischen, abheben, dann reihenweise auslegen – von links nach rechts, Reihe für Reihe. Zuerst wird die Personenkarte gesucht; wohin sie blickt, liegt die Zukunft, hinter ihr das Gewesene. Dann liest man, was um sie herum liegt, dann die Karten zu den einzelnen Themen. Das ist die ausführlichste Legung und nichts für zwischendurch. Die letzten 4 Karten füllen keine ganze Reihe mehr. Sie liegen MITTIG darunter, in den Spalten 3 bis 6, und gehören zu genau diesen Spalten: Jede sagt etwas über die Spalte, unter der sie steht – was dort im Kern liegt und worauf es dort hinausläuft. Deshalb ist die Mitte keine Frage des Aussehens: Links angehängt stünden sie unter den falschen Spalten.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Bei so vielen Karten deckt man reihenweise auf: eine Reihe ganz umdrehen, dann die nächste. So verliert man nicht den Überblick, und keine Karte rutscht aus ihrer Spalte. Gedeutet wird erst, wenn alle offen liegen.
So liest du sie: Alle Karten verdeckt auslegen, dann alle aufdecken – hier wird nichts einzeln umgedreht. Zuerst wird die Personenkarte gesucht. Wohin sie blickt, liegt das Kommende; hinter ihr das Gewesene. Dann liest man die Karten, die sie unmittelbar umgeben – oben, unten, links, rechts und über Eck. Danach die Themenkarten: Was liegt neben der Karte für Geld, was neben der für Gesundheit? Je näher eine Karte an der Person liegt, desto eher trifft sie ein. Man muss nicht alle 36 deuten; niemand tut das. Zuletzt die unterste, kurze Reihe: Diese Karten gehören zu den Spalten, unter denen sie liegen, und fassen zusammen, worauf es dort hinausläuft.
Alle Karten und ihre Bedeutung36 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · Männliche HauptpersonDer Fragende selbst – oder der Mann, um den es der Fragenden geht.
2 · Weibliche HauptpersonDie Fragende selbst – oder die Frau, um die es dem Fragenden geht.
3 · EhestandskarteFeste Bindung und Partnerschaft. Auch ein Vertrag, der beide Seiten verpflichtet.
4 · ZusammenkunftEin Treffen, ein Wiedersehen, ein Gespräch unter vier Augen.
5 · Guter HerrEin älterer, hilfsbereiter Mann – Vater, Freund, Arzt, Berater.
6 · Gute DameEine reife, hilfsbereite Frau – Mutter, Freundin, Nachbarin.
7 · Angenehmer BriefEine gute Nachricht. Brief, Anruf, Schriftliches, das freut.
8 · Falsche PersonFalschheit. Neid, Intrige, Gerede – oft eine Frau im Umfeld.
9 · Eine VeränderungEtwas wechselt. Umzug, neue Stelle, ein neuer Lebensabschnitt.
10 · Eine ReiseEs geht fort von hier. Reise, Fahrt, Aufbruch.
11 · Viel Geld gewinnenEs kommt viel Geld herein. Gewinn, Erbe, ein großer Betrag.
12 · Reiches MädchenEine junge, unbeschwerte Frau. Leichtigkeit, Genuss, auch Leichtsinn.
13 · Reicher guter HerrEin junger, vermögender Mann. Finanzielle Sicherheit, Firma, Geschäft.
14 · Traurige NachrichtEine Nachricht, die weh tut. Enttäuschung, Absage, Kummer.
15 · Guter Ausgang in der LiebeDie Liebe geht gut aus. Versöhnung, Harmonie, Zuneigung.
16 · Seine GedankenGedanken und Pläne – was im Kopf vorgeht, besonders bei ihm.
17 · Geschenk bekommenDir wird etwas geschenkt. Freude, Überraschung, Anerkennung.
18 · Ein kleines KindEtwas Kleines fängt an. Ein Kind, ein Neubeginn, Vertrauen.
19 · Ein TodesfallEin Kapitel geht zu Ende. Abschluss, Trauer, Abschied.
20 · HausZuhause und Familie. Besitz, Sicherheit, das eigene Dach.
21 · WohnzimmerDas Privatleben hinter der eigenen Tür. Wohnung, das Innere.
22 · MilitärpersonEin Mann in Uniform. Ordnung, Pflicht, Amt, Disziplin.
23 · GerichtEs wird entschieden, von Amts wegen. Recht, Behörde, Urteil.
24 · DiebstahlEs wird etwas genommen. Verlust, Schaden, Pech.
25 · Zu hohen Ehren kommenAufstieg und Anerkennung. Erfolg, Beförderung, ein guter Ruf.
26 · Großes GlückEs gelingt, und zwar deutlich. Erfüllung, eine Wende zum Guten.
27 · Unverhofftes GeldGeld, mit dem niemand gerechnet hat. Auch ein lohnender Vertrag.
28 · ErwartungEtwas steht noch aus. Warten, Hoffen, Sehnsucht.
29 · GefängnisEs ist eng, es geht nicht weiter. Einsamkeit, Amt, Klinik, Stillstand.
30 · GerichtspersonEine Person vom Gericht. Anwalt, Richter, Notar, Beamter.
31 · Kurze KrankheitEine Schwäche, die vorübergeht. Infekt, Erschöpfung, Stress.
32 · Kummer und WiderwärtigkeitenSorgen und Ärger. Streit, Krise, eine schwere Zeit.
33 · Trübe GedankenDer Kopf sieht schwarz. Grübeln, Angst, Schwermut, Zweifel.
34 · Arbeit, BeschäftigungDas tägliche Tun. Arbeit, Beschäftigung, Fleiß.
35 · Ein langer WegEs dauert, und es ist weit. Geduld ist nötig.
36 · Die Hoffnung, großes WasserZuversicht und Ferne. Hoffnung, Sehnsucht, Ausland, Reise übers Wasser.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Tarot
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag.
Herkunft: Die kürzeste Befragung, in jedem Tarotbuch beschrieben.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
Herkunft: Die übliche Dreierlegung: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft in einer Reihe (Wikibooks „Tarot/ Legemuster“, tarot-dresden.de).
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Baum des Lebens 10 Karten
Zehn Karten auf dem Lebensbaum der Kabbala, der jüdischen Mystik – eine Karte für jede der zehn Sephiroth.
Herkunft: Kurzform der Lebensbaum-Legung (zehn Karten, soultarot.de); die große Form mit allen 78 Karten in elf Häufchen beschreibt Wikibooks „Tarot/ Legemuster“.
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10- Krone – worum es im Kern geht
- Weisheit – der Anstoss
- Verstehen – was begriffen werden will
- Gnade – was dir wohlwill
- Strenge – die Grenze
- Schönheit – die Mitte
- Sieg – dein Gefühl und dein Talent
- Glanz – dein Verstand und dein Wort
- Grundlage – worauf es ruht
- Königreich – was daraus wird
So legst du sie: Mischen, abheben, zehn Karten abnehmen. Gelegt wird von oben nach unten, dem Weg des Blitzes folgend: die erste oben in die Mitte (Krone), dann rechts und links versetzt abwärts bis zur zehnten ganz unten (Königreich). Die Karten bleiben LIEGEN.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, von der Krone oben bis zum Königreich unten.
So liest du sie: Alle zehn verdeckt legen, dann aufdecken. Gelesen wird von oben nach unten: die Krone sagt, worum es im Kern geht. Danach die Paare zur Seite – Weisheit und Verstehen, Gnade und Strenge, Sieg und Glanz: Sie gehören jeweils zusammen und ziehen gegeneinander. Die Mitte – Schönheit – gleicht aus. Zuletzt Grundlage und Königreich: worauf es ruht und was daraus wird.
Entscheidungsspiel 7 Karten
Sieben Karten, wenn zwei Wege offenstehen. Links die Frage, oben der eine Weg, unten der andere – jeweils vom Anfang bis dahin, wohin er führt.
Herkunft: Entscheidungsspiel aus der deutschen Tarotpraxis (Hajo Banzhaf): Karte 7 ist die Frage, 3-1-5 der eine, 4-2-6 der andere Weg (tarot.de, vistano.com, andreas-roth.de).
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7- Erster Weg – Verlauf
- Zweiter Weg – Verlauf
- Erster Weg – Anfang
- Zweiter Weg – Anfang
- Erster Weg – wohin er führt
- Zweiter Weg – wohin er führt
- Die Frage – deine Haltung
So legst du sie: Mischen, abheben, sieben Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen legen. Karte 7 liegt links und steht für die Frage. Rechts davon zwei Reihen: oben 3, 1 und 5 – der eine Weg –, unten 4, 2 und 6 – der andere. Vorher festlegen, welcher Weg oben liegt.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Alle sieben verdeckt legen, dann aufdecken. Zuerst Karte 7: worum es geht und wie du zur Entscheidung stehst. Dann der obere Weg von links nach rechts – 3 der Anfang, 1 der Verlauf, 5 wohin er führt –, danach der untere ebenso: 4, 2, 6. Die Karten 5 und 6 wiegen am schwersten. Zum Schluss beide Wege nebeneinanderhalten.
Beziehungsspiel 7 Karten
Sieben Karten. In der Mitte das Thema eurer Beziehung, links du, rechts der andere – jeweils was ihr denkt, was ihr fühlt und wie ihr euch nach außen gebt.
Herkunft: Beziehungsspiel aus der deutschen Tarotpraxis (Hajo Banzhaf): 1 das Thema, 7-6-5 der Fragende, 2-3-4 der Partner; je Seite bewusst, Gefühl, Auftreten (soultarot.de, vistano.com, tarot.cx).
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7- Worum es zwischen euch geht
- Was der andere denkt
- Was der andere fühlt
- Wie der andere sich zeigt
- Wie du dich zeigst
- Was du fühlst
- Was du denkst
So legst du sie: Mischen, abheben, sieben Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen legen. Karte 1 in die Mitte: das Thema eurer Beziehung. Rechts davon von oben nach unten 2, 3 und 4 – der andere. Links von unten nach oben 5, 6 und 7 – du. So liegen sich jeweils gegenüber: 7 und 2 (was ihr denkt), 6 und 3 (was ihr fühlt), 5 und 4 (wie ihr euch zeigt).
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Alle sieben verdeckt legen, dann aufdecken. Zuerst Karte 1: worum es in der Beziehung gerade geht. Dann deine Seite von oben nach unten – 7, 6, 5 –, dann die des anderen – 2, 3, 4. Zum Schluss die gegenüberliegenden Karten Ebene für Ebene vergleichen: Denkt ihr ähnlich, fühlt ihr ähnlich, zeigt ihr euch so, wie ihr seid?
Keltisches Kreuz 10 Karten
Zehn Karten nach Waite: die Lage, was sie kreuzt, darüber das Ziel, darunter die Grundlage, links was vergeht, rechts was kommt, dann rechts die Säule von unten nach oben. In der deutschen Lesart nach Banzhaf steht oben das Bewusste, unten das Unbewusste.
Herkunft: A. E. Waite, „The Pictorial Key to the Tarot“ (1910), „An Ancient Celtic Method of Divination“; deutsche Lesart nach Hajo Banzhaf (vistano.com, tarot.cx, Wikibooks).
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10- Die Lage
- Was kreuzt
- Das Ziel
- Die Grundlage
- Was vergeht
- Was kommt
- Du selbst
- Das Umfeld
- Hoffnung und Furcht
- Das Ergebnis
So legst du sie: Mischen, abheben, zehn Karten abnehmen. Die erste in die Mitte. Die zweite QUER darüber – daher der Name; sie ist das, was sich in den Weg legt. Dann die dritte darüber, die vierte darunter, die fünfte links, die sechste rechts: das Kreuz – so legt es Waite. Die letzten vier kommen rechts daneben als Stab, von unten nach oben. Gelesen wird erst das Kreuz, dann der Stab – und die zehnte Karte zuletzt.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge: erst die Mitte, dann die quere darüber, dann das Kreuz, dann der Stab von unten nach oben. Die quere Karte bleibt quer – sie wird nicht geradegerückt, das ist ihr Platz.
So liest du sie: Alle zehn verdeckt legen, dann aufdecken. Zuerst die beiden in der Mitte zusammen – Karte 1 und die quer darüber sind EIN Gedanke, nie zwei. Danach das Kreuz in der Reihenfolge der Zahlen: oben das Ziel – bei Banzhaf das Bewusste –, unten die Grundlage – bei Banzhaf das Unbewusste –, links was vergeht, rechts was kommt. Zuletzt der Stab von unten nach oben, und die zehnte Karte ganz am Ende – sie fasst zusammen, was die neun davor gesagt haben.
Horoskoplegung 13 Karten
Dreizehn Karten – zwölf Häuser im Kreis und du in der Mitte. Haus 1 liegt links, dann geht es gegen den Uhrzeigersinn weiter, wie im Horoskop.
Herkunft: Astrologische Legung nach den zwölf Häusern des Horoskops; Mitte zuerst, dann ab neun Uhr gegen den Uhrzeigersinn (tarotwissen.de, „Der astrologische Jahreskreis“).
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13- Du in der Mitte
- 1 · Ich
- 2 · Besitz
- 3 · Umfeld
- 4 · Herkunft
- 5 · Freude
- 6 · Alltag
- 7 · Der andere
- 8 · Wandlung
- 9 · Weite
- 10 · Ziel
- 11 · Freunde
- 12 · Verborgenes
So legst du sie: Mischen, abheben, dreizehn Karten abnehmen. Die erste in die Mitte: das bist du. Die übrigen zwölf im Kreis darum herum, jede für einen Lebensbereich – wie im Horoskop: Haus 1 links auf neun Uhr, dann gegen den Uhrzeigersinn, Haus 4 unten, Haus 7 rechts, Haus 10 oben. Gelesen wird die Mitte zuerst, dann die Häuser, die zur Frage gehören – man muss nicht alle zwölf deuten. Gegenüberliegende Häuser gehören zusammen und antworten einander.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird die Mitte zuerst, dann der Kreis ab Haus 1 links gegen den Uhrzeigersinn – dieselbe Runde wie beim Legen. Der Kreis bleibt dabei, wie er liegt; keine Karte wird zum Betrachter hingedreht.
So liest du sie: Alle dreizehn verdeckt legen, dann aufdecken. Zuerst die Mitte: Sie färbt alles andere. Danach NICHT alle zwölf Häuser der Reihe nach – nur die, die zur Frage gehören. Wer nach der Arbeit fragt, liest das sechste und das zehnte Haus, nicht das fünfte. Gegenüberliegende Häuser antworten einander: Das erste und das siebte sind du und der andere, das vierte und das zehnte Herkunft und Ziel.
Alle Karten und ihre Bedeutung78 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · Der NarrNeubeginn ohne Sicherheiten. Der Sprung ins Offene.
2 · Der MagierTatkraft und Geschick. Jetzt selbst handeln.
3 · Die HohepriesterinIntuition und stilles Wissen. Hör nach innen.
4 · Die HerrscherinFruchtbarkeit, Fülle, Wachstum.
5 · Der HerrscherOrdnung, Struktur, Verantwortung.
6 · Der HierophantTradition, Vertrauen, guter Rat.
7 · Die LiebendenLiebe und eine Entscheidung des Herzens.
8 · Der WagenAufbruch und Sieg aus eigener Kraft.
9 · Die KraftMut und sanfte Stärke.
10 · Der EremitRückzug und Selbsterkenntnis.
11 · Das Rad des SchicksalsEine Schicksalswende. Das Rad dreht sich.
12 · Die GerechtigkeitAusgleich, Fairness, Verantwortung.
13 · Der GehängteZwangspause. Die Sicht ändert sich.
14 · Der TodEin Ende, das Platz für Neues schafft. Fast nie wörtlich.
15 · Die MäßigkeitDas rechte Maß. Ausgleich und Heilung.
16 · Der TeufelAbhängigkeit und Versuchung. Die Kette ist nicht abgeschlossen.
17 · Der TurmPlötzlicher Umbruch. Danach steht nur, was hält.
18 · Der SternHoffnung und Zuversicht.
19 · Der MondAngst, Unklarheit, Täuschung.
20 · Die SonneFreude, Erfolg, Wärme.
21 · Das GerichtErlösung und Neuanfang. Eine alte Sache klärt sich.
22 · Die WeltVollendung. Das Ziel ist erreicht.
23 · Ass der StäbeEin Funke. Tatendrang und neue Chance.
24 · Zwei der StäbePläne schmieden. Bleiben oder losziehen?
25 · Drei der StäbeWeitblick. Die ersten Schiffe sind unterwegs.
26 · Vier der StäbeFrieden und Fest. Ein Etappenziel ist erreicht.
27 · Fünf der StäbeWettstreit und Reibereien.
28 · Sechs der StäbeSieg und Anerkennung.
29 · Sieben der StäbeBehaupten. Die Stellung verteidigen.
30 · Acht der StäbeSchnell. Alles kommt in Bewegung.
31 · Neun der StäbeWachsam und verwundet. Noch einmal durchhalten.
32 · Zehn der StäbeZu viel getragen. Etwas muss abgegeben werden.
33 · Bube der StäbeEine gute Nachricht, eine neue Gelegenheit.
34 · Ritter der StäbeAufbruch mit Feuer und Ungeduld.
35 · Königin der StäbeWarm, selbstbewusst, lebensfroh.
36 · König der StäbeFührung mit Begeisterung.
37 · Ass der KelcheDas Herz öffnet sich. Liebe fließt.
38 · Zwei der KelcheBegegnung und Zuneigung auf Augenhöhe.
39 · Drei der KelcheFeiern mit Freunden.
40 · Vier der KelcheUnlust. Ein Angebot wird übersehen.
41 · Fünf der KelcheTrauer über das Verschüttete. Zwei Kelche stehen noch.
42 · Sechs der KelcheErinnerung. Etwas Vertrautes kehrt zurück.
43 · Sieben der KelcheWunschbilder und Illusionen.
44 · Acht der KelcheAbschied von dem, was nicht mehr erfüllt.
45 · Neun der KelcheDie Wunschkarte. Zufriedenheit und Genuss.
46 · Zehn der KelcheFamilienglück und Geborgenheit.
47 · Bube der KelcheEin liebes Zeichen, ein Angebot des Herzens.
48 · Ritter der KelcheVerliebtheit und Werben.
49 · Königin der KelcheEinfühlung und feines Gespür.
50 · König der KelcheGüte und Verständnis.
51 · Ass der SchwerterKlarheit. Ein Gedanke schneidet durch.
52 · Zwei der SchwerterZweifel. Die Augen verbunden, die Wahl steht an.
53 · Drei der SchwerterHerzschmerz und Enttäuschung.
54 · Vier der SchwerterRuhe und Erholung.
55 · Fünf der SchwerterEin Sieg mit unfairen Mitteln.
56 · Sechs der SchwerterÜbergang zu ruhigeren Ufern.
57 · Sieben der SchwerterList und Täuschung. Nicht alles ist ehrlich.
58 · Acht der SchwerterGefesselt – aber die Fesseln sitzen locker.
59 · Neun der SchwerterSorgen und schlaflose Nächte.
60 · Zehn der SchwerterDas Ende. Danach wird es hell.
61 · Bube der SchwerterWachsam und kritisch. Eine Nachricht mit Kante.
62 · Ritter der SchwerterAngriff. Schnell und ohne Rücksicht.
63 · Königin der SchwerterKlug, ideenreich, unabhängig.
64 · König der SchwerterUrteil und klarer Verstand.
65 · Ass der MünzenEine große, handfeste Chance.
66 · Zwei der MünzenJonglieren. Beweglich bleiben.
67 · Drei der MünzenGute Arbeit, die anerkannt wird.
68 · Vier der MünzenFesthalten. Sicherheit, die eng wird.
69 · Fünf der MünzenNot und Mangel. Hilfe ist nah.
70 · Sechs der MünzenGeben und Nehmen, Hilfe mit Maß.
71 · Sieben der MünzenGeduld. Die Ernte reift.
72 · Acht der MünzenFleiß und Lehrzeit.
73 · Neun der MünzenWohlstand aus eigener Kraft.
74 · Zehn der MünzenReichtum und Familie über Generationen.
75 · Bube der MünzenEine solide Chance. Lernen wollen.
76 · Ritter der MünzenLangsam, aber zuverlässig.
77 · Königin der MünzenBodenständig und fürsorglich.
78 · König der MünzenWohlstand und Geschäftssinn.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Feen-Heil-Orakel
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Vier Karten 4 Karten
Körper, Herz, Verstand, Seele – die vier Ebenen dieses Decks.
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4- Der Körper
- Das Herz
- Der Verstand
- Die Seele
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 4 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 4 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Alle Karten und ihre Bedeutung44 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · BefreiungEine Fessel fällt – und du merkst erst jetzt, wie sie gedrückt hat.
2 · Dein inneres KindWas dich mit 8 Jahren gefreut hat, freut dich noch immer.
3 · Eltern und KinderZwischen den Generationen bewegt sich etwas zum Guten.
4 · EntgiftungNicht nur der Körper sammelt an, was ihm nicht guttut.
5 · Erwachen des wahren SelbstDu erkennst dich wieder – auch den Teil, der Humor hat.
6 · FerienDu brauchst eine Unterbrechung, keine bessere Einteilung.
7 · Finanzieller FlussWas blockiert war, löst sich. Es kommt wieder in Bewegung.
8 · Folge deinen TräumenRäum den Kalender nach dem, was dir wirklich wichtig ist.
9 · FreundlichkeitFreundlich sein ist keine Schwäche – auch dir selbst gegenüber nicht.
10 · Furchtlos voranschreitenSetz um, was du längst weißt. Der Weg trägt dich.
11 · Glücklicher AusgangEs geht gut aus. Die Angst darf gehen.
12 · Harmonie in der FamilieDie Verbindung heilt – sie beginnt bei dem, was du über die anderen denkst.
13 · Höhere PerspektiveVon weiter weg ist die Lösung sichtbar, die im Problem versteckt liegt.
14 · Höherer StandardGib dich nicht mit weniger zufrieden, als du eigentlich willst.
15 · Höheres BewusstseinDie leise Stimme ist die der Liebe, nicht die der Angst.
16 · InnenschauWas du außen suchst, liegt innen schon bereit.
17 · Innere EhrlichkeitDu verbirgst, wie es dir wirklich geht. Es kostet mehr, als du denkst.
18 · Innere FührungTief drinnen weißt du längst, was zu tun ist.
19 · Innere KraftMächtig zu sein bedeutet keine Gefahr – weder für dich noch für andere.
20 · Innerer FriedenFrieden ist nichts, was man erreicht – man richtet ihn ein.
21 · Körperlicher AusdruckDein Körper will sich bewegen – und sagt dir auch, wie.
22 · LachenDu nimmst das Leben zu ernst. Es geht auch anders.
23 · LiebespartnerEine neue Liebe steht bevor – oder die alte entzündet sich neu.
24 · LoslassenDu bemühst dich zu sehr. Genau das hält die Lösung auf.
25 · Musik machenSing, spiel, dreh es laut. Musik geht direkt.
26 · Neue FreundeDer Kreis verändert sich. Manche gehen, andere kommen.
27 · Neue GelegenheitenEine Tür geht auf. Sie ist größer, als sie aussieht.
28 · OrtswechselEin Ort verändert sich – Wohnung, Arbeitsplatz, oder beides.
29 · Positive ErwartungenGib nicht fünf Minuten vor dem Ziel auf.
30 · Problem gelöstEs wird hinter den Kulissen bereits geheilt.
31 · SchönheitDu bist am schönsten, wenn du zufrieden bist. Das ist keine Redensart.
32 · Schöpferischer AusdruckStarke Gefühle brauchen eine Form. Mach etwas daraus.
33 · SelbstvertrauenDu bist dein bester Freund – und kannst für dich sorgen.
34 · SexualitätDieser Teil von dir braucht Aufmerksamkeit, keine Bewertung.
35 · SicherheitDie Angst darf gehen. Du bist geschützt.
36 · StandhaftigkeitHalte an deiner Entscheidung fest. Sie war richtig.
37 · Träume werden wahrWas du dir gewünscht hast, tritt ein.
38 · UmweltbewusstseinDie Erde braucht Hände. Auch deine.
39 · VorstellungskraftDeine inneren Bilder werden klarer. Nutze sie.
40 · Wahre GefühleHör auf deine wahren Gefühle und folge ihnen.
41 · Wundersame HeilungErwarte ein Wunder. Es ist unterwegs.
42 · Zauber der NaturGeh hinaus. Die Natur hat dir etwas mitzugeben.
43 · Zeit zum FeiernDeine Seele will feiern. Lad die Leute ein.
44 · Zeit zur ErholungWeg von den Menschen und vom Lärm. Auch kurz hilft.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Elfenorakel
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
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3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Der Rat der Elfen 3 Karten
Drei Karten: die Lage, was du übersiehst, was zu tun ist.
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3- Deine Lage
- Was du übersiehst
- Was zu tun ist
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Vier Karten 4 Karten
Was ist, was fehlt, was hilft, was daraus wird.
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4- Was gerade ist
- Was dir fehlt
- Was dir hilft
- Was daraus wird
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 4 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 4 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Alle Karten und ihre Bedeutung55 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · Whoever · HoffnungEine Tür steht offen. Du siehst noch nicht, was dahinter liegt.
2 · Gipfel · SelbsterkenntnisVon oben siehst du den Weg, den du gegangen bist.
3 · Swan · VerzeihenVerzeihen heißt nicht gutheißen. Es heißt hinlegen.
4 · Sansonnet · Liebe zum LebenFreude an dem, was da ist – nicht an dem, was kommen soll.
5 · Baum · Lausche der Botschaft der BäumeManches wächst in Jahren. Halte still, bis du es hörst.
6 · Heron · Lebe deine TräumeEin Traum, den man nur träumt, verbraucht sich.
7 · Kleid · LoslassenDu bist aus einer Rolle herausgewachsen und trägst sie noch.
8 · Tiyoweh · Die Vision des WegesStillsitzen, bis der Weg sich zeigt. Nicht suchen – sehen.
9 · Owl · Höre auf deine SeeleDie leise Stimme meldet sich, wenn der Lärm weg ist.
10 · Nightingale · VertrauenSie singt im Dunkeln, nicht weil es hell ist.
11 · Abloom · Öffne dein Herz für das LichtAufgehen braucht Wärme von außen und Bereitschaft von innen.
12 · Silesia · Suche deine WurzelnWer nicht weiß, woher er kommt, sagt schwer, wohin er will.
13 · Leafy · Schenke der Welt ein LächelnDas Kleine kostet nichts und kommt zurück.
14 · Santal · TranszendenzEtwas reicht über den Alltag hinaus.
15 · Whiffle · IntuitionEin Hauch, kein Beweis. Wissen, das schneller ist als der Gedanke.
16 · Lily · ErmutigungJemand traut dir mehr zu als du selbst.
17 · Wicket · Liebe zur ErdeDer Boden trägt dich. Behandle ihn danach.
18 · Wistaire · Die Wiederverzauberung der WeltDieselbe Welt, anderer Blick. Das ist keine Kleinigkeit.
19 · Stream · LiebeLiebe fließt. Angehalten wird sie zum Teich.
20 · Hindin · SchönheitSchönheit ist nicht Schmuck, sondern Stimmigkeit.
21 · Blume · Die innere StimmeSie spricht leise und wiederholt sich nicht gern.
22 · Serene · InspirationEin Einfall kommt ungefragt. Halte ihn fest.
23 · Twinkle · Fürchte dich nichtDie Angst ist größer als das, wovor sie warnt.
24 · Seaweed · Vertraue auf deine WahrnehmungenDu hast richtig gesehen. Rede es dir nicht aus.
25 · Lazuli · Die große EinheitNichts steht für sich. Alles hängt an allem.
26 · Whisper · Das innere KindEtwas in dir ist jung geblieben und wird selten gefragt.
27 · Willy-Nilly · ToleranzDer andere hat auch Gründe. Du kennst sie nur nicht.
28 · Wide-Awake · StilleNicht Leere. Ein Raum, in dem etwas hörbar wird.
29 · Wimble · Sorge dich nichtSorge löst kein Problem. Sie beschäftigt nur damit.
30 · Forelock · Überwinde das LeidEs geht vorbei. Nicht heute, aber es geht vorbei.
31 · Allow · KreativitätEtwas will aus dir heraus. Lass es.
32 · Tiegel · Wie im Kleinen so im GroßenDein Umgang mit Kleinigkeiten zeigt, wie du das Große machst.
33 · Jacques Sourire · Lache einmal über dichNimm dich ernst, aber nicht so ernst.
34 · Gürtel · MutMut ist nicht Angstlosigkeit, sondern Handeln trotz Angst.
35 · Grumble-Barry · VergangenheitsbewältigungEtwas Altes will angesehen werden – nicht wiederholt.
36 · Stow · NeubeginnDas Schwerste liegt hinter dir. Jetzt fängt es an.
37 · Crony · Achte auf deine WorteGesagt ist gesagt. Worte richten mehr an als Absichten.
38 · Toddler · VeränderungEtwas verschiebt sich. Halte nicht dagegen.
39 · Wink · LebensfreudeFreude braucht keinen Anlass. Sie braucht Platz.
40 · Wizen · Löse dich von deinen ÄngstenWas dich hält, ist alt und kennt dich nicht mehr.
41 · Yore · Die Magie der KristalleManches wirkt, ohne dass man erklären kann, wie.
42 · Spindle-Shanks · GlückGlück kommt vorbei. Man muss zu Hause sein.
43 · Spillikin · SchutzDu bist besser bewahrt, als du glaubst.
44 · Pilgrim · FriedenFrieden ist kein Zustand, sondern eine Entscheidung.
45 · Jack-Roofing-Tile · DemutDu bist nicht der Mittelpunkt. Das ist eine Erleichterung.
46 · Vogelfink · HarmonieDie Stimmen passen zusammen, ohne gleich zu sein.
47 · Jabber-Uncle · KunstEtwas will Form bekommen. Gib ihm eine.
48 · Lady-Lobelie · OrdnungOrdnung ist kein Selbstzweck. Sie schafft Platz.
49 · Erdbeer · Liebe kennt keine EileWas schnell wächst, hält selten lange.
50 · Lust · ImpulsivitätEin starker Antrieb. Er ist echt, aber nicht immer klug.
51 · Hiccup · FreiheitDu hast mehr Wahl, als du benutzt.
52 · Cobbler · VerwandlungAus dem, was ist, wird etwas anderes. Nicht aus dem Nichts.
53 · Vogelfrei · Der Tanz der SchöpfungAlles ist in Bewegung. Tanz mit, statt zu zählen.
54 · Zettelankleber · SorglosigkeitNicht jede Kleinigkeit gehört bedacht.
55 · Wit · EntspannungAnspannung erledigt nichts. Sie begleitet nur.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Erzengelorakel
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Der einfachste Anfang.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
1
2
3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Vier Karten 4 Karten
Wo du stehst, was dich hält, was dich trägt, was als Nächstes kommt.
1
2
3
4- Wo du stehst
- Was dich hält
- Was dich trägt
- Der nächste Schritt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 4 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 4 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Alle Karten und ihre Bedeutung44 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · MutSteh zu dem, was du für richtig hältst.
2 · WohlstandEs ist genug da – auch wenn es knapp aussieht.
3 · Breite deine Flügel aus!Halt dich nicht zurück. Der Moment ist da.
4 · Gut beratenDu kannst anderen etwas sagen, was sie tragen.
5 · TrostDu bist im Verlust nicht allein.
6 · Berufliche VeränderungDeine Arbeit soll zu dir passen, nicht umgekehrt.
7 · FriedenDer Streit ist kleiner als das, was ihn hält.
8 · Geliebtes WesenEine Verbindung, die zählt.
9 · FührungsqualitätenDu kannst das führen. Nimm die Stelle an.
10 · Liebevolle FürsorgeWas du für andere tust, tust du auch für dich.
11 · Kreatives SchreibenSchreib es auf. Beim Schreiben klärt es sich.
12 · EmpfindsamkeitDu nimmst gerade mehr auf als sonst.
13 · LeidenschaftWas dich brennen lässt, hat wieder Platz.
14 · MondzyklenNicht alles ist gleich gut zu jeder Zeit.
15 · LebensrückblickZieh Bilanz, bevor du weitergehst.
16 · Alles ist gutEs steht besser, als es sich anfühlt.
17 · Überwindung von SchwierigkeitenDas Schwerste liegt hinter dir.
18 · GeduldEs wächst schneller, als du denkst – nur nicht heute.
19 · In der freien NaturGeh raus. Das ist keine Nebensache.
20 · AufräumenTrenn dich von dem, was nur noch herumsteht.
21 · Chakra-ReinigungEtwas hängt fest und will gelöst werden.
22 · Indigo- und KristallkinderDu hast einen Draht zu Kindern.
23 · Prioritäten schaffenDu kannst nicht alles. Entscheide, was zuerst kommt.
24 · Du bist beschütztDie Angst ist größer als die Gefahr.
25 · Erinnere dich, wer du bistDu hast dich kleiner gemacht, als du bist.
26 · Kristallklare IntentionenSag genau, was du willst.
27 · Göttliche OrdnungEs liegt gerade so, wie es liegen muss.
28 · Harmonie in BeziehungenDer Streit wird beigelegt.
29 · KlarfühlenDein Bauchgefühl hat recht.
30 · Engel-TherapieGib die Last ab. Du musst sie nicht allein tragen.
31 · AtmeErst atmen, dann handeln.
32 · Gesunde LebensweiseEssen, Schlaf, Bewegung – daran liegt es.
33 · HellsehenDu siehst mehr, als du zugibst.
34 · Hol dir deine Kraft zurück!Du hast zu viel abgegeben.
35 · Spirituelles VerständnisEtwas, das du lange nicht begriffen hast, klärt sich.
36 · GottgeschenkeNimm an, was dir angeboten wird.
37 · SanftmutSei freundlich zu dir. Vor allen anderen.
38 · Sieg!Es ist gehört worden. Bleib dran.
39 · Du weißt, was zu tun istDie Antwort hast du bereits.
40 · Glänzende Idee!Die Idee ist gut. Fang an.
41 · KlarwissenDer Gedanke, der dir zufliegt, ist die Antwort.
42 · MitgefühlSei milder – mit den anderen und mit dir.
43 · HellhörenAchte darauf, was dir gesagt wird.
44 · Lehren und LernenErst lernen, dann weitergeben.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Skat
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Die zweiunddreißig Karten
Beim Skatblatt steht die Bedeutung nicht auf der Karte, und sie lässt sich auch nicht aus Farbe und Wert herleiten – jede Karte hat ihre eigene, überlieferte Bedeutung. Pik Zehn ist nicht „viel Sorge", sondern die Sonne: die Ferne, andere Länder. Hier stehen alle zweiunddreißig.
♣ Kreuz
- Kreuz Sieben – Die Tränen. Botschaft, Nachricht – oft eine traurige. Tränen, Kummer, Leid, berechtigte Sorgen. Die Karte warnt auch vor Kummer. Es gibt echte Tränen des Mitgefühls, Tränen des Selbstmitleids und Krokodilstränen – genau hinsehen, welche es sind.
- Kreuz Acht – Das Neue. Neue Unternehmungen, Neubeginn, Mut, Heldentat. Steht für Fortschritt, Dynamik, Erfindergeist und aufgeschlossene, modern denkende Menschen. Es gibt keinen Stillstand. Unerfahrenheit kann zu Irrtümern führen.
- Kreuz Neun – Das Glück. Schnelles Glück, auch im Spiel. Kleine Reise, Risiko, Nacht. Der Glückspilz, das Sonntagskind – aber auch der Abenteurer, der das Glück herausfordert. Glücksmomente sind oft kurz.
- Kreuz Zehn – Die Reise. Straße, Wasser, Meer – Reisen und große Entfernungen, mit Flugzeug, Schiff, Bahn oder Auto. Auch Geld, das von weit her kommt, bis hin zum Erbe. Der Weltenbummler, der Visionär: weltoffen, neugierig, abenteuerlustig.
- Kreuz Bube – Die Familie. Sohn, Neffe, Nichte, Bruder, Cousin – mit einer Dame daneben die Tochter. Steht für Familie, Gemeinschaft und Zusammenhalt, auch für die Gründung einer Familie und einen jungen Menschen, der Verantwortung übernehmen muss.
- Kreuz Dame – Die Mutter. Mutter, Tante, Großmutter, Schwester – auch die geschiedene Frau. Steht für Untersuchung und Prüfung. Sie symbolisiert Fürsorge, weibliche Intuition und Moral.
- Kreuz König – Der Vater. Vater, Onkel, Großvater – der gütige ältere Mann, Familienoberhaupt und Beschützer. Steht für Ferien und Urlaub. Er gilt als weise und fürsorglich und steht über den Dingen.
- Kreuz Ass – Das Geschenk. Geschenke, Gaben, auch Talente als Geschenk des Lebens. Großzügigkeit und Hochherzigkeit. Mit Pik Ass zusammen: Tod und Last – dann geht es um einen Nachlass.
♠ Pik
- Pik Sieben – Die Krankheit. Krankheit, Schwäche, auch Unfall und Operation. Die Karte steht aber auch für die Gesundheit und die Selbstheilungskräfte. Eine rechtzeitige Diagnose kann eine Wende zum Guten bringen.
- Pik Acht – Der Ärger. Ärgernisse, Streit, Verleumdung, Anschuldigung – im Alltag, mit Behörden, in der Familie, mit Nachbarn oder mit sich selbst. Fordert auf, nach den Ursachen zu suchen und auf seinem Recht zu bestehen.
- Pik Neun – Die Depression. Kälte, Unannehmlichkeiten, Trennung, gedrückte Stimmung. Warnt vor Egoismus und vor Leere, die durch bloße Ablenkung entsteht. Aufgabe: Selbstdisziplin üben und unterdrückte Talente freisetzen.
- Pik Zehn – Die Sonne. Entfernungen, andere Länder, alles was länger als ein Jahr dauert. Auch der Mond: Nacht, Inspiration, Kreativität, das Geheimnisvolle. Dunkle Gedanken können wieder aufgehellt werden. In der Liebe: romantische Mondscheinnächte.
- Pik Bube – Die Gegenwart. Die Wahrheit, das Hier und Jetzt. Dunkler Mann, Uniformierter: Polizist, Postbote, Soldat, Matrose – auch ein schlechter Charakter. Er durchschaut alles; jede Lüge wird früher oder später aufgedeckt. Warnt vor Selbstbetrug.
- Pik Dame – Die Dankbarkeit. Dunkle Dame – ehrgeizige, intelligente Frau, auch die ältere weise Frau, Witwe, Politikerin. Gut aspektiert: Dankbarkeit, Tugend, Wertschätzung. Schlecht aspektiert: Undank, Neid, Gier, Machtstreben.
- Pik König – Der Richter. Der Rufer: Behörde, Gericht, Amt, Schule, Spital, Krankenhaus, Institutionen. Der weise alte Mann, auch der Witwer. Steht für Recht und Ordnung, unausweichliche Erledigungen und unangenehme Amtswege.
- Pik Ass – Der Tod. Unfall, Schicksalsschläge, Qual, Not. Im Sinn des Lebens aber auch Abschluss und Neubeginn – Wandlung, Befreiung von alten Lasten. Stillstand kommt wieder in Bewegung.
♥ Herz
- Herz Sieben – Die Fröhlichkeit. Gute Laune, Heiterkeit, Frohsinn. Der fröhliche Mensch mit kindlichem Gemüt, Herzenswärme und Güte. Steht auch für Verzeihen, Nachsicht und Freude daran, für andere da zu sein.
- Herz Acht – Die Liebe. Mondschein, Romanze, Herz, Liebesbeziehung. Die Liebe, die alles überwindet – die Verbindung zweier Seelen. Warnt vor Eifersucht. Kündigt oft einen Wendepunkt an: Die Liebe wird bald neu gespürt.
- Herz Neun – Der Wunsch. Wünsche, Sehnsucht, Hoffnung – die Wunschkarte. Ein lang gehegter Wunsch ist auf dem besten Weg, oft der Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit. Wünsche erfüllen sich zur rechten Zeit; bescheiden bleiben.
- Herz Zehn – Die Heirat. Ehe, Partnerschaft, Verbindungen, Vereine, Bruderschaften. Steht für Gemeinschaft und Bindungen, auch durch Verträge – Menschen, die ähnlich denken und fühlen.
- Herz Bube – Die Kunst. Popularität, Beliebtheit. Jüngerer Mann, Künstler – Glücksbote in der Liebe. Naiv, ehrlich empfindend, verträumt, hoffnungsvoll, mit großem Einfühlungsvermögen. Auch die innere Stimme, der Schutzengel.
- Herz Dame – Die Gönnerin. Die Fragestellerin. Gute Freundin, weiblich, blond – Sponsorin. Mit einer Kinderkarte (Kreuz Bube): Schwangerschaft. Sie symbolisiert wahre Freundschaft, Herzenswärme, Güte, Gerechtigkeitssinn und absolute Treue.
- Herz König – Der Gönner. Der Fragesteller. Männlicher Freund, blond, Sponsor, Partner – Unterhaltung. Der Freund fürs Leben, der dir die Wünsche von den Augen abliest. Er gilt als großzügig, weise und klug.
- Herz Ass – Das Haus. Wohnung, Besitz, Haus, Eigentum – Wünsche werden Wirklichkeit. Steht für ein neues Domizil, für Festigkeit, Wärme, Schutz und Geborgenheit.
♦ Karo
- Karo Sieben – Geld, materielle Dinge, Arbeit, Nachrichten, finanzielle oder geschäftliche Angelegenheiten. Oft kleine Veränderung, kleine Hürde, wenig Gewinn oder kleine Ausgabe.
- Karo Acht – Handwerkskunst, begonnene Meisterschaft, auch disziplinierte Arbeit (Bürgertum). Mühe, Zeit, Fleiß investieren, um darin besser zu werden.
- Karo Neun – Kündigt oft eine Veränderung in Form von einer kurzen Reise an – eine Entwicklung, die direkt vor der Tür steht.
- Karo Zehn – Geld, Finanzen, Erreichen persönlicher Ziele, materieller Erfolg. Gilt als starke Geldkarte: Gewinn, Vermögen oder finanzielle Veränderungen. Fordert auf, Pläne in die Tat umzusetzen.
- Karo Bube – Botschaften und Kommunikation. Ein Brief, ein Schriftstück, eine Nachricht, E-Mails, Bücher oder geistige Botschaften. Kreativer junger Mann!
- Karo Dame – Freundin, Schwester, Kollegin oder geschiedene Frau. Sie symbolisiert Geduld, Intelligenz, Pflichtbewusstsein, Klugheit und großes Einfühlungsvermögen.
- Karo König – Steht für den wohlhabenden Mann, geschäftstüchtig, zum Beispiel Arzt, Anwalt, Notar oder Unternehmer. Er gilt als prinzipientreu, rational, diszipliniert, neigt eventuell zu Verschwendung oder luxuriösem Lebensstil. Gerechtigkeit, Urteilsfindung und offizielle Angelegenheiten.
- Karo Ass – Das Materielle. Geld, Arbeit, Gesundheit, Besitz – ein starkes Glückssymbol für finanziellen Erfolg, auch für die Anfänge im Geldlichen und im Beruf.
Herz Neun ist die Wunschkarte. Liegt sie nah bei der Karte, die dich darstellt, geht in Erfüllung, worum es geht. Liegt sie weit weg oder zwischen schweren Karten, dauert es – oder es kommt anders.
Kreuz Ass ist das Geschenk – aber zusammen mit Pik Ass wird eine Last daraus: ein Nachlass. Zwei Karten, die einander ändern; darauf lohnt es sich zu achten.
Tageskarte 1 Karte
Eine Karte für den Tag. Farbe sagt wovon, Wert sagt wie viel.
1- Für heute
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Aufdecken und ansehen. Nicht lange grübeln – die erste Regung ist meist die richtige. Merk dir ein Wort dazu und sieh am Abend nach, was daraus geworden ist. So lernt man die Karten schneller als aus jedem Buch.
Drei Karten 3 Karten
Was war, was ist, was kommt.
1
2
3- Was war
- Was ist
- Was kommt
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst liegen alle Karten verdeckt, dann werden sie ALLE aufgedeckt – nicht eine nach der anderen gedeutet. Die dritte Karte ändert oft, was die erste bedeutet. Gelesen wird von links nach rechts: zuerst jede für sich, dann die ganze Reihe als einen Satz. Zwei Karten, die nebeneinander liegen, färben aufeinander ab – erst zusammen ergeben sie den Sinn.
Fünf Karten 5 Karten
Die Lage von allen Seiten.
1
2
3
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5- Die Lage
- Was hindert
- Was hilft
- Der Rat
- Wohin es führt
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen. Sie liegen im Bogen: die mittlere oben, die äußeren tiefer. Gelegt wird trotzdem der Reihe nach von links nach rechts. Der Bogen ist keine Zierde – er zeigt, dass die Mitte den Kern trägt und die Ränder ihn einfassen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird von links nach rechts, so wie gelegt wurde – auch wenn nachher von der Mitte her gelesen wird. Aufdecken und Lesen sind zwei verschiedene Reihenfolgen; das verwechselt man leicht.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird von der MITTE her: Dort steht der Kern. Danach die beiden daneben, zuletzt die äußeren – die sagen, wo es herkommt und wohin es geht. Der Bogen ist also keine Reihe, die man von links abarbeitet, sondern ein Kern mit einer Einfassung.
Neunerlegung 9 Karten
Drei Reihen zu dritt. Oben, was dich deckt – in der Mitte, was dich schreckt – unten, was dir zu Füßen liegt. Jede Reihe wird als eine Aussage gelesen, nicht Karte für Karte.
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9- Was mich deckt
- Was mich deckt
- Was mich deckt
- Was mich schreckt
- Was mich schreckt
- Was mich schreckt
- Was mir zu Füßen liegt
- Was mir zu Füßen liegt
- Was mir zu Füßen liegt
So legst du sie: Mischen, abheben, 9 Karten abnehmen und reihenweise legen: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Gelesen wird zuerst die Mitte – dort steht der Kern –, danach die Reihen, danach die Spalten. Karten, die nebeneinander liegen, gehören zusammen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird reihenweise, wie gelegt wurde: erst die obere Reihe von links nach rechts, dann die mittlere, dann die untere. Nicht mit der Mitte anfangen – die kommt erst beim Lesen zuerst dran.
So liest du sie: Alle verdeckt legen, dann alle aufdecken. Gelesen wird zuerst die MITTE – dort steht der Kern der Frage. Danach die drei Reihen von oben nach unten, danach die Spalten von links nach rechts. Karten, die sich berühren, gehören zusammen; besonders die vier um die Mitte herum, sie beschreiben, was auf den Kern einwirkt.
Große Tafel 32 Karten
Alle zweiunddreißig Karten, vier Reihen zu acht. Die ausführlichste Legung – und beim Skatblatt geht sie glatt auf.
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32So legst du sie: Alle Karten, keine bleibt liegen. Mischen, abheben, dann reihenweise auslegen – von links nach rechts, Reihe für Reihe. Zuerst wird die Personenkarte gesucht; wohin sie blickt, liegt die Zukunft, hinter ihr das Gewesene. Dann liest man, was um sie herum liegt, dann die Karten zu den einzelnen Themen. Das ist die ausführlichste Legung und nichts für zwischendurch.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Bei so vielen Karten deckt man reihenweise auf: eine Reihe ganz umdrehen, dann die nächste. So verliert man nicht den Überblick, und keine Karte rutscht aus ihrer Spalte. Gedeutet wird erst, wenn alle offen liegen.
So liest du sie: Alle Karten verdeckt auslegen, dann alle aufdecken – hier wird nichts einzeln umgedreht. Zuerst wird die Personenkarte gesucht. Wohin sie blickt, liegt das Kommende; hinter ihr das Gewesene. Dann liest man die Karten, die sie unmittelbar umgeben – oben, unten, links, rechts und über Eck. Danach die Themenkarten: Was liegt neben der Karte für Geld, was neben der für Gesundheit? Je näher eine Karte an der Person liegt, desto eher trifft sie ein. Man muss nicht alle 36 deuten; niemand tut das. Zuletzt die unterste, kurze Reihe: Diese Karten gehören zu den Spalten, unter denen sie liegen, und fassen zusammen, worauf es dort hinausläuft.
Alle Karten und ihre Bedeutung32 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · Kreuz SiebenDie Tränen. Botschaft, Nachricht – oft eine traurige. Tränen, Kummer, Leid, berechtigte Sorgen. Die Karte warnt auch vor Kummer. Es gibt echte Tränen des Mitgefühls, Tränen des Selbstmitleids und Krokodilstränen – genau hinsehen, welche es sind.
2 · Kreuz AchtDas Neue. Neue Unternehmungen, Neubeginn, Mut, Heldentat. Steht für Fortschritt, Dynamik, Erfindergeist und aufgeschlossene, modern denkende Menschen. Es gibt keinen Stillstand. Unerfahrenheit kann zu Irrtümern führen.
3 · Kreuz NeunDas Glück. Schnelles Glück, auch im Spiel. Kleine Reise, Risiko, Nacht. Der Glückspilz, das Sonntagskind – aber auch der Abenteurer, der das Glück herausfordert. Glücksmomente sind oft kurz.
4 · Kreuz ZehnDie Reise. Straße, Wasser, Meer – Reisen und große Entfernungen, mit Flugzeug, Schiff, Bahn oder Auto. Auch Geld, das von weit her kommt, bis hin zum Erbe. Der Weltenbummler, der Visionär: weltoffen, neugierig, abenteuerlustig.
5 · Kreuz BubeDie Familie. Sohn, Neffe, Nichte, Bruder, Cousin – mit einer Dame daneben die Tochter. Steht für Familie, Gemeinschaft und Zusammenhalt, auch für die Gründung einer Familie und einen jungen Menschen, der Verantwortung übernehmen muss.
6 · Kreuz DameDie Mutter. Mutter, Tante, Großmutter, Schwester – auch die geschiedene Frau. Steht für Untersuchung und Prüfung. Sie symbolisiert Fürsorge, weibliche Intuition und Moral.
7 · Kreuz KönigDer Vater. Vater, Onkel, Großvater – der gütige ältere Mann, Familienoberhaupt und Beschützer. Steht für Ferien und Urlaub. Er gilt als weise und fürsorglich und steht über den Dingen.
8 · Kreuz AssDas Geschenk. Geschenke, Gaben, auch Talente als Geschenk des Lebens. Großzügigkeit und Hochherzigkeit. Mit Pik Ass zusammen: Tod und Last – dann geht es um einen Nachlass.
9 · Pik SiebenDie Krankheit. Krankheit, Schwäche, auch Unfall und Operation. Die Karte steht aber auch für die Gesundheit und die Selbstheilungskräfte. Eine rechtzeitige Diagnose kann eine Wende zum Guten bringen.
10 · Pik AchtDer Ärger. Ärgernisse, Streit, Verleumdung, Anschuldigung – im Alltag, mit Behörden, in der Familie, mit Nachbarn oder mit sich selbst. Fordert auf, nach den Ursachen zu suchen und auf seinem Recht zu bestehen.
11 · Pik NeunDie Depression. Kälte, Unannehmlichkeiten, Trennung, gedrückte Stimmung. Warnt vor Egoismus und vor Leere, die durch bloße Ablenkung entsteht. Aufgabe: Selbstdisziplin üben und unterdrückte Talente freisetzen.
12 · Pik ZehnDie Sonne. Entfernungen, andere Länder, alles was länger als ein Jahr dauert. Auch der Mond: Nacht, Inspiration, Kreativität, das Geheimnisvolle. Dunkle Gedanken können wieder aufgehellt werden. In der Liebe: romantische Mondscheinnächte.
13 · Pik BubeDie Gegenwart. Die Wahrheit, das Hier und Jetzt. Dunkler Mann, Uniformierter: Polizist, Postbote, Soldat, Matrose – auch ein schlechter Charakter. Er durchschaut alles; jede Lüge wird früher oder später aufgedeckt. Warnt vor Selbstbetrug.
14 · Pik DameDie Dankbarkeit. Dunkle Dame – ehrgeizige, intelligente Frau, auch die ältere weise Frau, Witwe, Politikerin. Gut aspektiert: Dankbarkeit, Tugend, Wertschätzung. Schlecht aspektiert: Undank, Neid, Gier, Machtstreben.
15 · Pik KönigDer Richter. Der Rufer: Behörde, Gericht, Amt, Schule, Spital, Krankenhaus, Institutionen. Der weise alte Mann, auch der Witwer. Steht für Recht und Ordnung, unausweichliche Erledigungen und unangenehme Amtswege.
16 · Pik AssDer Tod. Unfall, Schicksalsschläge, Qual, Not. Im Sinn des Lebens aber auch Abschluss und Neubeginn – Wandlung, Befreiung von alten Lasten. Stillstand kommt wieder in Bewegung.
17 · Herz SiebenDie Fröhlichkeit. Gute Laune, Heiterkeit, Frohsinn. Der fröhliche Mensch mit kindlichem Gemüt, Herzenswärme und Güte. Steht auch für Verzeihen, Nachsicht und Freude daran, für andere da zu sein.
18 · Herz AchtDie Liebe. Mondschein, Romanze, Herz, Liebesbeziehung. Die Liebe, die alles überwindet – die Verbindung zweier Seelen. Warnt vor Eifersucht. Kündigt oft einen Wendepunkt an: Die Liebe wird bald neu gespürt.
19 · Herz NeunDer Wunsch. Wünsche, Sehnsucht, Hoffnung – die Wunschkarte. Ein lang gehegter Wunsch ist auf dem besten Weg, oft der Wunsch nach Sicherheit und Geborgenheit. Wünsche erfüllen sich zur rechten Zeit; bescheiden bleiben.
20 · Herz ZehnDie Heirat. Ehe, Partnerschaft, Verbindungen, Vereine, Bruderschaften. Steht für Gemeinschaft und Bindungen, auch durch Verträge – Menschen, die ähnlich denken und fühlen.
21 · Herz BubeDie Kunst. Popularität, Beliebtheit. Jüngerer Mann, Künstler – Glücksbote in der Liebe. Naiv, ehrlich empfindend, verträumt, hoffnungsvoll, mit großem Einfühlungsvermögen. Auch die innere Stimme, der Schutzengel.
22 · Herz DameDie Gönnerin. Die Fragestellerin. Gute Freundin, weiblich, blond – Sponsorin. Mit einer Kinderkarte (Kreuz Bube): Schwangerschaft. Sie symbolisiert wahre Freundschaft, Herzenswärme, Güte, Gerechtigkeitssinn und absolute Treue.
23 · Herz KönigDer Gönner. Der Fragesteller. Männlicher Freund, blond, Sponsor, Partner – Unterhaltung. Der Freund fürs Leben, der dir die Wünsche von den Augen abliest. Er gilt als großzügig, weise und klug.
24 · Herz AssDas Haus. Wohnung, Besitz, Haus, Eigentum – Wünsche werden Wirklichkeit. Steht für ein neues Domizil, für Festigkeit, Wärme, Schutz und Geborgenheit.
25 · Karo SiebenGeld, materielle Dinge, Arbeit, Nachrichten, finanzielle oder geschäftliche Angelegenheiten. Oft kleine Veränderung, kleine Hürde, wenig Gewinn oder kleine Ausgabe.
26 · Karo AchtHandwerkskunst, begonnene Meisterschaft, auch disziplinierte Arbeit (Bürgertum). Mühe, Zeit, Fleiß investieren, um darin besser zu werden.
27 · Karo NeunKündigt oft eine Veränderung in Form von einer kurzen Reise an – eine Entwicklung, die direkt vor der Tür steht.
28 · Karo ZehnGeld, Finanzen, Erreichen persönlicher Ziele, materieller Erfolg. Gilt als starke Geldkarte: Gewinn, Vermögen oder finanzielle Veränderungen. Fordert auf, Pläne in die Tat umzusetzen.
29 · Karo BubeBotschaften und Kommunikation. Ein Brief, ein Schriftstück, eine Nachricht, E-Mails, Bücher oder geistige Botschaften. Kreativer junger Mann!
30 · Karo DameFreundin, Schwester, Kollegin oder geschiedene Frau. Sie symbolisiert Geduld, Intelligenz, Pflichtbewusstsein, Klugheit und großes Einfühlungsvermögen.
31 · Karo KönigSteht für den wohlhabenden Mann, geschäftstüchtig, zum Beispiel Arzt, Anwalt, Notar oder Unternehmer. Er gilt als prinzipientreu, rational, diszipliniert, neigt eventuell zu Verschwendung oder luxuriösem Lebensstil. Gerechtigkeit, Urteilsfindung und offizielle Angelegenheiten.
32 · Karo AssDas Materielle. Geld, Arbeit, Gesundheit, Besitz – ein starkes Glückssymbol für finanziellen Erfolg, auch für die Anfänge im Geldlichen und im Beruf.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
Legearten – Zigeunerkarten
So bedienst du den Kartenleger
- Deck, Legeart und Deutung wählen. Die drei Tafeln oben auf der Seite. Der nächste Knopf glimmt – er zeigt, wo es weitergeht.
- Karten mischen. Die Seite rückt so, dass der Knopf oben steht; darunter liegt der Stapel.
- Legen – oder Karte für Karte selbst vom Stapel abheben, wenn du lieber abhebst.
- Die Deutung erscheint unter dem Tisch, sobald alle Karten liegen.
Eine Karte anklicken – auf dem Tisch öffnet sich ein Fenster: das Bild groß, daneben, in welchem Haus sie liegt und was das heißt.
Ein Kärtchen in der Deutung anklicken führt zurück auf den Tisch, und die Karte dort leuchtet auf – so siehst du, wo sie liegt, ohne zu suchen. Mit der Maus darüber genügt auch: Dann steht das Haus daneben.
Speichern und Laden. Unter der Deutung steht Legung speichern – die Legung kommt als kleine Datei auf deinen Rechner, mit Deck, Datum und Uhrzeit im Namen. Legung laden steht oben neben Mischen und Legen: Damit holst du sie zurück, genau so, wie sie lag.
Drucken gibt die Deutung aufs Papier – ohne Knöpfe, ohne Menü, nur die Karten und die Texte.
Die Karten auf den Bildern liegen verdeckt. Eine Legeart zeigt Plätze, keine Blätter – welche Karte wohin kommt, entscheidet das Mischen. Die Zahlen sagen, in welcher Reihenfolge gelegt wird.
Tageskarte 1 Karte
Misch die Karten in Ruhe, denk an den kommenden Tag und zieh eine Karte. Sie zeigt dir, welches Thema dich heute begleitet.
Herkunft: Einfache Kurzbefragung für den Tag, wie bei allen Kartensystemen.
1- Dein Tag
So legst du sie: Mischen, abheben, die oberste Karte aufdecken. Mehr ist es nicht – und mehr braucht es für einen Tag auch nicht. Wer unsicher ist, ob er richtig liest, fängt hier an: Eine Karte am Morgen, abends nachsehen, was daraus geworden ist.
So deckst du sie auf: Die eine Karte an ihrer Stelle umdrehen – seitwärts über die lange Kante, wie ein Buchblatt. Nicht aufnehmen: Auch bei einer einzelnen Karte gewöhnt man sich den Griff an, den man bei neun braucht.
So liest du sie: Die eine Karte für sich lesen – allgemein üblich, keine Sibilla-eigene Legung. Weil die Sibilla-Karten ihre Bedeutung sonst vor allem aus den Nachbarkarten ziehen, ist die Tageskarte nur ein Anstoß für den Tag.
Drei Karten – Lage und Urteil 3 Karten
Denk an eine einzige, klare Frage, misch die Karten und heb ab. Leg die obersten drei Karten in der Reihenfolge, in der sie kommen, nebeneinander. Die ersten beiden beschreiben die Lage, die dritte spricht das Urteil.
Herkunft: Alte italienische Grundlegung für dieses Deck: die obersten drei Karten auslegen; die ersten beiden zeigen die Lage, die dritte das Urteil.
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3- Lage I
- Lage II
- Urteil
So legst du sie: Mischen, abheben, dann 3 Karten von oben abnehmen und von LINKS nach RECHTS nebeneinanderlegen. Die Reihenfolge ist die Bedeutung: Was zuerst liegt, gilt zuerst. Erst alle aufdecken, dann lesen – wer nach jeder Karte deutet, verbaut sich den Blick auf das Ganze.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Reihenfolge, in der gelegt wurde: von links nach rechts, alle 3 nacheinander. Erst wenn die letzte offen liegt, wird gedeutet.
So liest du sie: Von links nach rechts als ein Satz: Karte 1 und 2 als Paar (die Lage), Karte 3 als Schluss. Überwiegen rote Karten, gilt das bei Gefühlsfragen als günstig (miacartomanzia.it). Eine Frage pro Legung.
Fünf in einer Reihe 5 Karten
Leg fünf Karten in eine Reihe. Die Mitte ist der Knoten der Sache; was links liegt, führt zu ihm hin, was rechts liegt, folgt aus ihm.
Herkunft: Überlieferte Legung für dieses Deck mit fünf Karten in einer Reihe.
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5- Jüngste Vergangenheit
- Gegenwart
- Knoten
- Tendenz
- Ausgang
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Als Satz von links nach rechts; jede Karte im Licht ihrer Nachbarn. Die Karten neben der Mitte erklären Ursache (links) und Folge (rechts) des Knotens.
Das Kreuz 5 Karten
Leg eine Karte in die Mitte, je eine darüber, darunter, rechts und links. Wer ausführlicher fragen will, legt an jede Position drei bis fünf Karten als Kette an.
Herkunft: Traditionelle Kreuzlegung für dieses Deck.
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5- Mitte – die Lage jetzt
- Oben – jüngste Vergangenheit
- Unten – nahe Zukunft
- Rechts – Achtung
- Links – Rat oder Ausgang
So legst du sie: Mischen, abheben, 5 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Jede Position für sich; bei angelegten Ketten die Karten einer Position paarweise und als Kette lesen (The Daily Oracle).
Sechs Karten 6 Karten
Misch sieben Mal, heb mit der linken Hand nach links ab, breite die Karten verdeckt aus und zieh sechs. Je zwei gehören zusammen. Die Legung zeigt eine Tendenz.
Herkunft: Alte italienische Legung: siebenmal mischen, mit der linken Hand abheben, sechs Karten verdeckt ziehen. 1–2 Vergangenheit, 3–4 Gegenwart, 5–6 Zukunft.
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6- Vergangenheit I
- Vergangenheit II
- Gegenwart I
- Gegenwart II
- Zukunft I
- Zukunft II
So legst du sie: Mischen, abheben, 6 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Paarweise: (1+2), (3+4), (5+6), jeweils bezogen auf die Frage.
Der Fächer 7 Karten
Misch gut und leg sieben Karten verdeckt im Bogen aus. Deck sie eine nach der anderen auf und füg ihre Bedeutungen zu einer Gesamtbotschaft zusammen.
Herkunft: Einfache Einstiegslegung: sieben Karten im Fächer, eine nach der anderen aufdecken. Von links nach rechts: Wurzeln, Gegenwart und Wendepunkt, die kommenden Monate.
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7- Wurzeln I
- Wurzeln II
- Gegenwart I
- Wendepunkt
- Gegenwart II
- Kommende Monate I
- Kommende Monate II
So legst du sie: Mischen, abheben, 7 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Nacheinander aufdecken, von links nach rechts zu einer Botschaft verbinden. In der Quelle zählt eine aufrechte Karte positiv, eine umgekehrte negativ.
Neun Karten im Quadrat 9 Karten
Leg drei Reihen zu je drei Karten. Die linke Spalte ist die Vergangenheit, die mittlere die Gegenwart, die rechte die wahrscheinliche Zukunft.
Herkunft: Neun Karten im Quadrat für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
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9- Vergangenheit oben
- Gegenwart oben
- Zukunft oben
- Vergangenheit Mitte
- Gegenwart Mitte – Kern
- Zukunft Mitte
- Vergangenheit unten
- Gegenwart unten
- Zukunft unten
So legst du sie: Mischen, abheben, 9 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Erst die drei Spalten von oben nach unten (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft), dann die mittlere Reihe von links nach rechts als Hauptgeschichte (amoretarocchi.com).
Zwei und zwei 8 Karten
Deck die Karten immer zu zweit auf. Ein Paar bleibt nur liegen, wenn beide Karten dieselbe Farbe haben (z. B. zwei Herz). Mach weiter, bis vier Paare liegen; kommt keins zustande, neu mischen.
Herkunft: Aus italienischen Kartenlegerkreisen: Karten paarweise aufdecken, nur Paare gleicher Farbe zählen, bis vier solche Paare liegen.
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8- Paar 1 – erste Karte
- Paar 1 – zweite Karte
- Paar 2 – erste Karte
- Paar 2 – zweite Karte
- Paar 3 – erste Karte
- Paar 3 – zweite Karte
- Paar 4 – erste Karte
- Paar 4 – zweite Karte
So legst du sie: Mischen, abheben, 8 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Die vier Paare von links nach rechts; jedes Paar ist ein Satzglied, die Farbe des Paars gibt den Lebensbereich vor. Nach der Quelle darf zwischen Paar 2 und 3 die Karte der fragenden Person gelegt werden (in den Koordinaten als Lücke angedeutet).
Die Pyramide 15 Karten
Leg 15 Karten als Pyramide: oben eine, darunter zwei, drei, vier und fünf. Jede Reihe wird von rechts nach links gelegt. Die Spitze steht für dich bzw. das Thema.
Herkunft: Aus italienischen Kartenlegerkreisen: 15 Karten als Pyramide, von der Spitze nach unten gelesen.
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15- Spitze – die fragende Person
- Vergangenheit
- Vergangenheit
- Weg zur Gegenwart
- Weg zur Gegenwart
- Weg zur Gegenwart
- Weg zur Gegenwart
- Weg zur Gegenwart
- Weg zur Gegenwart
- Weg zur Gegenwart
- Gegenwart
- Gegenwart
- Gegenwart
- Gegenwart
- Gegenwart
So legst du sie: Mischen, abheben, 15 Karten abnehmen und in der Reihenfolge der Zahlen an ihren Platz legen – so, wie es die Zeichnung zeigt. Jeder Platz hat seine eigene Bedeutung; welche, steht in der Liste darunter.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Aufgedeckt wird in der Legereihenfolge, also in der Reihenfolge der Zahlen. Erst wenn alle offen liegen, wird gedeutet.
So liest du sie: Von rechts beginnend Reihe für Reihe abwärts: Karten 2–3 sind die Vergangenheit, nach unten nähert man sich der Gegenwart. Bleibt etwas unklar, werden nach der Quelle Zusatzkarten zu dritt gezogen.
Große Legung 52 Karten
Leg alle 52 Karten in sechs Reihen zu acht und darunter, in der Mitte, die vier Schicksalskarten. Deine Karte ist die Liebende, wenn du eine Frau bist, und der Liebende, wenn du ein Mann bist.
Herkunft: So legt sie die Kartenlegerin dieser Seite. Dasselbe Raster (acht mal sechs und vier) zeigt The Daily Oracle für die Gypsy Oracle Cards; Ecken, Umfeld der Hauptperson und Schicksalskarten werden gelesen wie bei der Großen Tafel der Lenormandkarten.
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52So legst du sie: Mischen, abheben, dann alle 52 Karten reihenweise von links nach rechts auslegen: sechs Reihen zu acht Karten. Die letzten vier Karten kommen mittig unter die Tafel – das sind die Schicksalskarten. Sie gehören nicht zu den Spalten darüber, sondern werden zum Schluss für sich gelesen.
So deckst du sie auf: Die Karten bleiben LIEGEN. Nicht aufnehmen und woanders offen hinlegen – der Platz ist die Bedeutung. Jede Karte wird an ihrer Stelle umgedreht, und zwar seitwärts über die lange Kante wie ein Buchblatt. Dreht man sie über die kurze, steht sie danach auf dem Kopf. Bei so vielen Karten deckt man reihenweise auf: eine Reihe ganz umdrehen, dann die nächste. So verliert man nicht den Überblick, und keine Karte rutscht aus ihrer Spalte. Gedeutet wird erst, wenn alle offen liegen.
So liest du sie: Zuerst die vier Ecken: oben links die Karten 1 und 2, unten rechts die 48 mit der 47 davor, oben rechts die 8 mit der 7 davor, unten links die 41 mit der 42 daneben. Sie bilden den Rahmen. Dann deine Karte: links dahinter liegt, was war, rechts davor, was kommt, darüber, was dich beschäftigt, darunter, was im Stillen wirkt. Je näher eine Karte liegt, desto stärker betrifft sie dich. Zum Schluss die vier Schicksalskarten 49 bis 52 – sie zeigen die nächsten Wochen, nach alter Regel etwa acht bis zwölf.
Alle Karten und ihre Bedeutung52 Karten
Was eine Karte an ihrem Platz bedeutet, hängt immer auch von ihren Nachbarn ab. Hier steht der Kern – der Rest ergibt sich aus der Legung.

1 · KonversationUrteil, Entscheidung, Für und Wider, Zustimmung. Eine Sache wird besprochen und entschieden. Die Karte zeigt ein Gespräch, an dessen Ende ein Urteil steht – oft fällt es jemand, der etwas zu sagen hat: ein Amt, ein Vorgesetzter, die Familie. Jetzt ist die Zeit, Für und Wider ehrlich abzuwägen und nichts übers Knie zu brechen. Manchmal steht auch eine Prüfung an, oder du brauchst erst das Einverständnis anderer, bevor du weitergehen kannst.
2 · HeimFamilie, Zuhause, Sicherheit, Verantwortung. Diese Karte steht für dein Zuhause und die Menschen, zu denen du gehörst. Sie meint die Familie, die Wohnung, aber auch den Arbeitsplatz, an dem du dich sicher fühlst. Manchmal geht es um ein eigenes Vorhaben, das du wie ein Haus aufbaust. Das Heim sagt auch: Übernimm Verantwortung und steh auf eigenen Füßen.
3 · WartenEifersucht, Neid, banges Warten, Abhängigkeit. Hier wartet jemand mit Unruhe, und oft ist Eifersucht im Spiel. Die Karte zeigt Neid, Groll und den Blick auf das, was anderen gehört – manchmal auch eine dritte Person, „die andere Frau“. Sie kann ebenso das bange Warten auf eine Entscheidung meinen, deren Ausgang man nicht kennt. Die Karte warnt: Wer zu viel auf andere schaut, verliert sich selbst aus den Augen.
4 · LiebeZuneigung, Romantik, tiefe Gefühle, Zufriedenheit. Diese Karte bringt Liebe, Zuneigung und tiefe Gefühle. Sie zeigt eine glückliche Zeit, in der das Herz offen ist – für einen Partner, aber auch für Familie und Freunde. Sie erinnert daran, zufrieden zu sein mit dem, was man hat. Liegen schwere Karten daneben, kann sie auch sagen, dass jemand zu wenig Liebe bekommt.
5 · FröhlichkeitFrohsinn, gute Zeit, Kreativität, Harmonie. Diese Karte bringt Frohsinn und eine gute Zeit. Sie zeigt Freude an Unterhaltung, an schönen Dingen und am eigenen Schaffen – Basteln, Singen, Malen, was immer dir Spaß macht. Ein frohes Ereignis kann bevorstehen. Unter Freunden und in der Familie herrscht Einklang.
6 · GoldmünzenWohlstand, Gewinn, Erbschaft, Selbstwert. Diese Karte verspricht Geld, Gewinn und Fülle. Sie kann eine Erbschaft, eine gute Einnahme oder wachsenden Wohlstand bedeuten; liegt das Glück daneben, ist das ein sehr starkes Zeichen. Erfolg ist in Reichweite. Die Goldmünzen sprechen auch vom inneren Wert: Wer sich selbst etwas zutraut, zieht Gutes an.
7 · GelehrterAlter, Weisheit, Vergebung, guter Rat. Diese Karte zeigt einen alten, weisen Menschen. Sie steht für Lebenserfahrung, Ruhestand und ein langes Leben. Ein älterer Mann kann dir bei einer ganz alltäglichen Frage gut raten. Die Karte spricht auch von Nachsicht: Mit den Jahren lernt man zu vergeben.
8 · HoffnungErwartung, Zuversicht, Glaube, Zukunft. Diese Karte steht für Hoffnung und den Blick nach vorn. Etwas wird erwartet, und es darf gut ausgehen. Wer an einen guten Ausgang glaubt, kann viel bewegen – der Glaube macht möglich, was unmöglich schien. Geduld gehört dazu: Die Hoffnung braucht ihre Zeit.
9 · TreueEin Ja, gute Nachricht, Treue, Schutz. Diese Karte bringt ein Ja und eine gute Nachricht. Eine Prüfung wird bestanden, eine Ankündigung erfreut, ein Anliegen geht gut aus. Sie steht für Treue, Großzügigkeit und Schutz – du kannst dich auf jemanden verlassen. Auch dein Bauchgefühl ist jetzt ein guter Ratgeber: Gute Absichten führen zum Erfolg.
10 · KonstanzBeständigkeit, Verlässlichkeit, keine Veränderung, Verantwortung. Diese Karte sagt: Es bleibt, wie es ist. Sie steht für Beständigkeit, Verlässlichkeit und Menschen, die ihre Pflichten ernst nehmen. Meist ist das ein gutes Zeichen, denn was gut ist, hält. Liegt sie aber bei einer schwierigen Lage, heißt das auch: Von allein wird es nicht so bald besser.
11 · LiebenderHauptperson, der Mann, Selbstwert, Ganzsein. Diese Karte ist eine Hauptperson. Fragt ein Mann, ist es er selbst; fragt eine Frau, ist es ihr Mann oder Freund – hat sie keinen, ein guter Freund oder ihr Bruder. Liegt sie weiter vorn in der Zukunft, kann sie eine neue Liebe ankündigen. Sie spricht auch davon, sich selbst anzunehmen und mit sich im Reinen zu sein.
12 · LiebendeHauptperson, die Frau, die Fragende, das Jetzt. Diese Karte ist eine Hauptperson. Fragt eine Frau, ist sie es selbst; fragt ein Mann, ist es seine Frau oder Freundin – hat er keine, eine gute Freundin oder seine Schwester. Die Karten um sie herum zeigen, was jetzt gerade in ihrem Leben los ist. Je näher eine Karte liegt, desto stärker betrifft sie sie.
13 · GroßherrChef, Autorität, Verpflichtung, Abhängigkeit. Diese Karte zeigt einen Herrn, der über anderen steht. Das kann der Chef sein, der Hausherr, ein Lehrer oder jemand, dem du verpflichtet bist. Oft fühlt man sich mit ihr ein wenig fremdbestimmt, als hätte ein anderer das Sagen über das eigene Leben. Sie erinnert auch daran, dass man für sein Tun Rechenschaft schuldet.
14 · ZimmerBesuch, Treffen, Gesellschaft, Rückzug. Diese Karte kündigt einen Besuch an. Du empfängst Gäste oder wirst selbst eingeladen, oft ganz überraschend. Sie steht für Gesellschaft, Treffen, gemeinsame Erledigungen und Zusammenarbeit. Manchmal zeigt sie auch das Gegenteil: dass du dich zurückziehst und fremde Einflüsse draußen lässt.
15 · BriefNachricht, Dokument, Vertrag, Antwort. Diese Karte bringt eine Nachricht. Es kann ein Brief, ein Vertrag, eine Bewerbung, ein Bescheid oder eine Antwort sein, auf die du wartest. Was darin steht, bringt eine Veränderung mit sich. Oft öffnet sich damit eine neue Gelegenheit – oder eine neue Aufgabe.
16 · DienerinAlleinstehende Frau, Neuland, Gehorsam, Nachgiebigkeit. Diese Karte zeigt eine Frau, die allein lebt oder sich in den Dienst anderer stellt. Sie betritt neues, unbekanntes Gelände und muss sich erst zurechtfinden. Die Karte spricht von Gehorsam und Anpassung. Zugleich warnt sie: Wer immer nur nachgibt, wird leicht ausgenutzt.
17 · FalschheitLüge, Täuschung, Verrat, ein falscher Mensch. Diese Karte warnt vor Falschheit. Es geht um Lügen, Täuschung, Bestechlichkeit oder Verrat – manchmal durch einen Menschen, der freundlich tut. Sie kann auch zeigen, dass jemand einen Fehler verbergen will. Und sie fragt: Redest du dir selbst etwas schön, obwohl du es besser weißt?
18 · MelancholieTraurigkeit, Enttäuschung, Rückzug, es geht vorbei. Diese Karte zeigt eine traurige Zeit. Etwas ist nicht so gekommen, wie du es dir gewünscht hast, und das Herz ist schwer; vielleicht fließen Tränen oder die Stimmung schwankt. Man kann nicht immer gewinnen, und es ist erlaubt, sich eine Weile zurückzuziehen. Die Karte sagt aber auch deutlich: Das ist vorübergehend.
19 · GedankeNachdenken, Planen, Unentschlossenheit, Lernen. Diese Karte zeigt jemanden, der nachdenkt. Es wird geplant, überlegt, gelernt, aber auch gegrübelt und hin und her gewogen. Manchmal träumt man mit offenen Augen vor sich hin. Gute Gedanken brauchen Zeit; zu viel Grübeln aber hält davon ab, endlich etwas zu tun.
20 · KindNeuanfang, Schwangerschaft, Unerfahrenheit, Fürsorge. Diese Karte bringt einen Neuanfang. Sie kann eine Schwangerschaft oder ein Baby ankündigen, aber auch ein Vorhaben oder eine Beziehung, die noch ganz am Anfang steht. Mit ihr kommen Unbefangenheit, aber auch Unerfahrenheit. Sie bittet dich, dich um Schwächere zu kümmern und alte Wünsche nicht ganz zu vergessen.
21 · GeschenkGeschenk, Belohnung, Geben und Nehmen, Erbstück. Diese Karte bringt ein Geschenk. Das kann etwas Gegenständliches sein, eine Belohnung, eine Spende oder ein wertvolles Erbstück. Oft will jemand damit ein Gefühl zeigen oder etwas Heikles auf freundliche Weise sagen. Die Karte erinnert an das gute Gleichgewicht von Geben und Nehmen.
22 · GenießerVerlangen, Sehnsucht, Wunschdenken, Unerreichbares. Diese Karte zeigt großes Verlangen. Man sehnt sich nach etwas, oft gerade nach dem, was schwer oder gar nicht zu haben ist. Dabei wird leicht aus Wünschen Wunschdenken. Ein klarer, ehrlicher Wunsch aber hat Kraft – besonders, wenn er allen Beteiligten guttut.
23 · DiebVerlust, Betrug, Verlegtes, Kraftraub. Diese Karte warnt vor einem Verlust. Etwas kann gestohlen werden, verloren gehen oder schlicht verlegt sein; auch Betrug und Schwindel gehören dazu. Gestohlen werden nicht nur Dinge: Manche Beziehungen rauben Kraft und Seelenfrieden. Liegt der Feind daneben, pass besonders gut auf deine Wertsachen auf.
24 · BotschafterBotschaft, Einladung, Anruf, Ergebnis. Diese Karte bringt eine Botschaft. Eine Ankündigung, eine Einladung oder ein Anruf kommt, oder du wartest auf ein Ergebnis. Manchmal bist du es selbst, die etwas Wichtiges weitergeben muss. Welcher Art die Nachricht ist, zeigt die Karte daneben.
25 · EhefrauUnstimmigkeit, offene Fragen, Wunsch nach Bindung, die Partnerin. Diese Karte zeigt etwas, das noch nicht geklärt ist. Es gibt Unstimmigkeiten oder Fragen, die liegen geblieben sind und jetzt Aufmerksamkeit brauchen. Oft steht dahinter der Wunsch nach einer festen Bindung. Die Karte kann auch ganz einfach die Partnerin meinen – die eigene oder die eines anderen.
26 · KaufmannGewinn, Vorteil, Geschäft, Ausnutzen. Diese Karte bringt Gewinn und Vorteil. Es geht ums Geschäft, ums Handeln und um berufliche Ziele; manchmal fällt dir sogar etwas umsonst zu. Wer offen für Neues ist und die Dinge einmal anders anschaut, kann jetzt profitieren. Die Karte warnt aber auch: Jemand will seinen Vorteil auf deine Kosten – oder du auf die eines anderen.
27 · HochzeitBindung, Vereinbarung, Partnerschaft, Vereinen. Diese Karte steht für eine feste Verbindung. Das kann eine Partnerschaft oder ein festes Versprechen sein – bis hin zur Heirat –, aber ebenso eine Vereinbarung oder ein Bund im Beruf. Wer sich bindet, gibt ein Stück Unabhängigkeit auf und gewinnt dafür Halt. Die Karte spricht auch davon, gegensätzliche Seiten in sich selbst zu versöhnen.
28 · HochmutStolz, Arroganz, Eitelkeit, Angeberei. Diese Karte zeigt Hochmut. Es geht um Arroganz, Eitelkeit, übersteigerten Ehrgeiz und Angeberei – bei dir selbst oder bei einem anderen. Wer sich zu wichtig nimmt, hört nicht mehr zu und verliert Freunde. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.
29 · ReiseReise, Aufbruch, Fortschritt, gute Veränderung. Diese Karte bringt eine Reise oder einen Aufbruch. Das kann Urlaub sein, eine Abfahrt oder auch eine plötzliche Fahrt, weil etwas Dringendes geschieht. Meist ist es eine gute, harmonische Veränderung, die dich weiterbringt. Unterwegs findest du oft auch zu dir selbst.
30 · FreundinFreundschaft, Selbsterkenntnis, gute Nachricht, Lektion. Diese Karte steht für Freundschaft. Ein guter Mensch ist an deiner Seite, oder eine Freundschaft wird jetzt wichtig. Sie bringt gute Nachrichten und manchmal eine Lehre, die man nicht vergisst. Durch andere Menschen lernst du dich selbst besser kennen – auch Seiten, die du bisher nicht mochtest.
31 · GlückSieg, Glückssträhne, Wunscherfüllung, Dankbarkeit. Diese Karte bringt Glück und Erfolg. Sie zeigt einen Sieg, einen gelungenen Verkauf, manchmal sogar ein kleines Wunder. Eine Glückssträhne beginnt, und Träume können sich erfüllen. Sie erinnert auch an inneren Reichtum und an Talente, die du noch gar nicht nutzt.
32 · ÜberraschungÜberraschung, Anerkennung, gute Wendung, Entdeckung. Diese Karte bringt eine unerwartete Freude. Eine Sache, die schlecht anfängt, nimmt ein gutes Ende. Du entdeckst etwas oder bekommst Anerkennung, mit der du nicht gerechnet hast. Bei einer Sorge um die Gesundheit kann sie eine erleichternde Nachricht ankündigen.
33 · TrostEtwas Geld, Prämie, Rückzahlung, Anspruchsdenken. Diese Karte bringt ein wenig Geld. Eine kleine Gehaltserhöhung, eine Prämie, eine Rückzahlung oder ein kleiner Gewinn kommt dir zugute; vielleicht findest du auch Geld, das du vergessen hattest. Das tröstet und macht den Alltag leichter. Sie warnt aber davor, zu glauben, einem stünde alles einfach zu.
34 · VersammlungTreue, Ehrlichkeit, Verbundenheit, Wiedersehen. Diese Karte steht für echte Verbundenheit. Sie zeigt Treue, Ehrlichkeit und einen Menschen, der dir von sich aus hilft, ohne etwas dafür zu verlangen. Oft ist es ein vertrauter Freund oder eine Lage, auf die man bauen kann. Auch ein Wiedersehen mit lieben Menschen kann sie bedeuten.
35 · HeiterkeitFeier, Fest, Geselligkeit, Unsicherheit. Diese Karte kündigt ein Fest an. Es kann eine Feier sein, ein Empfang, ein Fest für ein Paar oder für ein Baby. Sie lädt dich ein, auszugehen, unter Menschen zu kommen und dich zu freuen. Manchmal zeigt sie auch, dass du dich in großer Runde unsicher fühlst.
36 · LeichtfertigkeitWankelmut, Unentschlossenheit, Unbeständigkeit, nichts entschieden. Diese Karte zeigt Wankelmut. Mal so, mal so: Pläne ändern sich, Zusagen gelten nicht lange, und nichts ist wirklich entschieden. Mit ihr kommen Unregelmäßigkeit und Veränderung. Wer sich jetzt auf etwas verlässt, sollte einen zweiten Plan haben.
37 · DienstDienst, Teamarbeit, Hilfe, Unterordnung. Diese Karte steht für Dienst und Zusammenarbeit. Man hilft anderen oder bekommt selbst Hilfe, wenn man sie braucht. Gemeinsam schafft man mehr als allein. Manchmal heißt das auch, sich einzuordnen und nicht immer den Ton anzugeben.
38 · JugendlicheNeue Bekanntschaft, Fürsorge, Zuwendung, Versuchung. Diese Karte zeigt eine junge Frau und eine neue Bekanntschaft. Sie steht für Fürsorge, Zuwendung und Liebe, manchmal auch für ein Abwarten, bei dem man sich führen lässt. Sie kann die eigene weiche, weibliche Seite meinen oder die Mutter. Daneben warnt sie vor Versuchung – und vor dem schlechten Gewissen, das danach kommt.
39 · DoktorHeilung, Arzt, Ratgeber, Gesundheitssorge. Diese Karte zeigt einen Heiler. Das kann ein Arzt sein, eine Pflegekraft oder ein guter Ratgeber, der weiß, was zu tun ist. Sie zeigt, dass Körper oder Seele Heilung brauchen. Manchmal ist es eine alte Wunde der Seele, die endlich Zuwendung will.
40 · KummerVerlust, Nein, Geldsorgen, Trennung. Diese Karte bringt Kummer und Verlust. Sie sagt Nein: Lass es, das Risiko ist zu groß. Es kann um Geldsorgen gehen, um eine Trennung oder darum, auf eine Sache zu setzen, die kaum Aussicht hat. Oft sieht man gerade nicht klar, was Ursache und was Folge ist.
41 · Alte DameVergangenheit, kluge Entscheidung, Erfahrung, Starrsinn. Diese Karte zeigt eine alte Frau mit viel Lebenserfahrung. Sie holt etwas aus der Vergangenheit zurück ins Leben, eine Erinnerung, eine alte Fähigkeit, einen Menschen von früher. Mit ihr trifft man kluge Entscheidungen. Sie warnt aber auch vor starrem Denken und vor der Angst vor dem Älterwerden.
42 · WitwerTrauer, Einsamkeit, Erinnerung, ein einsamer Mann. Diese Karte zeigt einen einsamen, traurigen Mann. Es geht um Trauer, Erinnerung und um die Sehnsucht nach einem Menschen, der fehlt. Die Lage muss erst einmal angenommen werden, so wie sie ist. Oft fühlt man sich mit ihr verlassen und allein.
43 · KrankerKrankheit, Last, Verzögerung, Genesung. Diese Karte zeigt eine Krankheit oder eine Last. Man fühlt sich nicht wohl, die Kraft fehlt, und Dinge verzögern sich. Zugleich trägt sie den Hinweis auf Genesung in sich. Manchmal dient die Krankheit auch als Ausrede, oder eine unangenehme Veränderung macht einem zu schaffen.
44 · TodEnde, Abschied, Nein, Neubeginn. Diese Karte zeigt ein Ende – nicht den leiblichen Tod. Etwas ist vorbei und kommt so nicht wieder: eine Lage, eine Beziehung, ein Lebensabschnitt. Auf eine Frage antwortet sie mit Nein. Wer das Alte loslässt, macht Platz für eine neue Richtung.
45 · SeufzerWitwe, Einsamkeit, Trennungsangst, Prioritäten. Diese Karte zeigt eine Frau, die allein ist – geschieden, verwitwet oder in Trauer. Es geht um Einsamkeit, Schmerz und die Angst, verlassen zu werden. Sie kann auch eine weise ältere Frau oder die Wechseljahre meinen. Wer sich überfordert fühlt, sollte ordnen, was wirklich zählt.
46 · UnheilSchlechte Nachricht, Pech, Hindernis, Warnung. Diese Karte warnt vor Pech. Eine schlechte Nachricht, ein Hindernis oder ein Missgeschick kann kommen, oft unerwartet. Sie sagt: Hier braucht etwas deine Aufmerksamkeit. Halte inne und bedenke, was dein Handeln für Folgen hat.
47 · VerzweiflungZorn, Frust, Verzweiflung, Geduldsprobe. Diese Karte zeigt Verzweiflung und Zorn. Frust, schlechte Laune und Wutausbrüche bestimmen die Stimmung; jemand reizt dich bis aufs Blut. Es sind harte Zeiten, in denen man von der Reserve lebt. Die Karte kann auch heißen: Ein Mensch in deiner Nähe ist verzweifelt und braucht deine Hilfe.
48 · GefängnisEnge, Regeln, Schuldgefühl, Unfreiheit. Diese Karte zeigt eine Lage, die einengt. Regeln, Grenzen oder eine Beziehung halten dich fest, und du fühlst dich unfrei und einsam. Oft spielen Scham und Schuldgefühle mit, oder alte Überzeugungen, die längst nicht mehr passen. Die Karte sagt: Hör auf, dich selbst zu bestrafen.
49 · MilitärAutorität, Uniform, Disziplin, förmliche Nachricht. Diese Karte zeigt einen Mann in Uniform oder mit Amtsgewalt, oft aus dem beruflichen Umfeld. Nachrichten von ihm kommen förmlich und sachlich, nicht persönlich. Sie steht für Disziplin, Ordnung und feste Strukturen. Manchmal zeigt sie auch jemanden, der anderen seine Meinung aufdrückt oder sich auf einen Streit vorbereitet.
50 · FeindFeindseligkeit, Hochstapler, Selbstzweifel, innerer Konflikt. Diese Karte zeigt einen Feind. Das kann ein Mensch sein, der dir feindlich gesinnt ist, ein Hochstapler, der mehr scheint als er ist. Oft ist der Gegner aber in dir selbst: Selbstzweifel, ein innerer Streit, Gedanken, die nicht zusammenpassen. Auch wer etwas nicht wahrhaben will oder jemanden ablehnt, steht sich selbst im Weg.
51 · FeindinRivalin, Konkurrenz, Vergleich, Durchsetzung. Diese Karte zeigt eine Rivalin oder Konkurrenz. Jemand steht auf der anderen Seite, man vergleicht sich und misst sich miteinander. Das kann sogar unerwartete Freude bringen, wenn der Wettstreit anspornt. Die Karte warnt aber: Wer zögert, für sein Recht einzustehen, verliert an Glaubwürdigkeit – und Pflichten, die liegen bleiben, rächen sich.
52 · PriesterGlaube, Gebet, Moral, Enthaltsamkeit. Diese Karte steht für Glauben und Gebet. Sie zeigt Religion, Kirche und alles, woran ein Mensch glaubt und was ihm Halt gibt, aber auch Moral und Gewissen. Manchmal geht es um kirchliche Feiern, im Ernstfall auch um die letzte Ölung. Sie kann zudem Enthaltsamkeit oder zurückgehaltene Wünsche bedeuten.
Keine dieser Legungen ist Vorschrift. Sie sind Ordnungen, die sich bewährt haben – weil sie eine Frage in Teile zerlegen, die man einzeln ansehen kann. Wer eine eigene Ordnung braucht, darf sie sich ausdenken; sie muss nur vor dem Mischen feststehen.
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